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USD und Aktien werden abverkauft - ist die Welt dabei, sich auf Trump einzustellen?

USD und Aktien werden abverkauft - ist die Welt dabei, sich auf Trump einzustellen?

2016-11-02 13:35:00
James Stanley, Strategist
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Die Vermögenswerte der USA geraten unter Druck, da sowohl der US Dollar als auch die US-Aktien abverkauft werden; es stellt sich die Frage, ob dies die Reaktion der Weltmärkte auf die jüngsten Entwicklungen im Rennen für das Präsidentschaftsamt der USA darstellt oder nicht.

- Die heutige Fed-Sitzung wird eher als kaum beeinflussendes Ereignis erachtet; die Einzelheiten in der Stellungnahme der Fed werden wohl im Mittelpunkt des Markts stehen. Wird die Fed im Dezember die Zinssätze anheben? Und falls ja, welche Faktoren könnten dies behindern oder verstärken?

- Wenn Sie Trading-Ideen suchen, lesen Sie unsere Trading-Anleitungen.

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Obwohl wir größtenteils im Oktober einen rasanten Aufwärtstrend im US Dollar sahen, brachte der Monat November bereits eine aggressive Veränderung. Im Oktober blieb der Greenback dauerhaft unterstützt, da zahlreiche Mitglieder der Federal Reserve eine Zinsanhebung bei einer der zwei verbleibenden Sitzungen in diesem Jahr in Aussicht stellten. Und da eine dieser Sitzungen (heute) weniger als eine Woche vor der US-Präsidentschaftswahl abgehalten würde, gab es logischerweise nur eine Sitzung, über die die Fed von einer baldige Zinserhöhung sprach, und zwar die im Dezember.

Die heutige Sitzung der Federal Reserve wird also eher in Bezug auf die Einzelheiten interessant werden. Sie wird "live" abgehalten, aber es gibt keine anschließende Pressekonferenz. Wir werden die Stellungnahme der Bank um 14:00 Uhr ET erhalten, und dann werden sich die Märkte damit beeilen zu entschlüsseln, was genau die Fed zu sagen versucht. Wenn Sie beim Lesen der Teeblätter etwas Hilfe benötigen, so hat mein Kollege David Song eine Vorschau für die heutige Sitzung zusammengestellt, wobei er sich auf den Euro Dollar konzentrierte. Auf dem nachstehenden Chart schauen wir uns diese jüngste Entwicklung einer direkten Beziehung zwischen dem Greenback und den US-Aktienpreisen an, denn beide stehen unter Druck und sinken.

USD und Aktien werden abverkauft - ist die Welt dabei, sich auf Trump einzustellen?

Chart erstellt von James Stanley

Mit dem Auftauchen dieser neuen, direkten Verbindung - erleben wir eine Verschiebung im Paradigma?

Vor Kurzem tauchten zahlreiche Fragen zur politischen Landschaft in den USA auf. Während das Drama um die Präsidentschaftskandidaten weiterhin die Schlagzeilen dominiert, beginnen viele Investoren nun, diese neue US Dollar-Schwäche auf die jüngsten Nachrichten zurückzuführen, dass das FBI die Untersuchung der E-Mails von Hillary Clinton wieder aufgenommen hat. Und wenn wir diese USD-Schwäche mit dem neuen 3,5 Monatstief im S&P von gestern kombinieren, sehen wir sicherlich gewisse Parallelen in der negativen Kursbewegung bei den US-Vermögenswerten.

Aber wurde der jüngste kurze Rückgang im S&P und die Slalombewegung im US Dollar tiefer direkt von dem FBI und der Wiederaufnahme der Untersuchung der E-Mail-Affäre von Hillary Clinton verursacht? Als eine pauschale Aussage der Weltmärkte gegen ihren Gegner Donald Trump, als eine Art "Zeichen für das, was uns bevorsteht", wenn der Republikaner die Wahl gewinnt? Vielleicht: Es gibt einfach nicht genügend Informationen, um definitiv zu sagen, dass dies noch nicht der Fall ist; aber es ist wohl wahrscheinlicher, dass der Grund für diese Wende in den US-Aktien und dem Greenback eine gewisse Risikoaversion und Neuausrichtung ist, da ein neues, ziemlich unberrechenbares Risiko aufgetaucht ist. Vielleicht handelt es sich hier um ein dauerhaftes Thema, wobei der Dollar und der S&P weiter abverkauft werden. Voraussichtlich werden wir einen weiteren Rückgang zumindest in einem der beiden sehen.

