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Erholung des Goldpreises könnte durch Fed-Zinsentscheid zusätzlichen Schwung erhalten

Erholung des Goldpreises könnte durch Fed-Zinsentscheid zusätzlichen Schwung erhalten

Ilya Spivak, Head Strategist, APAC

Gesprächsansätze:

  • Der Goldpreis verzeichnet den stärksten Anstieg seit einem Monat, da der „Trump-Trade“ Boden verliert
  • Eine vorsichtige FOMC-Haltung könnte den Zinsanhebungsspekulationen weiter Boden entziehen
  • Der Ölpreis tut sich aufgrund des schwachen US-Dollar schwer, während die Bestände anschwellen

Gold legte zu, während der US-Dollar zusammen mit den Renditen von US-Staatsanleihen fiel, was die Attraktivität nicht-zinstragender Anlagen erhöhte. Die Bewegung scheint Reflexion der fortwährenden Auflösung des sogenannten „Trump-Trade“ zu sein. Hintergrund ist die Skepsis in Hinblick auf einen seiner zentralen Aspekte: ein steiler Fed-Zinspfad, der durch ein inflationäres Wachstum aufgrund finanzpolitischer Freigiebigkeit ausgelöst wird.

Öl stieg ebenfalls. Auch hier scheint der schwächere Greenback den in US-Dollar notierten WTI-Kontrakten de-facto Unterstützung geboten zu haben. Der größte Teil der Zugewinne verpuffte jedoch noch vor den wöchentlichen API-Bestandszahlen. Dies erwies sich als vorausschauend, denn laut den Zahlen stiegen die Bestände in der letzten Woche um 5,83 Mio. Barrel. Das ist der höchste Anstieg seit fast drei Monaten.

Jetzt sind alle Augen auf die geldpolitische Erklärung des FOMC gerichtet. Ein zurückhaltender Ton, der den entschieden unbehaglichen Marktbedingungen seit Anfang des Jahres entsprechen würde, könnte zu einer weiteren Herabstufung des erwarteten Zinsanhebungspfads führen, was die Bewegungen gestern einen weiteren Tag anhalten lässt. Die Veröffentlichung der offiziellen EIA-Bestandszahlen steht ebenfalls bevor und könnte die Dinge für Öl-Trader noch zusätzlich verkomplizieren. Es wird ein Anstieg um 2,56 Mio. Barrel erwartet.

Entwickeln der Gold- und Ölpreis sich bisher im ersten Quartal gemäß den DailyFX Prognosen? Hier können Sie es herausfinden!

TECHNISCHE ANALYSE GOLDGold verzeichnete den stärksten Zugewinn seit einem Monat, schaffte es aber nicht, das bärische umschlingende Kerzenmuster, das in der vergangenen Woche ein zwischenzeitliches Top (zumindest vorübergehend) markierte, zu überwinden. Der kurzfristige Widerstand liegt bei 1.219,20 US-Dollar, dem 38,2% Fibonacci-Retracement. Ein Tagesschluss darüber würde das 50% Niveau bei 1.248,98 US-Dollar eröffnen. Alternativ öffnet eine Bewegung zurück unter das 23,6% Fib bei 1182,36 US-Dollar die Tür für ein erneutes Testen des 14,6% Retracements bei 1.159,65 US-Dollar.

Erholung des Goldpreises könnte durch Fed-Zinsentscheid zusätzlichen Schwung erhalten

TECHNISCHE ANALYSE ROHÖLDer Ölpreis bildet nach wie vor, was zu einer bärischen Schulter-Kopf-Schulter Chartformation werden könnte.Eine Bewegung unter die kurzfristige Unterstützung bei 52,44 US-Dollar eröffnet den Bereich 50,25-69 US-Dollar (38,2% Fibonacci-Retracement, Tief vom 10. Januar). Ein darauffolgender Tagesschluss darunter würde das Top-Bildungsmuster bestätigen und signalisieren, dass eine größere Abwärtsbewegung bevorsteht. Alternativ bereitet ein Durchbruch über die 23,6% Fib-Expansion bei 53,75 US-Dollar den Weg für eine Herausforderung der Region 55,21-65 US-Dollar (Hoch vom 3. Januar, 38,2% Expansion).

Erholung des Goldpreises könnte durch Fed-Zinsentscheid zusätzlichen Schwung erhalten

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