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(DailyFX.de - Düsseldorf) – Zur Stunde taxiert der Broker IG Markets den Euro-Kurs auf 1,1564 US Dollar. Damit hat der Euro alleine in dieser Woche bis dato um 1,33 % gegen den Greenback abgewertet.

50 % Fibonacci-Retracement im Fokus

Der EUR USD Kurs erreicht am Dienstag ein neues Sechs-Monate-Tief. Damit wurde auf Tagesbasis die horizontale Unterstützungszone, die einen Preisbereich zwischen 1,1550-1,1600 US Dollar je Euro umfasst, unterschritten. Sollte der Schlusskurs ebenfalls darunter liegen, könnte die Kurszone bei 1,1450 bald angesteuert werden. In diesem Kursbereich verläuft zum einen das 50 % Fibonacci-Retracement sowie eine kurzfristige Abwärtstrendlinie, siehe Chart auf Tageskerzenbasis unten.

EUR/USD Chart auf Tagesbasis

EUR/USD Chart

Quelle: IG Handelsplattform

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Auch auf Wochenbasis kommt die sekundäre Aufwärtstrendlinie auf die Agenda

Aber auch auf Wochenbasis hat die Unterstützungszone bei 1,1450 US Dollar je Euro eine starke charttechnische Relevanz. Wie der Chart auf Wochenkerzenbasis deutlich macht, verläuft hier die untere sekundäre Aufwärtstrendlinie sowie die beiden längerfristigen gleitenden Wochendurchschnitte laufen hier zusammen. Ein zumindest charttechnischer Abpraller dürfte in diesem Bereich wahrscheinlich werden. Sollten die Konjunkturdaten in dieser Woche für die EU sowie Deutschland über den Erwartungen ausfallen, könnte es den Abpraller kurzfristig begünstigen.

Welche Faktoren könnten den EURUSD im zweiten Quartal beeinflußen? Erfahren Sie es in unserer exklusiven EURUSD-Prognose, die Sie hier kostenfrei herunterladen können.

EUR/USD Chart auf Wochenbasis

EUR/USD Chart

Quelle: IG Handelsplattform

US und EU Konjunkturdaten im Fokus

Impulse für den Eurodollar Kurs könnten in dieser Woche seitens der Konjunkturdaten kommen. Aus Deutschland, der EU und den USA stehen folgende Daten auf der Agenda:

Mittwoch:

  • DE Arbeitsmarktdaten, Verbraucherpreisindex Mai
  • USA BIP Q1, Warenhandelsbilanz, ADP Beschäftigungsänderung

Donnerstag:

  • DE Einzelhandelsumsätze Apr.
  • EU Verbraucherpreisindex Mai
  • USA PCE- Deflator Apr. , Chicago Einkaufsmanagerindex Mai, schwebende Hausverkäufe Apr.

Freitag:

  • DE Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Mai
  • EU Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Mai
  • USA Non Farm Payrolls Mai, durchschnittliche Stundenlöhne, Arbeitslosenquote, Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Mai, ISM Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Mai

Bleibt der EUR USD Kurs eine der Top- Tradingmöglichkeiten in 2018? Unsere Analysten haben für Sie einige dieser Möglichkeiten zusammengetragen. Sie können Sie kostenfrei herunterladen.

EU Verbraucherpreise

Deutlich im Blick werden Anleger mit hoher Wahrscheinlichkeit die EU Verbraucherpreise per Monat Mai behalten, die am Donnerstag präsentiert werden. Doch auch hier dürften womöglich die Verbraucherpreise für Deutschland bereits einen indikativen Charakter aufweisen. Diese werden einen Tag zuvor am Mittwoch veröffentlicht. In beiden Fällen werden nämlich steigende Preise erwartet. Die Konsensschätzung geht von einem Anstieg von 2 % im Mai YoY aus und einem Anstieg von 0,3 % im Vergleich zum Vormonat. Für die EU wird ein Anstieg von 1,6 % YoY erwartet. Die Kern-Inflation wird mit 1 % erwartet. Enttäuschende Daten könnten den EUR/USD Kurs weiter belasten.

Wie sieht die Stimmung der EURUSD-Anleger bei IG aus? Sind sie mehrheitlich Long oder Short positioniert? Mit unserem kostenfreien IG Sentiment können sich die Positionierung anschauen und ggf. in Ihre Handelsentscheidung mit einbauen.

Deutsche Einzelhandelsumsätze

Für Deutschland werden am Donnerstag ebenso die Einzelhandelsumsätze per Monat April veröffentlicht. Hier liegen die Erwartungen bei einem Anstieg von 0,7 % im Vergleich zum Vormonat nach einem Rückgang von 0,6 % per März. Die Erwartungen wurden bereits in den Monaten zuvor enttäuscht. Genaugenommen fielen die Einzelhandelsumsätze zuletzt vier Monate infolge. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Umsätze per März allerdings um 1,3 % und übertrafen damit die Erwartungen von 1 %. Für April wird wieder ein Anstieg von 1,3 % erwartet. Sollten die Einzelhandelsumsätze auf Monatebasis wieder einen positiven Trend aufweisen, könnte sich das positiv auf den Euro auswirken.

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