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Trump siegt - Was passiert nun mit den Märkten in den USA?

Trump siegt - Was passiert nun mit den Märkten in den USA?

2016-11-09 13:33:00
James Stanley, Strategist
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- Donald Trump schockierte die Welt mit seinem Wahlsieg in den USA, und dieser Schock zeigte sich anfänglich mit einem Abverkauf im US Dollar und dem S&P 500. Die Normalität wurde aber kurz darauf wieder hergestellt, und die Kursbewegung beider Märkte kam rasch wieder zurück. Zu diesem Zeitpunkt handelt der US Dollar praktisch unverändert, und der S&P ist seit dem gestrigen Börsenschluss um ungefähr 28 Punkte gesunken.

- Die erste Reaktion auf den Wahlsieg von Trump war ähnlich wie beim Brexit. Aber die nachfolgende Kursbewegung war deutlich anders, denn nach dem Brexit hielt die Risikoaversion noch zwei Tage an; diesmal dauerte sie nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses.

- Obwohl dieser Wahlzyklus von vielen Gefühlen begleitet wird, bleibt die einfache Tatsache bestehen, dass die Federal Reserve die Kurse anhaltender angetrieben hat als jeglicher Politiker; und das wird sich kaum ändern. WENN es zu einem Trump/Risk-off Szenario kommt, ermöglicht dies weitere gelockerte und expansiv eingestellte Geldpolitik oder vielleicht sogar weiteres QE, ähnlich wie die Fed darüber gesprochen hatte, die Unterseitenrisiken in der jüngsten Vergangenheit zu managen.

- Wenn Sie Trading-Ideen suchen, lesen Sie unsere Trading-Anleitungen.

Die US-Präsidentschaftswahl war ein historisches Ereignis, voller Drama bis zum Schluss und sogar noch etwas darüber hinaus. Um 2:30 Uhr Ostküstenzeit hatte Clinton ihrem Gegner, dem gewählten Präsidenten Donald Trump den Sieg zugesprochen.

Wie wir gestern besprachen, verursachte das Szenario mit einem Sieg von Trump in den Märkten eine ähnliche Reaktion wie wir beim Brexit-Referendum erlebt hatten. Vor der Abstimmung in beiden Fällen zeigten die Umfragen ein für die Märkte positives Resultat, wobei ein Status Quo erwartet wurde (Verbleib in der EU beim Brexit und einer Demokratin als Präsidentin in den USA). Als dieser Status Quo jedoch im Laufe der Nacht immer unwahrscheinlicher wurde, da die Wahlstimmen stärker zu Donald Trump neigten, begann die Kursbewegung zunehmend bedrohlich auszusehen. Der S&P begann seinen Rückgang kurz nach 20:00 Uhr, als die Stimmergebnisse langsam von den Staaten der Ostküste eintrafen. Bis 22:00 Uhr hatte der S&P bereits 100 Punkte abgegeben. Der US Doller zeigte die gleiche Bewegung, er sank um 20:00 Uhr und wurde dann weiter abverkauft, als ein Sieg Trumps immer wahrscheinlicher wurde.

Aber wie wir bereits festgestellt haben, ist es unwahrscheinlich, dass sich die Abverkäufe in beiden Märkten fortsetzen werden. Der vorläufige Verkauf, der in beiden Märkten beobachtet werden konnte, war sicherlich ein Schockfaktor nach einer überraschenden Wahl, ähnlich wie wir es bei dem Brexit-Referendum erlebt hatten. Jedoch haben wir auch beim Brexit gesehen, dass eine Zentralbank mit gelockerter Geldpolitik ein beträchtliches Maß an Risiko ausgleichen kann. Und die Federal Reserve hatte bereits mehrmalig gesagt, dass sie nicht politisch sei und nicht einmal politische Themen diskutieren würde, also könnte ein Gewinn von Trump sich logischerweise sogar als positiv für den Aktienmarkt erweisen. Falls die risikoabgeneigte Stimmung nach den Wahlen der letzten Nacht anhalten sollte, hat die Fed die Möglichkeit, im Dezember die Zinsen nicht anzuheben und die Erwartungen an Zinsanhebungen in 2017 zu reduzieren (ähnlich dem, was wir in 2016 erlebt haben).

