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Anknüpfungspunkte:

- Der U.S. Dollar steigt weiter, nachdem die Kommentare des FOMC am Freitag begonnen hatten, die Erwartungen an eine Zinsanhebung in den Vereinigten Staaten im verbleibenden Jahr zu schüren.

- Dies ist nicht das erste Mal, dass die Fed eine restriktive Haltung eingenommen hat, um baldige Zinsanhebungen, sogar noch für 2016, anzudeuten. Doch bedeutet dies, dass die Bank die Zinsen tatsächlich erhöhen wird?

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Eines der dauerhaftesten Themen in den Kapitalmärkten ist in diesem Jahr die sich verschiebenden Markterwartungen in Bezug auf die Zinsanhebungspläne der Federal Reserve. Vor Jahresbeginn, nachdem die Bank einen Großteil des Jahres 2015 damit verbrachte, die Märkt auf eine einzige Zinserhöhung vorzubereiten, sagte die Federal Reserve, dass sie vier ganze Zinserhöhungen in 2016 plane, um die Zinspolitik nach mehr als 7 Jahren "notfallmäßiger" Finanzstruktur zu normalisieren.

Das hat nicht besonders gut geklappt… Innerhalb weniger Wochen nach dieser ersten Zinsanhebung nach neun Jahren begannen die Weltmärkte zusammenzubrechen. Und dies lag nicht nur am FOMC, aber der Zusammenfluss verschiedener Druckpunkt in der globalen Wirtschaft schienen sich mit diesen Zinserhöhungsplänen nur zu verschärfen. Die Fed hatte jedoch eine einfache Methode, um diese Situation zu lindern, und zwar die Reduzierung dieser Zinserhöhungen, um die Risikoaversion in der ganzen Welt zu beruhigen. Also verringerte die Fed die Erwartungen für weitere Zinserhöhungen in 2016, und kurz darauf begannen die Risikomärkte wieder anzusteigen.

Dies unterstreicht dieses Thema, das sich in den vergangenen 18 Monaten immer wieder zeigte, und zwar dass die Fed stetig versucht, eine "Normalisierung" zu gewährleisten. Wenn aber die Risikoaktiva wie der S&P 500 steigen, versucht die Fed, Zinserhöhungen in Aussicht zu stellen. Wenn die Märkte daraufhin mit einer Wende tiefer antworten, passt die Fed diese Erwartungen wieder an und wird expansiver und passiver. Und die Stärke kehrt wieder in die riskanten Märkte zurück. Wir reden hier über das, was als "Feeback-Schlaufe der Fed" bekannt geworden ist, bei der die Bank offensichtlich die Erwartungen für Zinserhöhungen anpasst, wenn der "Vermögenseffekt" eintritt und verwendet eine subjektive Interpretation des "Dual-Mandats", die in beide Richtungen funktioniert. Auf dem nachstehenden Chart sehen Sie eine visuelle Illustration der Feedback-Schlaufe der Fed mit Bemerkungen, die die wichtigsten Maßnahmen des FOMC im letzten Jahr hervorheben.

Fed-Rede lässt Dollar ansteigen- wird das FOMC den Zinssatz aber auch tatsächlich in 2016 anheben?

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Als die Risikoaktiva am Morgen des 11. Februars wieder zu steigen begannen, kurz nach der halbjährlichen Anhörung der Vorsitzenden Janet Yellen vor dem Kongress, gab die Angst nach, denn es wurde erwartet, dass die Federal Reserve ihre Zinsanhebungspläne aufgeben würde. Dies trug dann im März Früchte, als das FOMC seine Zinserwartungen für 2016 von "vier" auf "zwei" korrigierte. Dies brachte Wind in die Segel der Risikomärkte, und als dann im April die FOMC-Sitzung stattfand, hatte die Fed das Gefühl, die Märkte "unterschätzten" die Chancen für eine Zinserhöhung im Juni. Dadurch stieg der USD und Gold und die Aktien sanken im Monat Mai, denn viele Federal Reserve-Mitglieder stellten weiterhin eine Zinserhöhung an ihrer nächsten Sitzung in Aussicht.

Diese Zinsanhebungspläne wurden dann am 3. Juni zerstört, als der Arbeitsmarktbericht deutlich unter den Erwartungen ausfiel. Die Märkt begannen daraufhin, 'lockerer für länger' einzukalkulieren, denn nur wenige erwarteten, dass die Fed mit schwächeren Beschäftigungszahlen die Zinssätze erhöhen würde, vor allem, nach dem passiven Muster, für das sie bekannt geworden war. Dieser lockerere geldpolitische Hintergrund brachte den Risikomärkten die Gelegenheit, noch höher auf Allzeithochs zu steigen. Und auch das Brexit-Referendum konnte den Aktienbörsen nicht viel anhaben, denn die Märkte erwarteten nun, dass die Zentralbanken immer eingreifen, wenn sich Risikofaktoren in der Weltwirtschaft abzeichnen.

