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Anknüpfungspunkte:

- Der US Dollar gibt Gewinne nach NFPs wieder ab, nachdem die Zahlen vom Freitag im Greenback eine sehr aggressiv volatile Kursbewegung verursachten.

- Die Europäische Zentralbank steht in dieser Woche im Mittelpunkt, und die große Frage hier lautet, ob die EZB ihr Anleihenkaufprogramm vom €80 Milliarden/Monat nun oder später aufstocken wird.

- Für Trading-Ideen sehen Sie sich unsere Trading Guides an. Und wenn Sie kurzfristige Tipps brauchen, finden Sie hier unseren SSI-Indikator. Wenn Sie eine ganz kurzfristige Anzeige suchen, sehen Sie sich unseren gerade veröffentlichten GSI-Indikator an.

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Das langsame Dollar-Verbrennen: Die Kursbewegung endete in der vergangenen Woche mit einer ziemlich aggressiven Volatilität im US Dollar. Der Dollar wurde zunächst nach der Publikation der Non-Farm Payrolls abverkauft, kehrte aber kurz darauf wieder um. Diese USD-Stärke dauerte nach dem Beginn der bullischen Wende rund zwei Stunden an, worauf der Greenback dann seit ungefähr 11:00 Uhr ET am Freitagmorgen langsam verbrennt.

USD gibt Gewinne vom Freitag wieder ab: EZB steht im FX-Kalender dieser Woche im Mittelpunkt

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Trader, die diese Woche Hinweise für eine bestimmte Richtung im Greenback suchen, werden vielleicht enttäuscht werden, denn es gibt nicht viele "großen" US-Daten, die die Märkte beeinflussen könnten. Am Dienstag haben wir die August-Zahlen des ISM für das nicht-verarbeitende Gewerbe und später hören wir vom Präsidenten der San Francisco Fed, John Williams. Am Mittwoch wird das Beige Book des FOMC veröffentlicht, und am Donnerstag haben wir die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Am Freitag hören wir von einem weiteren Fed-Mitglied, und zwar Eric Rosengren der Boston Fed, wenn er die Wirtschaftsprognosen um 07:45 Uhr ET verkündet; die Woche schließt dann mit den Großhandelsvorräten, die am Freitagmorgen um 10:00 Uhr ET publiziert werden.

In Frage stehen im Greenback die Chancen baldiger Zinsanhebungen von Seiten der Federal Reserve. Die enttäuschenden Beschäftigungszahlen vom Freitag haben sicherlich zu einem Teil der unruhigen Kursbewegung im Dollar beigetragen, denn Trader standen zwischen der neuerdings erneut restriktiveren Haltung der Fed und den anhaltend schwächeren Wirtschaftszahlen, die der Fed mehr "Spielraum" verschaffen könnte, bevor die Zinssätze angehoben werden. Nachdem nun in zwei Wochen die nächste Sitzung des FOMC ansteht, werden die Märkte voraussichtlich versuchen, erwartete Ankündigungen vorwegzunehmen.

Die Chancen für eine Zinsanhebung im September bleiben unter 50%; historisch gesehen werden wir wohl kaum sehen, dass die Bank Maßnahmen ergreifen wird, wenn so wenige dies von ihr erwarten. Die große Frage lautet also hier offenbar, wie restriktiv die Fed an ihrer September-Sitzung sein wird, wenn sie mögliche Zinsanhebungen in diesem Jahr noch behandeln wird. Oder anders ausgedrückt scheint es so, als ob die Märkte wie im September des vergangenen Jahres auf ein "restriktives Beibehalten" zählen, als die Federal Reserve den Leitzins zwar nicht erhöhte aber vor einer bevorstehenden Anhebung warnte.

Obwohl das restriktive Beibehalten im vergangenen September für die Risikomärkte nicht besonders gut geklappt hat, so war der Zusammenhang der Situation ganz anders als heute. Im September des letzten Jahres waren die Weltmärkte nach dem "Schwarzen Montag" Chinas immer noch nervös. Viele fühlten sich ausgesetzt, und die Fed musste deswegen auf eine Zinsanhebung verzichten, die sie über Monate lang geplant hatte (und für einige Fed-Mitglieder über Jahre). Die erste Begeisterung der Ankündigung, dass die Zinssätze nicht erhöht würden, brachte den Aktienindizes rasche Gewinne, aber als die Fed eine restriktive Haltung für später im Jahr übermittelte, wobei auf eine Anhebung im Dezember angedeutet wurde, kehrte die Risikoaversion zurück und die Aktien wurden weiterhin abverkauft. Und diese Risikoaversion hielt bis Ende Monat, als ein Chor von Fed-Rednern ein expansives Lied anstimmte, das den Aktien endlich eine Unterstützung brachte.

