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(DailyFX.de) Getragen von den Hoffnungen auf eine noch lange expansiv eingerastete Geldpolitik der US-Notenbank gelang dem deutschen Leitindex der Kurssprung über 10.300 Punkte. Der Optimismus der Marktakteure, dass die Geldpolitik alles wieder regeln werde, wirkt vor dem Zinsentscheid unerschütterlich. Über die Nebenwirkungen des vermeintlichen „Allheilmittels“ des billigen Geldes, wird sich zu einem späteren Zeitpunkt der Kopf zerbrochen werden.

Heute Abend wird nicht der Zinsentscheid, sondern der Ausblick der US-Notenbank Aktionäre in Atem halten. Eine Straffung der geldpolitischen Zügel wird die US-Notenbank heute nicht verkünden. Die Wahrscheinlichkeit einer heutigen Zinsanhebung liegt laut Fed Fund Futures bei geringen 2,4 Prozent. Wenige Wochen nach dem Brexit-Referendum werden die wirtschaftlichen Risiken und die Inflationsperspektiven die US-Notenbank noch länger davon abhalten, an der Zinsschraube zu drehen. Zudem werden die Währungshüter vor der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahl ein Interesse daran haben, der Konjunkturerholung keine Risiken auszusetzen.

Die Sorglosigkeit der vergangenen Tage an den Börsen könnten die Währungshüter dennoch beenden. Die Messlatte am Aktienmarkt ist nach der jüngsten Rally sehr hoch angesetzt. Es wird am Markt zurzeit ein weiterhin über Monate hinweg unverändertes US-Zinsniveau erwartet. Erst im Februar 2017 soll aus Marktsicht die nächste Zinsanhebung erfolgen.

Auf der heute endenden Sitzung werden die „geldpolitischen Tauben“ (die Zinserhöhungsgegner) meines Erachtens deutlich dominieren, die aufgrund der potenziellen konjunkturellen Brexit-Schäden die Befürworter zügiger Zinsschritte zur Geduld mahnen werden. Die „zögerlichen Mitglieder“ im Offenmarktauschuss der US-Notenbank werden sie schon ohne Mühen durch die Entwicklungen in den vergangenen Wochen auf ihre Seite gezogen haben und damit voraussichtlich auf die Fed-Chefin Janet Yellen. Das Gebot der Stunde wird heute Abend Abwarten heißen.

Doch der Zinsentscheid muss hierbei nicht in einem weiteren Zusammenbruch der Zinserhöhungserwartungen resultieren, vielmehr wird die US-Notenbank nicht einfach rigoros die Tür für eine weitere Zinserhöhung zuschlagen. Diese Möglichkeit werden die US-Währungshüter sich offenhalten wollen, für den Fall, dass die befürchteten Konjunkturbelastungen ausbleiben oder die Preissteigerung an Fahrt gewinnt.

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt wird die US-Notenbank trotz des Anstiegs der Arbeitslosenquote loben, denn per saldo war durch den kräftigen Sprung im Juni auf +287.000 neue Stellen die Entwicklung dort positiv. Viele Aufschlüsse über den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung wird es voraussichtlich heute Abend nicht geben.

Die Käufer im Markt demonstrieren weiter ihre Stärke und hoffen auf geldpolitischen Rückenwind. Bricht der Widerstandbereich von 10.350 – 10.370 Punkte, liegt das Aprilhoch nahe 10.500 Punkten offen.Kann der Kurs auch dieses Level durchbrechen, sind Anschlusskäufe in Richtung 10.850 Punkte denkbar.

Die Verkäuferseite könnte den Kurs gen Süden orientieren lassen, besonders wenn die US-Notenbank durchscheinen lässt, den Zinserhöhungszyklus zeitnah fortzusetzen. Sollte der Kurs um 10.160 Punkte keine Unterstützung finden, könnte eine Bewegung bis aufdas 10.000 Punkte-Niveau eingeleitet werden. Bei Bruch dieser Schwelle könnte eine stärkere Abwärtsdynamik bis 9.800 – 9.720 Zähler folgen.

DAX: Spekulationen auf weiter hinausgezögerte Straffung der geldpolitischen Zügel in den USA treiben an

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

DAX: Spekulationen auf weiter hinausgezögerte Straffung der geldpolitischen Zügel in den USA treiben an