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Heizölpreise schaffen es nicht, an Gewinnen nach kurzem Anstieg dank Vorratsdaten festzuhalten

Heizölpreise schaffen es nicht, an Gewinnen nach kurzem Anstieg dank Vorratsdaten festzuhalten

2016-10-27 10:27:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
Teile:

Gesprächsansätze:

  • Die Heizölpreise stiegen nach den Vorratsdaten kurzzeitig an, konnten sich aber nicht halten
  • Goldpreise gaben nach, nachdem sie stärksten Tagesanstieg in einem Monat verzeichnet hatten
  • Umwölkte Risikosentiment-Trends und OPEC-Verhandlungen heben sich als Risiken ab

Die Heizölpreise stiegen kurzfristig stark, nachdem EIA-Bestandsdaten einen unerwarteten Rückgang von 553 Tsd. Barrel aufgezeigt hatten. Das Ergebnis widersprach einer Schätzung von API, die gestern veröffentlicht worden war und einen Anstieg von 4,8 Millionen Barrel für den gleichen Zeitraum auswies.

Eine Erholung im US Dollar nach den übertreffenden PMI-Zahlen in der zweiten Tageshälfte der nordamerikanischen Handelszeit und die anhaltende Skepsis über die Machbarkeit einer Kontrolle der Förderung in der OPEC könnten das auftreibende Momentum belastet haben. Irak steht diese Woche im Mittelpunkt, nachdem es bat, von der geplanten Produktionskürzung ausgeschlossen zu werden.

Als nächstes könnte eine Flaute bei den hochrangigen Eventrisiken es den Risikotrends ermöglichen, wieder die Zügel zu übernehmen. Die S&P 500 Futures handeln kurz vor der Eröffnungsglocke auf der Wall Street flach, was wenig richtungweisende Orientierung bietet. Die Landschaft könnte sich jedoch verändern, denn es wird eine weitere Runde mit Einnahmeberichten zum dritten Quartal veröffentlicht.

Gold gab nach – es fand keine Fortsetzung nach dem Anstieg im Vortag, wie erwartet – während die US Staatsanleiherenditen stiegen und die Nachfrage nach nicht verzinslichen Anlagen untergruben. Die Märkte bleiben voraussichtlich unverbindlich, da die Investoren auf die US BIP-Zahlen vom Freitag warten, um über die Zinsanhebungen der Fed zu spekulieren.

Welche Hinweise geben uns die kurzfristigen Pattern im Gold- und Heizölpreis zu den nächsten Trends? Finden Sie es hier heraus!

GOLDPREIS TECHNISCHE ANALYSEDer Goldpreis verarbeitet seine Zuwächse, nachdem er sich vorsichtig (wie erwartet) von einem Viermonatstief erholt hat. Ein Tagesschluss oberhalb des Bereichs 1272,84-74,29 (Hoch vom 20. Oktober, 23,6 % Fibonacci-Retracement) zielt auf das 38,2 % Level bei 1292,37. Alternativ dazu exponiert eine Wende unter das 14,6 % Fib bei 1260,80 das Tief vom 24. Juni bei 1250,11.

Heizölpreise schaffen es nicht, an Gewinnen nach kurzem Anstieg dank Vorratsdaten festzuhalten

HEIZÖL TECHNISCHE ANALYSEDie Heizölpreise stockten, nachdem sie wie erwartet wieder sanken. Die kurzfristige Unterstützung bleibt bei 48,90, dem 23,6 % Fibonacci-Retracement, und ein Tagesschluss darunter zielt auf das 38,2 % Level von 47,04. Alternativ legt ein Rebound über das 14,6 % Fib von 50,05 das Hoch vom 9. Juni von 51,64 frei.

Heizölpreise schaffen es nicht, an Gewinnen nach kurzem Anstieg dank Vorratsdaten festzuhalten

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