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(DailyFX.de) Europas Börsen kamen am Freitag nicht vom Fleck. Vor dem Wochenende scheuten Marktteilnehmer neue Positionen. Auch vor dem Hintergrund des schwächsten Wirtschaftswachstums im Euroraum seit eineinhalb Jahren mangelte es an Käufen. Ausgelöst von den konjunkturellen und geopolitischen Unsicherheiten zog es hierbei besonders die Geschäftsaussichten tiefer. Für den Dienstleistungssektor fielen sie auf das tiefste Niveau seit über einem Jahr.

Eine beschleunigte Wachstumsrate im Juli hingegen verzeichnete laut dem Markit- Einkaufsmanagerindex die deutsche Wirtschaft, doch auch hierzulande verschlechterten sich die Geschäftsaussichten der Dienstleister, die auf Neun-Monatstief zurücksetzten. Auch wenn sich deutsche Unternehmen bisher recht unbeeindruckt von der baldigen Verkleinerung des EU-Binnenmarktes zeigen, ist das moderate Wachstumstempo schon in den kommenden Monaten in Gefahr. Auch wenn die EZB gestern nicht handelte, sie bleibt daher unter Druck weitere Wachstumsanreize zu liefern.

Die von der EZB im Survey of Professional Forecasters erfragten Inflations- und Wachstumserwartungen für den Euroraum wiesen zudem für 2017 und 2018 Negativrevisionen auf. Der Inflationsausblick trübte sich ein. Die Inflationserwartungen für 2017 wurden auf 1,2 Prozent und für 2018 auf 1,5 Prozent gesenkt. Vor drei Monaten erwarteten die Ökonomen in 2017 noch eine Preissteigerung von 1,3 Prozent und in 2018 von 1,6 Prozent. Auch die Wachstumsprognosen der Wirtschaftsleistung wurden herabgesenkt – für 2017 von 1,6 Prozent auf 1,4 Prozent; für 2018 von 1,7 Prozent auf 1,6 Prozent.

Kommende Woche steht an den Märkten die Wachstumsrate der US-Wirtschaft im Blick, die im zweiten Quartal angezogen sein soll und die gebeutelten Zinserwartungen an die Fed wieder anziehen lassen könnte. Im Euroraum stehen die vorläufigen Teuerungsraten für Juli im Fokus, doch auch bei einer weiteren Aufhellung in der Preissteigerung wird die EZB angesichts der konjunkturellen Perspektiven, die per saldo getrübt bleiben, dem Fuß auf dem geldpolitischen Gaspedal belassen müssen.

Sollte im DAX der Bruch über 10.160 Punkte erfolgen, sind Anschlusskäufe in Richtung 10.350 - 10.370 Punkte zu erwarten. Das Aprilhoch nahe 10.500 Punkten liegt oberhalb dieser Region frei. Sollte der Kurs sich wieder gen Süden orientieren und zurück unter 10.000 Punkte fallen, wäre ein Rutsch bis 9.800 – 9.720 Zähler denkbar. Kann dieser Unterstützungsbereich nicht halten, könnte weiterer Druck bis 9.440 – 9.300 Punkte aufkommen.

DAX: Ambitionsloser Wochenschluss aufgrund schwächstem Wirtschaftswachstum im Euroraum seit eineinhalb Jahren

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

DAX: Ambitionsloser Wochenschluss aufgrund schwächstem Wirtschaftswachstum im Euroraum seit eineinhalb Jahren