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(DailyFX.de) – Ethereum muss ein Minus von 25 Prozent innerhalb von zwei Tagen verkraften. Nach der fulminanten Rallye in den letzten Tagen, machten sich zunehmend Überhitzungserscheinungen breit. Ein überkaufter Markt sorgt aktuell für leere Gesichter bei Anlegern.

Doch zur aktuellen Stunde kann der Kurs erneut um 300 US- Dollar Boden finden. Ein bodenloser Fall scheint weiterhin auszubleiben. Ein ähnliches Szenario war bereits nach der Bekanntgabe der 86 neuen Mitglieder für die Enterprise Ethereum Alliance erkennbar. Zu starke Kursanstiege werden letztendlich bestraft – auch bei Ethereum.

Wichtig wäre die Verteidigung des Levels von 300 US- Dollar, um erneut einen Sprung bis auf 400 US- Dollar zu wagen. Wann ein Ausbruch gen Norden tatsächlich geschieht, bleibt abzuwarten. Oberstes Ziel dürfte nun sein, dass Chartbild zu beruhigen. Eine abnehmende Volatilität dürfte dies unterstützen. Dennoch sind auf der anderen Seite weitere Rücksetzer nicht gänzlich ausgeschlossen. Das Support von 270 US- Dollar wäre ein weiteres, ernstzunehmendes Unterstüzungslevel.

Was könnten mögliche Gründe für den generellen Preissturz des gesamten Kryptomarktes sein?

Bitmain berichtet in seinem jüngsten Blockpost von Hard-Fork- Debatten, welche den Bitcoin stark belasten. Doch diese Diskussionen sind alles andere als neu. Ein neues Anti- Geldwäsche- Gesetz bringt Anleger ebenfalls unter Druck. Wenn die digitale Währung genutzt wird, um Terrorfinanzierungen unternehmen zu können, kratzt dies weiterhin an dem Image der digitalen Münze.

Das neue Gesetz suggeriert, dass Bargeld sowie Kryptowährungen, Prepaid und Handys schlichtweg "böse" sein. Der Markt könnte somit weiterhin unter Druck geraten, vor allem, wenn der Bitcoin fortlaufend belastet wird und den gesamten Kryptomarkt in Mitleidenschaft zieht.

Bitcoin und Ethereum: Bären drücken auf die Stimmung

Ethereum (Stundenbasis)

Analyse geschrieben von Timo Emden, Marktanalyst von DailyFX.de

Bitcoin und Ethereum: Bären drücken auf die Stimmung

@Timo Emden

Bitcoin und Ethereum: Bären drücken auf die Stimmung