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Kiwi verzeichnet Zinssenkungsrallye: NZD/USD steigt, da RBNZ Zinssätze senkt

Kiwi verzeichnet Zinssenkungsrallye: NZD/USD steigt, da RBNZ Zinssätze senkt

2016-08-11 13:30:00
James Stanley, Strategist
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Diese Woche ist der Wirtschaftskalender dünn gesät, und eine der wenigen wichtigen Ankündigungen stammt von der Reserve Bank of New Zealand, die gestern Abend bei ihrer Sitzung die Zinssätze senkte.

- Trotz dieser Zinssenkung und dieser expansiven Einstellung der RBNZ stieg der NZD/USD unaufhaltsam weiter an und verzeichnete aufgrund der Zinssenkung von gestern Abend ein neues Jahreshoch.

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Viele der größeren Märkte zeigen mit ihren Kursbewegungen eine Sommerflaute, und in Anbetracht des dünngesäten Wirtschaftskalenders nach zwei aufregenden Wochen und dem Beginn der olympischen Sommerspiele, ist dies auch verständlich. Eins der wenigen Ereignisse mit straken Auswirkungen fand gestern Abend statt, und es löste im Devisenmarkt eine interessante Reaktion aus.

Es handelte sich dabei um den Zinsentscheid der Reserve Bank of New Zealand, und in letzter Zeit waren die Zinserwartungen in Neuseeland überall präsent. Erst im Juni hatte die RBNZ die Hoffnungen auf eine Zinssenkung ausgelöscht, nachdem sie sagte, dass sie eine Immobilienblase befürchtete, vor allem in Auckland. Dies zeigte auf, dass sich die Bank der unaufhaltsam steigenden Immobilienpreise in Neuseeland bewusst ist, und um diese Immobilienpreise relativ erschwinglich zu halten, sagte die Bank, dass sie ihre Aufmerksamkeit einer Geldpolitik mit Aufsicht zuwenden würde. Dies ließ ebenfalls vermuten, dass die RBNZ ihre Zinssätze in absehbarer Zukunft wohl kaum senken würde, da sie damit der neuseeländischen Immobilienblase nur mehr "Luft" zuführen würde.

Und dies geschah kurz nach einer Sitzung im März, bei der die Bank überraschend eine Zinssenkung einführte und gleichzeitig sagte, dass eine weitere Lockerung vielleicht notwendig werden würde. Dies senkte den Spot-Kurs im NZD, denn die Investoren stockten ihre Wetten auf eine in Zukunft noch lockerere Geldpolitik auf. Als dann aber im April die Zinssätze nicht gesenkt wurden, begannen die Investoren die Wetten auf eine Zinssenkung der RBNZ abzuverkaufen, und der Kiwi flog in die Höhe (beabsichtigtes Wortspiel). Und als die Bank bei ihrer Juni-Sitzung die Zinssätze unverändert ließ und sich einer aufsichtsrechtlichen Politik zuwandte, nahmen diese Hoffnungen auf eine Zinssenkung noch weiter ab.

Trotz all diesem Tumult, wobei die RBNZ zuerst im März super-expansiv war und dann deutlich restriktiver im Juni wurde, ist der NZD/USD einfach auf ein neues Jahreshoch gestiegen. Der Vorsitzende Graeme Wheeler äußert sich erstaunlich offen gegenüber dem Spot-Kurs des Kiwi, und er erwähnte bereits wiederholt, dass er seine Zinspolitik an den Wechselkurs anzupassen bereit sei, trotz der Zusicherung, dass die Politik nicht direkt die Zinsen anvisiere. Als also der NZD/USD vor der Juli-Sitzung der Bank auf ein neues Einjahreshoch anstieg, sahen wir erneut einen Haltungswechsel bei der RBNZ. Im Juli veröffentlichte die Bank ihre wirtschaftliche Beurteilung, und diese wies auf die Notwendigkeit weiterer Lockerungsmaßnahmen hin und setzte auch die Grundlage für eine Zinssenkung im August.

Vor gestern Abend waren die Erwartungen gegenüber einer Zinssenkung extrem hoch, und die Märkte kalkulierten eine Chance von ganzen 99 % ein. Die wichtigere Frage lautete, ob die RBNZ die Zinssätze um 50 Punkte senken würde, anstatt der traditionellen 25 Basispunkte. Kurz vor der RBNZ-Sitzung bestand eine Chance von ungefähr 8 % für eine solche Maßnahme, und dieses Thema wurde dann auch von Wheeler aufgenommen als er sagte, dass diese Option nie ernsthaft erwägt worden sei.

Nach all ihrer Arbeit sieht die RBNZ nun einen stärkeren Kiwi, nachdem die Zinssenkung von gestern Abend nur gerade die Kursbewegung auf ein neues Jahreshoch hinauf trieb. Das ist ein gutes Beispiel für eine Situation, in der die Erwartung so stark in den Kurs "eingebacken" wurde, dass die eigentliche Realisierung nicht die erwünschte Wirkung zeigt. Aber es gibt hier noch einen Teil in dieser Gleichung, und diese betrifft ein "größeres und globaleres" Thema, und zwar das, womit die Fed in den kommenden Monaten wohl konfrontiert werden wird: Die Aussicht auf die geldpolitische Abweichung zwischen der Fed und dem Rest der Welt. Der US Dollar ist in letzter Zeit extrem schwach, denn die Investoren haben ihre Wetten auf eine Zinserhöhung in den USA abverkauft, und das ist wohl auch der Grund für den jüngsten Anstieg im Spot-Kurs des Kiwi-Dollars.

Die Kursbewegung von gestern Nacht erreichte ein sehr interessantes Widerstandslevel im NZD/USD. Das frühere Swing-Hoch vom Juli stand bei 0,7324, und der gestrige Anstieg durchbrach dieses Level höher, auch wenn nur knapp. Ein bisschen über diesem früheren Widerstand befindet sich eine interessante, zusammenfließende Fibonacci-Zone. Der Kurs von 0,7332 ist das 38,2 % Fibonacci-Retracement der Bewegung nach der Weltwirtschaftskrise, vom Tief von 2009 bis zum Hoch von 2011. Und bei 0,7329 befindet sich eine 61,8 % Extension einer klar definierten, starken Bewegung vom Tief vom August 2015 bis zum hoch vom Oktober 2015. In der Nähe befindet sich außerdem eine Trendlinie, die man mit der Verbindung der Tiefs vom 23.09.2015 bis zum 18.11.2015 einzeichnen kann.

Kiwi verzeichnet Zinssenkungsrallye: NZD/USD steigt, da RBNZ Zinssätze senkt

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Dies ist ein Widerstandslevel, gegen den Trader eher nicht direkt verkaufen wollen. In Anbetracht der Gültigkeit des Aufwärtstrends im NZD/USD in einem Umfeld, in dem die Zentralbank zahlreiche expansive Maßnahmen einführt, auch einige Zinssenkungen, sollten Trader zunächst beurteilen, ob die bärische Kursbewegung dies zurzeit einfach nicht besonders reflektiert. Wenn der US Dollar wieder zu seinem bullischen Zustand zurückkehren kann, könnten sich vielleicht bärische Kiwi-Trades anbieten; aber hier, wo sich der Chart zurzeit befindet, sind die meisten technischen Hinweise bullisch: Kämpfen Sie nicht gegen den Trend.

Stattdessen könnte dieser Widerstand in den kommenden Tagen ein Oberseitenziel für bullische Strategien bieten, sollte die Unterstützung ein "höheres Tief" bilden.

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