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Erwartungen für Zinsanhebung des FOMCs: Die Saga fährt fort

Erwartungen für Zinsanhebung des FOMCs: Die Saga fährt fort

2016-08-17 13:47:00
James Stanley, Strategist
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Heute Nachmittag wird das Protokoll der letzten FOMC-Sitzung vom Juni veröffentlicht; und im Juni hatte die Bank eine leicht restriktivere Haltung eingenommen, aber die Märkte erwarteten weiterhin einen expansiven Tonfall. Wird die Publikation des Sitzungsprotokolls die USD-Stärke aufgrund einer restriktiveren Fed neu entfachen (wie wir es im April/Mai sahen)?

- In den letzten zwei Tagen hörten wir von zwei unterschiedlichen Fed-Mitgliedern, die beide eine Zinsanhebung im September in Aussicht stellen. Dies ist wieder ganz ähnlich wie im Mai, als die Fed versuchte, den Märkten eine eher restriktive Haltung zu übermitteln.

- Das bedeutet nicht, dass wir tatsächlich bald mit höheren Zinssätzen rechnen, aber die Erwartungen gegenüber dem FOMC haben sich zu einem der wichtigsten Treiber in den Märkten entwickelt, und Trader müssen versuchen, die "Erwartung" der Federal Reserve zu "erwarten".

- Für Trading-Ideen sehen Sie sich unsere Trading Guides an. Und wenn Sie kurzfristige Tipps brauchen, finden Sie hier unseren SSI-Indikator. Wenn Sie eine ganz kurzfristige Anzeige suchen, sehen Sie sich unseren gerade veröffentlichten GSI-Indikator an.

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Das Protokoll der Juli-Sitzung des FOMC wird heute um 14:00 Uhr ET veröffentlicht, und in Anbetracht der jüngsten Kommentare der Fed verspricht diese Publikation, sehr interessant zu werden. Thema sind die Markterwartungen um die kurzfristige Geldpolitik des FOMC, und das ist eine Saga, die sich vor unseren Augen im Laufe des letzten Jahres noch vertiefte.

Im vergangenen Sommer stellte die Fed immer wieder eine Zinserhöhung im September (2015) in Aussicht. Aber vor ungefähr einem Jahr begannen die Kapitalmärkte in China zu schwanken, und als die PBoC mit einer starken Abwertung des Yuans mit der "Neubewertung" des Dollar-Yuan-Festkurses reagierte, suchten die globalen Märkte aus Angst vor einer wirtschaftlichen Ansteckungsgefahr Deckung. Dies veranlasste die Fed dazu, ihre Pläne für eine Zinsanhebung im September aufzugeben, aber dann wies die Bank darauf hin, dass sie die Zinssätze immer noch im Dezember anzuheben beabsichtige. Als die Bank dann endlich im Dezember tatsächlich die Zinssätze anhob, wurde diese Maßnahme von der Aussicht begleitet, dass die Zinsen in 2016 ganze vier Mal angehoben werden würden.

Und für eine Weltwirtschaft, die fast das ganze Jahr über nur schon mit einer Zinsanhebung der Fed Mühe hatte, waren diese vier erwarteten Zinsanhebungen, kombiniert mit der Stagnation in Asien und dem Zusammenbruch der Rohstoffpreise, eine zu große Risikopalette für die Weltmärkte, und innerhalb der ersten Stunden des ersten Handelstages im neuen Jahr begann die Risikoaversion erneut zu brodeln. Diese dauerte so lange an, bis die Vorsitzende Yellen im Februar ihre Humphrey Hawkins-Stellungnahme abgab. Vor dem Kongress sagte die Fed-Vorsitzende, dass die Bank sogar noch weitere Mittel verwenden könne (möglicherweise auch Negativzinsen), um den Druck auf die Inflation zu erhöhen. Dies wurde allgemein als expansive Handlung der Fed interpretiert, denn wenn eine Bank erwägt, Negativzinsen einzuführen, so werden die Zinssätze wohl nicht sehr bald angehoben.

Im nachstehenden Chart zeigen wir den Aufwärtstrend im US Dollar, der sich in der zweiten Jahreshälfte von 2015 fortsetzte (grün) und dann zu einem Abwärtstrend wurde, als die Fed zu Beginn des Jahres zu einer expansiven Haltung wechselte (rot).

