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S&P 500: Erster Angriff auf die Korrekturtrendlinie!

S&P 500: Erster Angriff auf die Korrekturtrendlinie!

2018-05-11 13:14:00
David Iusow, Finanzmarktanalyst
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(DailyFX.de - Düsseldorf) – Das Brokerhaus IG Markets taxiert den breitgefassten S&P 500 Index vorbörslich auf 2.722,5 Punkte und damit 0,18 % höher im Vergleich zum Schlusskurs vom Vortag.

Korrekturtrendlinie im Visier

Der US-Aktienindex S&P 500 erreichte am Vortag die relevante Korrekturtrendlinie. Am Freitag steigt er vorbörslich darüber. Nun kommt es auf den Schlusskurs an. Sollte der Index auf Tages- sowie Wochenkerzenbasis über dieser Korrekturtrendlinie schließen, dürfe es das erste Signal für das mögliche Ende des Korrekturtrends darstellen.

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US 500 Tageskerzenchart

US 500 Tageschart

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US-Dollar Korrektur könnte US-Markt anschieben

Die Quartalssaison neigt sich so langsam dem Ende und die Erwartungen an die Gewinne der US-Unternehmen für das laufende Jahr sind im Schnitt nochmals seit vergangener Woche gestiegen. Analysten erwarten nun, dass die Gewinne um ca. 20 % steigen könnten. Der europäische Markt legte zum Ende der Woche hin eine Pause ein, blieb allerdings weitestgehend stabil. Hier könnte der erneut stärkere Euro leicht belastend gewirkt haben. Der etwas schwächere US-Dollar könnte hingegen den US-Markt am Freitag weiter anschieben.

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Die US-Kerninflation fiel leicht unter Erwartungen aus

Die US-Inflation ist per April und im Jahresvergleich um 2,5 % gestiegen und traf damit die Erwartungen. Im Vormonat stiegen die Preise um 2,4 %. Hingegen fiel die Kerninflation auf Jahresbasis unter den Erwartungen aus. Diese stieg um 2,1 % bei einer vorherigen Einschätzung von 2,2 %. Damit ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass mehr als drei Zinsschritte in diesem Jahr noch erfolgen könnten, leicht gesunken. Das schwächte nicht nur den US-Dollar, sondern unterstützte auch die asiatischen Aktienmärkte in der Nacht.

US Kerninflation

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FED Bullard Rede könnte positiven Impuls bewirken

Neben der oben genannten Inflation könnten auch Aussagen des FED Mitglieds und Präsidenten der FED St. Louis, James Bullard, für weitere Impulse am frühen Nachmittag sorgen. Dieser sprach sich für vorsichtige Zinsschritte aus und befürchtet, ein zu straffer Kurs könnte die Zinskurve invertieren, was als Signal für eine baldige Rezession verstanden wird. Eine abflachende Zinskurve ist aktuell immer mehr Thema bei den Marktteilnehmern, allerdings ist ebenfalls bekannt, dass eine invertierte Zinskurve, in der Vergangenheit, in der Regel mit einem Vorlauf von ca. einem Jahr eine Rezession vorhergesagt hat. Dennoch, da der Aktienmarkt wie eine Indikation auf mögliche Rezessionen reagiert, dürfte sich eine invertierte Zinskurve viel zügiger auf die Aktienmärkte auswirken als auf die Konjunktur selbst.

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