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Bitcoin: China sorgt mit Verbot für Unruhe - vorerst

Bitcoin: China sorgt mit Verbot für Unruhe - vorerst

2017-09-04 13:43:00
Timo Emden, Analysen
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(DailyFX.de) - Bitcoin konnte am vergangenen Freitag die psychologische Marke von 5.000 US- Dollar ankratzen und den jüngsten Aufwärtstrend bestätigen. Der Broker IG taxiert das aktuelle Allzeithoch nun auf 4.924 US- Dollar. Seit dem Wochenende befindet sich die Kryptowährung jedoch wieder auf Tauchstation und muss bereits heute bis zu 3,5 Prozent bis auf 4.500 US- Dollar abgeben. Gewinnmitnahmen und einhergehende Preisübertreibungen suggerieren weiteres Abwärtspotenzial. Dennoch könnte Bitcoin erneut in das Visier der Anleger durch die sich stapelnden geopolitischen Risiken in Nordkorea geraten und als Fluchthafen dienen. Klassische „sichere Häfen“ wie der Schweizer Franken, der Japanische Yen sowie Gold starteten jeweils mit einer Kurslücke in den Wochenhandel und könnten somit einen ersten Hinweis auf weitere Schreckensszenarien geben.

China setzt ICO's außer Gefecht

"Initial Coin Offering", eine Art schnelle Beschaffung von liquiden Mitteln für Unternehmen sind den chinesischen Regierungsbehörden ein Dorn im Auge und ab sofort verboten. "Diese sind eine Art illegale öffentliche Kapitalbeschaffung und stehen im Zusammenhang mit Kriminalität und Schneeballsystemen".

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Der gesamte Kryptowährungsmarkt zeigt sich zu Wochenbeginn äußerst ungemütlich. Mittlerweile beträgt die gesamte Kapitalisierung wieder 145 Milliarden US- Dollar und somit rund 20 Milliarden US- Dollar weniger als noch vor drei Tagen.

Charttechnisch gesehen besteht bei 4.000 US- Dollar der nächste Support. Wie weit die Bärenattacke anhält, bleibt lediglich abzuwarten. Doch erneut zeigt sich ein interessantes Phänomen. Der starke Verfall lässt viele private und unerfahrene Händler vermuten, welche auf schnelle Gewinne aus sind. Von einem nachhaltigen Invest zeugt dies nicht. Für meine Begriffe dürfte sich somit erneut wieder die „Spreu vom Weizen“ trennen.

Für Nachhaltig kann das Verbot aus China dennoch nicht beschrieben werden. Zwar tritt dies Anleger nun voerst auf die Füße, dennoch dürfte China im Zuge der Digitalisierung Cyberwährungen nicht gänzlich abstoßen. Vielmehr ist dies als Schritt in Richtung "richtiger Umgang" im chinesischen Sektor mit digitalen Währungen zu werten. Somit dürften neue Schlagzeilen nicht lange verwehrt bleiben.

Bitcoin: China sorgt mit Verbot für Unruhe - vorerst

Bitcoinchart (Tagesbasis)

Analyse geschrieben von Timo Emden, Head of DailyFX Deutschland und Marktanalyst von DailyFX.de

Bitcoin: China sorgt mit Verbot für Unruhe - vorerst

@Timo Emden

Bitcoin: China sorgt mit Verbot für Unruhe - vorerst

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