(DailyFX.de)Der DAX konnte zu Beginn der Handelswoche nicht von positiven Signalen aus den USA und erfreulichen Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte profitieren. Auch heute scheinen die Bären ihren Stempel aufdrücken zu wollen. Ein starker Euro belastet ebenfalls und lässt exportierende DAX 30 – Unternehmen ins Leere schauen. US- Republikaner scheiterten erneut mit dem Versuch Obamacare einzustampfen.

Bereits um 10:00 Uhr sorgte die Umfrage zur Kreditvergabe der EZB für Trubel. Ab 11:00 Uhr steht ein echter Leckerbissen, die ZEW- Umfragewerte für die deutsche Konjunkturentwicklung an. Ein Wert von 18 Zählern beträgt die Erwartung. Noch im Monat zuvor konnte ein Wert von 18,6 Punkten verbucht werden.

DAX 30: Wie tragisch wird Draghi?DAX 30: Wie tragisch wird Draghi?

Ausblick

Der DAX könnte übergeordnet weiter abwärts tendieren, sollte bis zur EZB- Sitzung am kommenden Donnerstag jedoch zwischen rund 12.300- und 12.670 Punkten gefangen bleiben. Wichtige Schlüsselmarken stellen 12.450- und 12.400 Punkte dar, an denen potentielle Unterstützung wartet. Für die Gegenrichtung dürften 12.600 Punkten ins Auge gefasst werden.

DAX 30: Wie tragisch wird Draghi?

Chart erstellt mit IG Charts (Stundenchart)

Analyse geschrieben von Timo Emden, Marktanalyst von DailyFX.de

DAX 30: Wie tragisch wird Draghi?

@Timo Emden

DAX 30: Wie tragisch wird Draghi?