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DAX: starker Euro dürfte belasten

DAX: starker Euro dürfte belasten

Timo Emden, Analysten

(DailyFX.de) - Am vergangenen Freitag konnte der DAX aufgrund einer aufstrebenden Wallstreet noch ein Plus von 0,3 Prozent bis auf rund 13.245 Punkte erzielen und war sehnlichst um Schadensbegrenzung bemüht. Das Allzeithoch ist somit vorerst aus den Augen. Die derzeit aufstrebende europäische Gemeinschaftswährung ist kein Freund und Helfer für den deutschen Leitindex. Die EZB kündigte in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Protokoll eine „behutsame“ Neuausrichtung ihrer Geldpolitik an.

Das „Warmup“ auf eine zinspolitische Neuausrichtung im europäischen Sektor sorgt für ein „Cooldown“ im DAX. Bis der EU- Währungshüter allerdings den Griff an die Zinsschrauben wagt, könnte noch ein ganzes Jahr vergehen. Die Zinsschere zwischen den USA und der EU dürfte somit noch weiter auseinanderklaffen. Bis zu drei Zinsschritte könnte die Notenbank Fed in diesem Jahr wagen.

Die Aussicht auf die große Koalition (GroKo) ist m.E. nicht als wesentlicher Impulsgeber zu werten. Aus Anlegeperspektive dürfte diese dennoch mindestens eine Sorgenfalte zunichtemachen.

Die Wallstreet bleibt zu Beginn der Handelswoche aufgrund eines Feiertages geschlossen.

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DAX: starker Euro dürfte belasten

Chart erstellt mit IG Charts (Tageschart)

Analyse geschrieben von Timo Emden, Marktanalyst von DailyFX.de

@Timo Emden

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