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Es handelt sich nicht um Panik, wenn Sie der Erste beim Ausgang sind

Es handelt sich nicht um Panik, wenn Sie der Erste beim Ausgang sind

2016-09-13 13:30:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Der US Dollar ist seit den Bemerkungen von Eric Rosengren am vergangenen Freitag extrem volatil, denn die "Dove" überraschte die Märkte mit einem restriktiven Ausblick vor der Sitzung des FOMC der kommenden Woche.

- Die Zentralbanken sind weltweit und in vielen Makro-Risikomärkte stark mit erhöhten Anlagekursen beschäftigt; und die einfache Bedrohung, dass diese Unterstützung schwächer werden oder gar ganz wegfallen könnte, tendiert zu einem Abverkauf, wobei die jahrelang steigenden Anlagekurse rasch abgewickelt werden.

- Für Trading-Ideen sehen Sie sich unsere Trading Guides an. Und wenn Sie kurzfristige Tipps brauchen, finden Sie hier unseren SSI-Indikator. Wenn Sie eine ganz kurzfristige Anzeige suchen, sehen Sie sich unseren gerade veröffentlichten GSI-Indikator an.

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Lael Brainard hielt gestern eine mit Spannung erwartete Rede, denn es waren die letzten vorbereiteten Bemerkungen eines Mitglieds der Federal Reserve vor dem Zinsentscheid in der kommenden Woche: Dies ist auch als "Blackout-Zeit" für das FOMC bekannt, denn die Bank schränkt öffentliche Auftritte und geplante Reden ein, um die Markterwartungen zum Zinsentscheid nicht zu beeinflussen.

Und obwohl die Bemerkungen von Brainard relativ expansiv waren, waren sie offenbar nicht so expansiv wie es die Märkte erwartet hatten, denn der US Dollar ist seitdem unaufhaltsam angestiegen; und dies fördert ein Thema, das seit dem letzten Donnerstag ziemlich vorherrschend war, als der Greenback ab einer Schlüsselunterstützungszone abprallte. Wir behandelten dieses Setup im US Dollar letzte Woche im Artikel "Ist der US Dollar bis Dezember fertig"; und wir bemerkten, dass obwohl eine Zinserhöhung im September sehr unwahrscheinlich erschien, der Dollar dennoch volatil bleiben würde, und zwar wegen der Bemerkungen des FOMC zu baldigen Zinsentscheiden, vor allem zur Sitzung vom 20. - 21. September.

Kurz nach der Veröffentlichung dieses Artikels hörten wir von einem weiteren Fed-Mitglied, was die Märkte offensichtlich überraschte. Eric Rosengren der Boston-Fed verwies nämlich auf die Tatsache, dass niedrige Zinsen für den Ausblick der Fed gefährlicher sind als die eigentliche Zinsanhebung. Dies ist ganz ähnlich wie die Bemerkungen von Alan Greenspan über den "irrationalen Überschwang" nahe beim Höhepunkt der Tech-Blase, als der ehemalige Vorsitzende der Federal Reserve die außergewöhnliche Aufwertung der Technologie-Aktien zu dieser Zeit zu erklären versuchte. Die Fed ist sich bewusst, dass die lockere Geldpolitik die Risikomärkte höher treiben kann; und sollte die Politik zu lange zu locker bleiben, kann das moralische Risiko zunehmen, denn die Investoren, Banken und sogar die Fonds nehmen ein großes Risiko auf sich, und zwar in der Annahme, dass die Fed den Handel weiterhin mit tiefen Zinsen unterstützen wird.

Es handelt sich nicht um Panik, wenn Sie der Erste beim Ausgang sind

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Aber wenn die Bank irgendwann die Zinssätze anhebt oder versucht, die Politik zu "normalisieren", dann kann dies zu einem Dominoeffekt im Abverkauf führen, denn die Investoren rennen alle gleichzeitig zum Ausgang. Wir sahen Anzeichen dafür am Freitag bei den amerikanischen Aktien, nach den Kommentaren von Rosengren. Dies ist ganz ähnlich wie der Abverkauf, den wir Anfang Jahr sahen, nachdem Yellen ähnliche Bemerkungen im Dezember abgegeben hatte, wobei sie darauf hinwies, dass längerfristig mit niedrigen Zinsen das Risiko größer sei als mit einer "Normalisierung". Dies gab den Märkten den Eindruck, dass die Fed die Zinssätze anheben würde, trotz der schwächeren Daten, und zwei Wochen nach diesen Kommentaren und der ersten Zinserhöhung in neun Jahren brachen die Risikomärkte Anfang des Jahres zusammen. Der Abverkauf setzte sich fort, bis Yellen offenbar bei der halbjährlichen Humphrey Hawkins-Anhörung im Februar gegenüber den Zinsanhebungen kapitulierte.

