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(DailyFX.de) – Die digitale Währung Bitcoin ist am Donnerstag noch stärker unter Druck geraten, nachdem der südkoreanische Justizminister Park Sang- ki mitteilte, dass ein Gesetzesentwurf vorbereitet werde, um den Cyberwährungshandel an einheimischen Börsen zu verbieten.

Bereits zu Mitte der Woche verdichteten sich Spekulationen, dass die chinesische Regierung Bitcoin- Miner aus dem Land schmeißen wolle. Zuvor war lediglich Rede von einer „Reduzierung des Stromverbrauchs“.

Eine „Zwangsabschiebung“ dürfte chinesische Miner dazu veranlassen Kapital in anderen Ländern zu suchen. Aus ökonomischer Sicht kommen dort vorzugsweise Regionen in Betracht, in denen der Strompreis vergleichsweise gering ist, wie z.B. Kanada, die Mongolei oder Island.

Doch auch ein jähes Ende des Bitcoin- Minings in China dürfte nur kurzfristig zu Kapazitätsengpassen im Netzwerk führen. Nach spätestens rund zwei Wochen gleicht sich die sogenannte „Mining- Schwierigkeit“ der Hashingleistung an. Bei einer Leistungssenkung fällt die Schwierigkeit um den gleichen Faktor entsprechend.

Die aktuelle Lage ist zwar angespannt, doch ein Ende des Minings in China ist alles andere als das Ende von Bitcoin und Co. Ein mögliches Verbot des Handels in Südkorea belastet da schon eher die Anlegerseele. Doch auch im Falle des Falles dürfte sich der Handel lediglich umschichten. Ein Schlupfloch für Anleger dürfte sich u.a. auf Überseebörsen finden lassen.

Der Bitcoin-Kurs verweilt derzeit der Plattform Bitstamp nach bei 13.570 Dollar und könnte am heutigen Tag zur Erholungsbewegung ansetzen. Der Wogen dürften zumindest auf dem ersten Anschein geglättet sein.

Bitcoin: Kurserholung könnte erfolgen

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Analyse geschrieben von Timo Emden, Marktanalyst von DailyFX.de

@Timo Emden