Im Umfeld nach der Weltwirtschaftskrise schaffte es die Federal Reserve, mit ihrer Geldpolitik Abverkäufe bei den Aktien zu bekämpfen; teilweise erklärt dies auch, warum es keine einzige Zinsanhebung in den letzten neun Jahren gab. Dies half, den US Dollar unglaublich tief zu halten (im historischen Vergleich) und zusätzliches Kapital in die Aktienmärkte zu pumpen, da die Zinssätze so unglaublich niedrig und die Opportunitätskosten für Investitionen so unglaublich gering waren. Dies ermutigte die Investoren, mehr Risiko als üblich auf sich zu nehmen: Das war auch Absicht und ist einer der Hauptgründe, weshalb die Aktien in den vergangenen Jahren trotz fragwürdiger Wirtschaftslagen in vielen der weltgrößten Volkswirtschaften auf Allzeithochs anstiegen. Wir sahen diese Situation sogar im Juni, als Großbritannien mit seinem Brexit-Referendum beschloss, aus der Europäischen Union auszutreten. Während zwei Tagen nach dem Referendum litten die Aktien; aber die Bank of England beeilte sich dann, die Märkte mit expansiven Kommentaren zu stützen, was die Aktien wieder zum Leben erweckte und sie dann sogar noch höhere Allzeithochs verzeichneten.

USD und Aktien werden abverkauft - ist die Welt dabei, sich auf Trump einzustellen?

Chart erstellt von James Stanley

Aber mit diesem neu entfachten Risiko in der US-Präsidentschaftswahl - sehen wir nun eine richtige Verschiebung im Paradigma, in dem von der Federal Reserve plötzlich erwartet wird, die Zinssätze höher anzusetzen, trotz der katastrophalen Kursbewegung in den globalen und US-Aktien? Wohl kaum. Wenn die Märkte bei einer Wahl von Donald Trump abverkauft werden, hat die Federal Reserve die Möglichkeit, mehr geldpolitischen Stimulus einzuführen, wie Yellen bereits im Februar andeutete, als sie sagte, die Fed würde keine Stimulusoptionen ausschließen, auch nicht die Einführung von Negativzinsen.

Oder wenn die Märkte andererseits nach einer Wahl von Donald Trump nun doch nicht zusammenbrechen, kann die Fed weiter an ihrem Kurs mit höheren Zinssätzen festhalten, ganz ähnlich wie sie es in den vergangenen Jahren versuchte.

Obwohl also in den Schlagzeilen, die offenbar die Kursbewegung zurzeit beeinflussen, viele Emotionen zu lesen sind, sollten Trader lieber einen Schritt zurücktreten um den Zusammenhang in den aktuellen Bedingungen besser abzuwägen. Die Wirtschaftsdaten in den USA sind weiterhin bestenfalls als mittelmäßig einzustufen. Die Federal Reserve war in den vergangenen neun Jahren extrem passiv, und sie fuhr damit auch im ganzen Jahr 2016 fort, da sie immer wieder nachgab und bei keiner der FOMC-Sitzungen ihre Zinssätze anhob.

Im größeren Rahmen werden wir wohl eine von zwei Möglichkeiten haben, sollte sich dieses aktuelle politische Thema weiterentwickeln: Entweder wird der US Dollar abverkauft, weil die Federal Reserve eine akkommodative Haltung als Antwort auf die wahrgenommene Gefahr einnimt, die von einer Wahl Donald Trumps ausgeht (ähnlich wie die BoE auf das Brexit-Referendum reagierte, aber auf eine zahmere Art und Weise, ohne Unternehmensanleihekäufe); oder alles wird "gut" und die Fed wird im Dezember (oder vielleicht Anfang des nächsten Jahres) den Leitzins anheben.

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