Erwartungen für Zinsanhebung des FOMCs: Die Saga fährt fort

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Dies wurde bei der März-Sitzung des FOMC bestätigt, als die Bank ihre Erwartungen von den vier auf zwei Zinsanhebungen für den Rest des Jahres reduzierte, und diese "weniger restriktive" Einstellung der Fed tat so ziemlich das gleiche wie eine "expansivere" Einstellung getan hätte, und zwar wurden damit die Aktienkurse höher getrieben und der US Dollar wurde weiter abverkauft.

Im April wechselte die Fed aber ihren Ton. Nachdem die Markterwartungen für Zinserhöhungen in 2016 nach der März-Sitzung des FOMC weiter abnahmen, sagte die Bank, dass sie das Gefühl habe, die Märkte unterschätzten die Chancen für eine Zinserhöhung bei ihrer nächsten Sitzung im Juni. Die Märkte hatten in ihrer pragmatischen Art erwartet, dass die Fed gegenüber ihrer Straffungspolitik weiter passiv bleiben würde, solange die globalen Risiken weiter offen lagen. Aber die Bank sah die Dinge nicht so, und in der Stellungnahme der April-Sitzung der Fed zeigte die Bank eine "weniger expansive" Haltung, indem sie einen wichtigen Satz aus der Stellungnahme vom März entfernte; damit gab sie zu verstehen, dass der Druck weltweit die Bank davon abhalte, bald die Zinssätze zu erhöhen. Als dieser Satz in der April-Stellungnahme fehlte, wies dies auf eine restriktivere Haltung der Fed hin, aber die Märkte schienen diese restriktivere Haltung erst nach der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls für April zu beachten, und dann setzte der US Dollar seine Rallye höher fort (blauer Kasten).

Erwartungen für Zinsanhebung des FOMCs: Die Saga fährt fort

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Anfang Juni erlebten die Märkte aber ein böses Erwachen mit einem unglaublich schlechten Arbeitsmarktbericht der USA. Dies führte fast sofort zu einem Rückgang in der Kursbewegung des USD, und diese Schwäche hielt bis Ende Juni an, als das Brexit-Referendum stattfand. Dann erhöhte sich die Nachfrage nach dem Greenback dank einer Risikoaversion in Europa wieder.

Und diese Stärke hielt bis zur Juli-Sitzung des FOMC an, und dann brachte die Fed erneut leichte Veränderungen in ihrer Stellungnahme an; diesmal fügte sie den Satz hinzu: "die kurzfristigen Risiken für den Wirtschaftsausblick haben abgenommen." Dies ist ganz ähnlich wie im April, als die Fed ebenfalls leicht restriktivere Änderungen in ihrer Stellungnahme nach einer Sitzung ohne Pressekonferenz vornahm. Und wie im April "glaubten" die Märkte diese Idee nicht. Zwei Tage später erhielten wir einen enttäuschenden BIP-Bericht aus den USA, und wie im Juni reduzierten die Marktteilnehmer die Chancen für eine baldige Zinsanhebung (roter Kasten).

Erwartungen für Zinsanhebung des FOMCs: Die Saga fährt fort

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Im Laufe der letzten eineinhalb Tage hörten wir von zwei unterschiedlichen Fed-Mitgliedern, die gegenüber der künftigen Politik eine restriktive Haltung einnahmen. William Dudley gab gestern Kommentare ab, in denen er auf die Möglichkeit der Bank hinwies, die Zinssätze im September zu erhöhen, viel früher als die Märkte erwarten. Und dann bemerkte Dennis Lockhart, dass in diesem Jahr noch zwei Zinsanhebungen möglich wären, mit Schwerpunkt auf September. Seitdem diese beiden Kommentare den Markt erreichten, steigt der US Dollar, während wir uns der Publikation des Protokolls der Juli-Sitzung der Fed nähern.

Erwartungen für Zinsanhebung des FOMCs: Die Saga fährt fort

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Die große Frage vor heute Nachmittag ist, ob wir eine Wiederholung der Umstände um das FOMC im April/Mai sehen werden, denn damals waren die Markterwartungen extrem expansiv eingestellt, und die Fed brachte den US Dollar mit ihrer restriktiveren Haltung höher.

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