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Trump-Überraschung fördert weltweit die Risikoneigung

Trump-Überraschung fördert weltweit die Risikoneigung

2016-11-10 13:40:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Der Staub der US-Präsidentschaftswahl hat sich gesetzt, aber die Kursbewegung stößt weiter vor und steigt in vielen Aktienindizes weltweit an. Um mehr über den Treiber dahinter zu erfahren, lesen Sie bitte: "Trumps 'Reflations-Trade' fördert Rallye in den US-Renditen und dem US Dollar"

- Die Anleihezinsen ziehen stark an, während weltweit der "Reflations-Trade" einkalkuliert wird. Obwohl die anfängliche Kursbewegung ganz ähnlich wie nach dem Brexit erfolgte, verhält sich die darauffolgende Reaktion ganz anders.

- Wenn Sie Trading-Ideen suchen, lesen Sie unsere Trading-Anleitungen.

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Gestern sahen wir eine deutliche Kehrtwende in den Märkten. Und obwohl die anfängliche Kursbewegung nach der US-Präsidentschaftswahl ganz ähnlich aussah wie um das Brexit-Referendum herum, war die nachfolgende Reaktion deutlich anders. Die Wenden um die Wahl starteten um Mitternacht Ostküstenzeit; also immer noch viel früher als die offiziellen Hochrechnungen, die dann zeigten, dass Trump siegen würde, aber immer noch spät genug in der Nacht, als die Chancen bereits viel größer waren.

Zum Zeitpunkt unseres gestrigen Artikels hatte der US Dollar bereits einen Großteil seiner Verluste vom Beginn der Wahlnacht wieder wettgemacht und zeigte auf dem Daily Chart eine Doji. Aber die Bullen stoppten an diesem Punkt nicht – die Kursbewegung stieg weiter an, durch die asiatische Handelszeit hindurch, und der US Dollar steht nun wieder nahe bei seinen 9-Monatshochs.

Trump-Überraschung fördert weltweit die Risikoneigung

Chart erstellt von James Stanley

Aber die Bewegung nach dem Wahlergebnis beschränkte sich nicht nur auf die Devisen. Die Aktien ziehen ebenfalls an, und die Wenden an den Aktienbörsen begannen ungefähr zum gleichen Zeitpunkt wie bei den Währungen. Diese Runs höher haben sich auch in der asiatischen und dann in der europäischen Handelszeit fortgesetzt. Auf dem nächsten Chart sehen wir den S&P 500, bei dem die Kursbewegung auf neue Zweimonatshochs angestiegen ist.

Trump-Überraschung fördert weltweit die Risikoneigung

Chart erstellt von James Stanley

Diese Rallye fand nicht nur in den US-Märkten und US-Vermögensanlagen statt. Wir sehen auch, wie die Aktien weltweit anziehen. Unten sehen wir uns den Nikkei an, und darunter werfen wir einen Blick auf den französischen CAC40.

Trump-Überraschung fördert weltweit die Risikoneigung

Chart erstellt von James Stanley

Im CAC40 fand ein starker technischer Bounce an einem wichtigen Fibonacci-Level um 4280 statt.

Trump-Überraschung fördert weltweit die Risikoneigung

Chart erstellt von James Stanley

Warum verzeichnen die Aktien Rallyes, und wie lange könnte dies noch andauern?

Während ein Großteil der westlichen Medien offenbar bis zu einem gewissen Grad überzeugt war, dass die Welt bei einem Wahlsieg von Donald Trump ein abruptes Ende erfahren würde, ist es in Wahrheit so, dass die Federal Reserve diejenige ist, die die Kursbewegung in den Märkten bestimmt. Und dies ist ein Faktor, der sich wohl kaum verändern wird, egal wer als Präsident an der Spitze steht. In den vergangenen acht Jahren liefen die Märkte weltweit Amok und produzierten historisch einmalige Bewegungen, aber für einen Großteil der Welt ist das Thema "Wirtschaft" immer noch ein Schmerzpunkt. Dies steht zumindest teilweise auch hinter der zunehmenden Neigung weltweit in Richtung Populismus. Und dieser Treiber ist noch nicht erschöpft, denn die Aufmerksamkeit richtet sich bald auf Frankreich und dann auf Deutschland, wo im kommenden Jahr Wahlen stattfinden werden.

Aber obwohl viele Wähler wütend sind, haben sich die Politiker, die aus ihrem Amt gewählt werden, seit der Weltwirtschaftskrise immer wieder auf die Zentralbanken verlassen, um die Märkte unterstützt zu halten, und ich wiederhole, dieser Faktor wird sich nicht nur aufgrund der politischen Führung verändern. Der Brexit ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür. Nachdem der Brexit beschlossene Sache war, flippte ein Großteil der Welt während zwei Tagen aus, und dann übernahmen wieder die kühleren Köpfe die Kontrolle, die begriffen, dass obwohl sich die Welt vielleicht "verändert", die Zentralbanken immer noch die Märkte unterstützen würden, so wie in den vergangenen acht Jahren auch. Kurz darauf trat die BoE hervor und führte eine Zinssenkung ein, und der FTSE stand nur zwei Monate nach dem Brexit-Referendum wieder auf Allzeithochs.