Das Resultat dieses Chaos war eine Doji, die sich auf dem Daily Chart des US Dollars bildete, und obwohl es einfach ist, diese eine Unentschlossenheitskerze zu nennen und zu sagen, dass dies der Ausdruck der weltweiten Meinung über Donald Trump zeige, wäre dies nicht sehr präzise, denn die Kursbewegung erzählt eine ganz andere Geschichte. Dazu müssen wir einen kurzfristigeren Chart (siehe unten) zur Hand nehmen.

Trump siegt - Was passiert nun mit den Märkten in den USA?

Chart erstellt von James Stanley

Und auf dem nächsten Chart zoomen wir in die Kursbewegung hinein und sehen, dass der kurzzeitige Rückgang im Greenback erfolgte, als der Wahlsieg Trumps wahrscheinlicher wurde, was zu einer starken Unterstützungszone führte, die vor dem Bounce höher gebildet wurde, wobei wir wieder fast wieder an den Anfang zurückkehrten.

Trump siegt - Was passiert nun mit den Märkten in den USA?

Chart erstellt von James Stanley

Ab nun wird der Treiber im Greenback voraussichtlich einer sein, den wir bereits sehr gut kennen: die Federal Reserve. Wenn die Fed immer noch plant, die Zinssätze im Dezember anzuheben, wird der US Dollar wohl weiter steigen, denn es gibt einfach nicht sehr viele andere Volkswirtschaften, die ihre Geldpolitik zurzeit zu straffen beabsichtigen. Dies könnte natürlich die Kapitalströme in den US Dollar leiten, was ihn noch mehr stärken könnte. Und dies würde sich negativ auf die Aktien auswirken, ganz ähnlich, wie wir im Szenario mit Clinton als Präsidentin aufgezeigt hatten.

Im Bezug auf Aktien haben wir in der letzten Nacht auch dort einige Abverkäufe erlebt, und auch hier war dies ähnlich, wenn auch milder, wie das, was wir zur Zeit des Brexit-Referendums erlebt haben. Der S&P fiel ab einem Hoch vor den Ergebnissen bei 2156 auf ein Tief von 2032, bevor tiefere Verluste zum Halten kamen und auf die Eröffnung der US Märkte am nächsten Morgen warteten. Doch mitten in der Nacht kamen die Käufer zurück und die Preise begannen sich nach oben zu wenden. Nach einer, was sogar die schärfsten Kritiker von Trump als eine rationale und ausgeglichene Geschäftsansprache werteten, kehrte die Ruhe zurück in die globalen Märkte und im S&P befinden wir uns wieder oberhalb des wöchentlichen Eröffnungskurses von 2084.

Trump siegt - Was passiert nun mit den Märkten in den USA?

Chart erstellt von James Stanley

Was bedeutet Donald Trump für die US-Aktien?

In den kommenden Wochen werden Sie wohl zahlreiche Versionen dieser Frage auf verschiedene Arten formuliert hören. Und ehrlich gesagt, bestimmt die Federal Reserve wohl weit mehr die Kursbewegung in den US-Aktien als Donald Trump in seinen ersten Jahren im Amt. Die Steuerpolitik braucht Jahre, um sich auf die "Realwirtschaft" zu übertragen, während die Geldpolitik dafür ausgelegt ist, sich rasch zu zeigen. Und wegen der zahlreichen gescheiterten Versuche in der Steuerpolitik weltweit hat sich die Geldpolitik zum besten Ersatz entwickelt. Das gilt auch heute noch, denn die Federal Reserve hat in den letzten zehn Jahren erst eine einzige Zinsanhebung durchsetzen können.

Also, auch wenn die Gefühle in den nächsten Tagen das Urteilsvermögen einiger sehr kluger Menschen regieren werden, kann Normalität ziemlich schnell wiederhergestellt und die Aufmerksamkeit der Märkte erneut auf die Zentralbanken gerichtet werden, solange die Federal Reserve Schritte in Richtung Konsistenz und Transparenz unternimmt - ähnlich wie sie es in den letzten acht Jahren getan und wir uns in den letzten neun Jahren daran gewöhnt haben.

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