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Wetten auf Fed-Zinsanhebungen nehmen zu, Goldpreis vermeidet knapp Durchbruch nach unten

Wetten auf Fed-Zinsanhebungen nehmen zu, Goldpreis vermeidet knapp Durchbruch nach unten

2017-03-02 12:30:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
Teile:

Gesprächsansätze:

  • Der Goldpreis erholt sich aufgrund von PCE-Daten, die Aufwärtsdynamik ist aber verhalten
  • Der Ölpreis fällt, da EIA-Bestandsdaten auf ein Überangebot hindeuten
  • Eine Flaute bei belangvollen Meldungen könnte im Vorfeld der Yellen-Rede zu einer Konsolidierung führen

Der Goldpreis konnte sich von seinem Tagestief erholen, zu dem es aufgrund der Rückkehr des „Trump-Trades“ gekommen war. Hintergrund war, dass der PCE-Wert für die Inflation in den USA - der bevorzugte Maßstab für das Preiswachstum der Fed - hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Der Wert gegenüber dem Vorjahr lag bei 1,9 Prozent und somit unter dem Wert von 2 Prozent, der von Wirtschaftsexperten erwartet worden war. Die Renditen von US-Schatzanleihen bildeten ein Top und der US-Dollar korrigierte nach Veröffentlichung der Daten nach unten. Das steigerte die relative Attraktivität nicht-zinstragender Anlagen, einschließlich des Edelmetalls.

Die Bewegung war jedoch nur kurzlebig, erlaubte Gold aber sich an einem ansonsten schmerzhaften Handelstag wieder etwas zu erholen, ohne jedoch über die Kraft für deutliche Preissteigerungen zu verfügen. Hintergrund waren positive ISM-Daten und Straffungskommentare von Fed-Gouverneurin Brainard. Die lautstarke Vertreterin einer defensiven Geldpolitik im FOMC sagte, eine Zinsanhebung „wird wahrscheinlich schon bald angebracht sein“. Das unterstützte den jüngsten Anstieg der eingepreisten Wahrscheinlichkeit einer Anhebung diesen Monat. Die Märkte sehen jetzt eine Wahrscheinlichkeit von 84 Prozent, eine Verbesserung von nur 38 Prozent in der vergangenen Woche.

Der Ölpreis wurde trotz eines leicht geringeren wöchentlichen Anstiegs der Bestände, der von der EIA gemeldet wurde, niedriger gehandelt. Die Lagerbestände stiegen um 1,5 Millionen Barrel und somit weniger als der prognostizierte Anstieg von 1,6 Millionen Barrel. Das breitere Datenspektrum zeichnete jedoch ein trostloseres Bild. Die Bestände stiegen die achte Woche in Folge und erreichten insgesamt den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen (520,2 Millionen Barrel), obwohl die Raffinerieausnutzung auf ein Drei-Monats-Hoch stieg. Das deutet auf ein großes Überangebot hin und könnte bedeuten, dass die Fördersenkungen der OPEC bezwungen wurden.

In den kommenden Tagen könnte die Flaute an belangvollen Wirtschaftsdaten und Kommentaren der Vertreter der US-Notenbank etwas Raum für eine Konsolidierung bieten, bevor die Märkte ihre Aufmerksamkeit auf eine Rede der Fed-Chefin Yellen am Freitag richten. Kommentare am Rande der Nigeria Oil and Gas Conference – eine Zusammenkunft, an der mehrere wichtige OPEC-Vertreter teilnehmen – und die russischen Förderstatistiken könnten für eine gewisse Aktivität sorgen, da die Märkte nach wie vor auf der Suche nach Hinweisen für die Angebotssituation sind.

Entsprechen der Öl- und Golpreis im bisherigen Verlauf des Jahres 2017 den DailyFX-Prognosen? Hier können Sie es herausfinden!

TECHNISCHE ANALYSE GOLDDer Goldpreis gab wie erwartet nach, nachdem er eine bärische Dark Cloud Cover Kerzenformation gebildet hat. Ein Tagesschluss unter dem Bereich 1.242,12-1.245,35 US-Dollar (Trendlinie, 23,6% Fibonacci-Expansion) bereitet den Weg zum Widerstand, der jetzt eine Unterstützung darstellt, bei 1.218,90 US-Dollar. Alternativ hätte ein Durchbruch über das 38,2% Niveau bei 1.263,15 US-Dollar das 50% Fib bei 1.277.53 US-Dollar zum Ziel.

Wetten auf Fed-Zinsanhebungen nehmen zu, Goldpreis vermeidet knapp Durchbruch nach unten

Chart erstellt mit TradingView

TECHNISCHE ANALYSE ROHÖLÖl bleibt weiter in einer engen Spanne stecken, wo es nach Vollendung einer bullischen Dreiecks-Chartformation schwingt. Ein Tagesschluss über dem Bereich 55,21-55,65 US-Dollar (Hoch vom 3. Januar, 38,2% Fibonacci-Expansion) hat das 50% Niveau bei 57,18 US-Dollar zum Ziel. Alternativ hätte eine Bewegung unter die Spitze des Dreiecks, ein Widerstand, der zur Unterstützung geworden ist, bei 53,66 US-Dollar die Trendlinienunterstützung, die auch als Basis des Dreiecks dient, zum Ziel und derzeit bei 52,31 US-Dollar liegt.

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