Könnte sich dies ändern? Sicher – aber was wir in den vergangenen acht Jahren versucht haben, hat nach Meinung vieler Stimmbürger nicht funktioniert, also könnten einige neue Ideen vielleicht bessere Erfolge bringen. Viele dieser "risikofreudigen" Bewegungen fanden ungefähr zum Zeitpunkt statt, als Donald Trump seine Siegesrede hielt, in der er einen sehr versöhnlichen Tonfall anschlug und versprach, alle Amerikaner zu vertreten. Er begleitete auch seine Pläne für eine starke Steigerung bei den Ausgaben, um eine "wirtschaftliche Erneuerung" zu fördern mit einem zuversichtlichen Nicken.

Dies spricht für das Kernproblem des Stimulus. In den vergangenen acht Jahren wurden praktische alle Stimulusmaßnahmen in den USA von der Federal Reserve via geldpolitischer Unterstützung umgesetzt. Dies bedeutet im Wesentlichen, den Banken Geld zu geben und zu hoffen, dass sie es als Kredite weitergeben, um somit die Wirtschaft anzukurbeln. Das hat nicht geklappt. Die Banken haben das Geld gehortet, investierten es mit niedrigen Zinsen, und dies hat die Zinsen noch stärker gesenkt, da das frische Kapital die Nachfrage und die Preise höher treibt (und die Renditen tief hält).

Der Grund, weshalb dies nicht durch einen Finanzstimulus gelöst wurde, war eine Blockade in Washington. Mit einem mehrheitlich republikanischen Kongress und einem demokratischen Präsidenten konnte nur wenig vereinbart werden, und noch weniger wurde tatsächlich umgesetzt. Aber nachdem wir nun einen Republikaner als Präsidenten haben werden, der große Pläne für die Haushaltsausgaben hat, und dabei auf einen republikanischen Kongress zählen kann - können die Märkte hoffen, dass die Ausgaben ganz ähnlich wie in der Amtszeit von Ronald Reagan die amerikanische und somit auch die weltweite Wirtschaft ankurbeln können.

Als Hank Paulson, damals Finanzsekretär, das Troubled Asset Relief Programm während der Weltwirtschaftskrise mit Tränen in den Augen ankündigte, sagte er, dass er dies nur tue (öffentliche Bailouts für Privatunternehmen), damit der Kongress seinen Haushalt in Ordnung bringen könnte. Es sollte eine Notmaßnahme sein, um die Blutung der Wirtschaftskrise zu stoppen. Aber man verließ sich auch auf sie, als der Kongress seinen "Haushalt nicht in Ordnung" bringen konnte. Dies führte zu einer starken Abhängigkeit vom geldpolitischen Stimulus, was zu drei Runden mit QE führte und mehr als vier Billionen Dollar zur Bilanz der Federal Reserve hinfügte (genug, um alle Studentenkredite der USA dreifach zu bezahlen). Dies ist eine unhaltbare Langzeitlösung und ehrlich gesagt, in der Meinung vieler Stimmbürger war diese Arbeit umsonst, denn es wurden weiterhin Arbeitsstellen aus den Gemeinden abgezogen.

Egal wie viele Menschen oder Gruppen den gewählten Präsidenten nicht mögen, jetzt besteht die Hoffnung, dass dies nun endlich geschehen kann. Und das ist das, was zurzeit die Kursbewegung antreibt. Kann sich dies ändern? -Natürlich. Aber in Anbetracht der zahlreichen Versuche und Turbulenzen der vergangenen acht Jahre mit einer Nullzinspolitik, könnte ein neuer Ansatz durchaus eine Hoffnung aufkommen lassen.

Also, einfach ausgedrückt und von einem wirtschaftlichen Standpunkt aus, sind kurzfristig die "positiven" Aspekte einer Wahl Clintons auch mit der Wahl von Trump vorhanden (die Fed wird weiterhin die Volkswirtschaft "kontrollieren"); aber im Falle von Trump haben wir auch die Aussicht auf positive Veränderungen an der Steuerfront und vielleicht auf eine Ablösung dieser Abhängigkeit vom geldpolitischen Stimulus. Und falls dies nicht kappt, ist die Fed immer noch da und bereit "den Tag zu retten", wie sie es in den vergangenen acht Jahren getan hat.

Wie wir in der Prognose für das 4. Quartal bei den Aktien schrieben, so handelt es sich hier um ein Szenario für den Kauf von Dips, bis die expansive Haltung der Zentralbank wechselt, und dies scheint vorläufig nicht der Fall zu sein. (Um die ganze Prognose für das 4. Quartal zu lesen, klicken Sie bitte hier).

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