Theoretisch können wir den Deutschen Bund nehmen, der aktiv gekauft und von der EZB unterstützt wird. Wenn Sie ein Hedge Fund Manager sind und die Deutschen Bundesanleihen handeln bei 2 % und die EZB sagt, dass sie kauft, bis die Zinsen auf -0,2 % sinken, dann haben Sie sicherlich eine Ahnung davon, dass ein wichtiger Marktteilnehmer den Handel unterstützen wird und gleich nach Ihnen kauft. Solange die EZB im Long ist und weiter kauft, können Sie sich im Trade ziemlich sicher fühlen. Aber Sie sind natürlich nicht der oder die Einzige mit dieser glänzenden Idee, also wird die kollektive Anstrengung des Markts die Zinsen ziemlich schnell und sehr nahe ans Ziel der EZB bringen (was jetzt gerade passierte).

Das ist ja alles schön und gut - d.h. bis die EZB beschließt, keine weiteren Deutschen Bundesanleihen zu kaufen. Wenn die Märkte auch nur einen kleinen Hinweis erhalten, dass die EZB mit dem Kaufen (und der Unterstützung) aufhören wird und die Zinsen steigen könnten, werden die Investoren zu verkaufen beginnen. Und dann werden die Verluste die Aufmerksamkeit anderer Long-Positionen wecken, und dies kann zu einem noch stärkeren Abverkauf führen. Und ohne Zentralbank als Stütze, gibt es für den Abverkauf kein Bremsen und kein Halten. Das ist das Markenzeichen einer "Blase" kurz vor dem Platzen, denn eine entscheidende Stütze wird von einem dauerhaften Trend in einem längerfristigen Handel entfernt.

Das kann so tiefgreifend sein, das sogar der einfache Mangel an zusätzlichen Käufen von Seiten der EZB reicht, die Bundesanleihen abzuverkaufen. Auf dem nächsten Chart sehen wir den Kurs der Bundesanleihen seit der Ankündigung der EZB vom vergangenen Donnerstag. Die Bank weitete dabei ihr Anleihekaufprogramm von €80 Milliarden/Monat nicht aus. Wir haben auch die vier letzten Zinssenkungen der EZB im Negativzinsbereich eingezeichnet, und jede Senkung verursachte im Deutschen Bund jedes Mal einen starken Kauf.

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Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Die große Frage hier lautet, und das weiß die Welt noch nicht, was passiert, wenn eine wichtige, globalisierte Volkswirtschaft versucht, die Politik zu "normalisieren", wenn ein jahrelanges QE und niedrige Zinsen die Anlagekurse auf so astronomische Levels gebracht haben. Die einfache Tatsache, dass die Zentralbank keine Anleihen mehr kauft, kann einen Abverkauf in den Risikomärkten auslösen, wie wir im "Taper-Dilemma" sahen, als die Federal Reserve ihre QE-Ankäufe herunterschraubte. Wenn die Bank aber beginnt, die Zinssätze zu erhöhen, oder anders ausgedrückt, wenn die Bank aktiv damit beginnt, die Zinssätze in die gegensätzliche Richtung des Handels zu verschieben, den sie über fünf Jahre lang unterstützt hatte, werden wir einen ziemlich aggressiven Abverkauf erleben, denn die Investoren werden alle versuchen, gleichzeitig den Ausgang zu erreichen.

Niemand weiß, wie dies alles ablaufen wird, denn die Welt hat schlicht noch nie eine solche Situation erlebt. Dies ist wahrscheinlich auch einer der Gründe, weshalb wir in letzter Zeit eine so starke Risikoaversion um mögliche restriktive Maßnahmen der Zentralbank sahen. Während aber die Hinweise und Andeutungen auf eine Straffung von Seiten der Federal Reserve hinweisen, werden wir einen weiteren Abverkauf in den wichtigsten Risikomärkten wie den Aktien sehen. Und sollte die Federal Reserve bei ihrer Sitzung der kommenden Woche das allgemein erwartete "restriktive Halten" bekanntgeben, könnten wir eine Wiederholung der Reaktion auf die Ankündigung des FOMC von September letzten Jahres erleben. Damals erhöhte die Fed die Zinssätze zwar nicht, warnte aber davor, dass Zinsanhebungen kommen würden; und die Märkte reagierten darauf mit einer noch stärkeren Risikoaversion.

Die nächste FOMC-Sitzung beginnt in einer Woche, und die nächste Ankündigung wird am kommenden Mittwoch um 14:00 Uhr ET bekanngegeben, wobei die Pressekonferenz 30 Minuten später beginnt. Das ist eine Sitzung, bei der Sie nicht unvorbereitet sein sollten.

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