Aber dies führte bei den Aktien nur zu höheren Kursen, was bedeutete, dass die Fed nur noch wenig Spielraum hätte, um ihre Erwartungen gegenüber weiterer Zinserhöhungen im Laufe des Jahres anzupassen.

Die Juli-Sitzung des FOMC war sehr, sehr ähnlich wie die vom April, denn die Federal Reserve gab eine "weniger expansive" Erklärung an die Märkte ab. Und anfänglich hörten die Märkte in beiden Fällen nicht zu, und der US Dollar wurde weiter abverkauft, denn es wurde erwartet, dass die Fed trotz ihrer restriktiven Haltung locker und passiv bleiben würde. Die hartnäckigen "Fed-Reden" brachten irgendwann den Dollar höher, denn die Märkte begannen nun den Warnungen der Fed Beachtung zu schenken. In diesem neuesten Fall handelt es sich um die Fed-Reden, die im Jackson Hole Symposium gehalten wurden, und bisher steigt der US Dollar weiter an, denn die Kommentare der Federal Reserve stellen erneut kurzfristige Zinserhöhungen in Aussicht.

Auf dem nächsten Chart sehen wir die Achterbahn im US Dollar in diesem Jahr, die von den Erwartungen um die Zinspolitik der Federal Reserve angetrieben wurde.

Fed-Rede lässt Dollar ansteigen- wird das FOMC den Zinssatz aber auch tatsächlich in 2016 anheben?

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Bedeutet das nun, dass die Fed im September die Zinssätze anheben wird?

Nein. Obwohl sich das "Argument für eine Zinserhöhung erhärten" könnte, handelt es sich hier um eine Strategie, die die Bank seit mehr als einem Jahr verwendet, um offenbar die Gefahr von "Blasen" in den Anlagenmärkte wegen der anhaltend lockeren Geldpolitik der globalen Zentralbanken zu vermeiden. Denn wenn die Fed den Märkten sagt, dass sie locker und passiv bleiben wird, verschärft sich das Problem der geringen Renditen in den Schuldenmärkten und der noch stärkeren Aufwertung der Aktien. Die Investoren haben kaum eine andere Wahl, als die Aktienrenditen zu jagen, denn die langfristigen Schuldenanleihen sind mit der Aussicht auf "Normalisierung" schlicht zu bedrohlich.

Trotz der ungebremsten Stärke im US Dollar nach den Reden vom Freitag von Janet Yellen und Stanley Fischer sollten Sie nicht überrascht sein, wenn diese Zinserwartungen im Falle schlechter Wirtschaftszahlen wieder zusammenbrechen, wie mit den Non-Farm Payrolls Ende dieser Woche. Auch wenn sich die Fed also früher restriktiv gab, zeigte sie immer wieder, dass sie in Anbetracht von Markt-Selloffs nachgeben wird. Dies ist also vielleicht nicht der geeignetste Zeitpunkt, um sich mit Aktien einzudecken, zumindest nicht, solange die Fed ihre Haltung gegenüber ihren Zinserhöhungen nicht wieder ändert.

Für jene, die die dauerhafte Stärke im Greenback traden möchten, könnte der USD/JPY weiterhin ein attraktiver Kandidat sein. Wenn wir tatsächlich sehen sollten, dass die Fed weiterhin restriktive Kommentare abgibt und die Daten genügend positiv sind, um diese Pläne vor der September-Sitzung und dem Entscheid des FOMC nicht zu durchkreuzen, so könnte die Abweichung zwischen den Erwartungen gegenüber dem FOMC und der BoJ weiter zunehmen.

Und jene, die eine Wende in dieser USD-Stärke erwarten, können unter der Annahme, dass die Fed von ihren Zinserhöhungsplänen absehen wird, den Goldkurs verfolgen. Denn die USD-Schwäche, angetrieben von expansiven Erwartungen gegenüber der Federal Reserve, könnte den Run von mehr als 20% vorantreiben, den Gold in diesem Jahr bisher genossen hat.

Wir besprachen beide Setups im Artikel "Gold und Yen bereit für USD-Volatilität um Jackson Hole", und wenn Sie eine Diskussion auf Video über dieselben Themen sehen möchten, so steht unser Webinar vom selben Tag in unserem Archiv zur Verfügung.