Auf dem nächsten Chart sehen Sie den S&P 500 seit der restriktiven Beibehaltung im September des letzten Jahres (links auf dem Chart). Dies unterstreicht den starken Unterschied zwischen der damaligen Situation und der heutigen, vor der die Fed steht:

USD gibt Gewinne vom Freitag wieder ab: EZB steht im FX-Kalender dieser Woche im Mittelpunkt

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Bedeutet dies nun, dass die Fed die Zinssätze anheben wird? Nein. Aber es bedeutet, dass einer der großen Risikofaktoren, vor dem wir im September 2015 Angst hatten, nicht mehr so problematisch ist. Im vergangenen September beugte sich die Fed wegen der Schwäche in den Weltmärkten, wobei die Zerbrechlichkeit der Erholung in den USA unterstreicht wurde. Aber in diesem Jahr steht der S&P 500 bei Allzeithochs, nachdem er eben das Risiko des Brexit-Referendums abgeschüttelt hatte.

Somit ist es für die Fed möglich, deutlich restriktiver zu werden, auch wenn sie beschließt, keine Maßnahmen zu ergreifen. Das Timing ist problematisch, denn mit den Präsidentschaftswahlen in den USA steht ein weiterer Risikofaktor um die Ecke. Und obwohl die Fed eigentlich apolitisch sein sollte, ist es auch ihre Aufgabe, die Wirtschaft in Bezug auf mögliche Risikofaktoren zu steuern, und ehrlich gesagt sind die diesjährigen Präsidentschaftswahlen offensichtlich der Inbegriff des "Risikos" für die Weltmärkte. Die nächste Fed-Sitzung ist im November, nur eine Woche vor den Wahlen, also ist dann eine Zinserhöhung wohl kaum wahrscheinlich. Aber Dezember könnte erneut ein passender Zeitpunkt für die Fed für eine Zinsanhebung sein, und wir werden an ihrer Sitzung in zwei Wochen wohl von ihr erfahren, wie aggressiv sie fortzufahren gedenkt.

Diese Woche wird eine weitere Zentralbank in den Mittelpunkt rücken, und zwar die Europäische Zentralbank. Die EZB führte im März ein enormes Stimuluspaket ein, also werden wir hier wohl kaum eine große, neue Ankündigung erhalten. Die Bank muss erst noch beurteilen, wie stark sich diese Maßnahme auswirken. Die größere Frage lautet hier, was die EZB mit ihrem Anleihenkaufprogramm von monatlich €80 Milliarden machen wird, das Ende März 2017 ablaufen wird. Es ist praktisch sicher, dass dieses Programm verlängert wird, aber wird es die EZB nun hier tun oder wird sie bis Dezember warten. Die Logik hinter dem Abwarten wäre die, dass die EZB so viel "trockenes Pulver" wie möglich zur Seite legen könnte, bevor sie im Falle eine weitere Risikoaversion eingreifen müsste.

Aber trotz der ganzen Aufregung zwischen der europäischen und der US-Wirtschaft in den vergangenen Jahren blieb der EUR/USD in den letzten 20 Monaten so ziemlich in einer Range. Der EUR/USD sank nach der ersten Ankündigung eines europäischen QE im Sommer 2014; nach diesem Abwärtstrend von über 3.000 Pips erreichte er eine Unterstützung um 1,0500, die das Paar bisher noch nicht zu durchbrechen vermochte. Auf der anderen Seite der Kursbewegung stand ein hartnäckiger Widerstand um die Schwelle von 1,1400 im Paar. Für Trader, die eine Wende im Momentum erwarten, wären diese wohl die Barriere-Levels, die sie überwachen müssten, um einen Ausbruch in eine bestimmte Richtung zu sehen:

USD gibt Gewinne vom Freitag wieder ab: EZB steht im FX-Kalender dieser Woche im Mittelpunkt

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley