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DAX 30: Angst vor zu starkem Euro belastet den DAX

DAX 30: Angst vor zu starkem Euro belastet den DAX

2017-09-08 12:30:00
Salah-Eddine Bouhmidi, Finanzmarktanalyst
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Momentan sind im Euro viele kurzfristig orientierte Trader unterwegs, die auf eine Fortsetzung der Mega-Rallye setzen. Der Freitag beginnt ernüchternd für die Börsianer. Trotz allem meistert der deutsche Leitindex am frühen Vormittag einen kleinen Sprung über die Marke von 12.300 Punkten. Leicht hat es der Leitindex trotzdem nicht, denn der starke Euro dämpft den Kurs weiterhin.

Wenn die Fortsetzung der Rallye ausbleibt, könnte der Eurokurs schnell umdrehen und möglicherweise den DAX 30 beflügeln. Aktuell taxiert der Broker IG Markets den deutschen Leitindex auf 12.298 Punkten, damit liegt das deutsche Börsenbarometer aktuell bei -0,24 %.

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Noch immer ist die Nordkorea-Frage ungelöst, Irma steht kurz vor Florida und die Steuerreform in den USA ist bei Weitem nicht durch. Das sind keine guten Zeichen für einen Bullenmarkt.

In den täglichen Webinaren meines Kollegen Timo Emden wird der weitere Werdegang vom DAX 30 besprochen. Melden Sie sich an für das tägliche Morgen Setup, um weitere Informationen zu erhalten.

Charttechnisch lässt sich allerdings durch den gestrigen Schlusskurs des DAX 30 über 12.300 Punkten ein sogenannter Doppelboden erkennen. Das Ziel daraus würde bei 12.660 Punkten liegen. Es scheint, als würden die Börsen den Test der 200-Tage-Linie und der runden 12.000-Punkte-Marke als bereits erfolgreich abhaken. Damit die Bullenrallye wieder in Richtung 12.600 Punkten anlaufen kann, darf die 200 Tage Linie nicht preisgegeben werden. Ist dies der Fall werden die Bären einen Verkaufsdruck in Gang setzten, der möglicherweise auch das 61,80 % Fibonacci-Retracement bei 12.141 Zählern anpeilen kann. Ein Durchbruch unter das 61,80 % Fibonacci-Retracement könnte die psychologische wichtige Marke von 12.000 Punkten wieder auf die Bühne bringen.

DAX 30: Angst vor zu starkem Euro belastet den DAX

Chart erstellt mit IG Charts (DAX30 Tageschart)

Bei Betrachtung des Keltner Kanals wird deutlich, dass der DAX über dem oberen Band des Keltner Kanals bei 12.258 Punkten liegt, welches ein Indiz für eine weitere Marschrichtung gen Norden ist. Solange das obere Band des Keltner Kanals und die 200 Tage-Linie nicht von den Bullen preisgegeben werden, liegt die Kraft m. E. mehr auf der Bullenseite.

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@SalahBouhmidi

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