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Anknüpfungspunkte:

- Die Aussicht auf einen zusätzlichen Stimulus in Japan bringt den globalen Risikomärkten eine weitere Stärke, denn die Investoren versuchen, mehr Stimulus in Japan vorwegzunehmen.

- Ein Nachricht über Nacht hatte berichtet, dass der BoJ-Gouverneur Kuroda die Möglichkeit des "Helikoptergeldes" in Japan verwarf. Dies schuf eine kurze Yen-Stärke, denn einige Wetten auf einen Stimulus aus dem Markt entfernt wurden. Aber später kam heraus, dass dieses Interview über ein Monat alt war, und der Yen fand dann den Widerstand (Unterstützung im USD/JPY, EUR/JPY, GBP/JPY), bevor er wieder in seine Trendrichtung zurückkehrte.

- Für Trading-Ideen sehen Sie sich unsere Trading Guides an. Und wenn Sie kurzfristige Tipps brauchen, finden Sie hier unseren SSI-Indikator. Wenn Sie eine ganz kurzfristige Anzeige suchen, sehen Sie sich unseren gerade veröffentlichten GSI-Indikator an.

Der Höhepunkt im Overnight-Handel war die Volatilität im Yen, und die Motivation dahinter war sehr interessant. In einem Interview der BBC, das heute Morgen veröffentlicht wurde, sagte der Chef der Bank of Japan, Haruhiko Kuroda, dass keine Möglichkeit für das "Helikoptergeld" in seinem Land bestehe. Später kam heraus, dass dieses Interview eigentlich im Juni stattgefunden hatte, vor der breit publizierten Sitzung mit Ben Bernanke, in der das Thema des Helikoptergeldes zum ersten Mal berührt wurde. Das ist zurzeit ein heißes Lösungswort, denn die Wetten auf einen zusätzlichen Stimulus in Japan haben sich offenbar in die Erwartung verwandelt, dass Japan ein noch nie geprüftes, theoretisches Konzept des Helikoptergeldes einführen könnte, auch bekannt als "QE für das Volk", anstelle des "QEs für die Banken".

We wir in der Yen-Prognose für diese Woche bereits schrieben, ist die Einführung des Helikoptergeldes in Japan zumindest vorläufig unwahrscheinlich. Dies würde zurzeit technisch nicht einmal legal sein. Die japanischen Gesetze verbieten dem Land, die Staatsschulden direkt zu zeichnen. Um das Helikoptergeld einzuführen, müsste Japan die monetäre und Fiskalpolitik koordinieren, damit das Land a) seine eigenen Schulden zeichnen und b) sie im Finanzsystem verteilen könnte. Und obwohl die aktuellen Gesetze in Japan es nicht verbieten, später Veränderungen vorzunehmen, um dies möglich zu machen, wäre es, in Anbetracht dessen, dass diese Theorie noch nie geprüft wurde und den Reaktionen, die die Bank of Japan auf andere sehr theoretische Maßnahmen erhalten hat (wie Negativzinsen, Aktienkauf mit dem QE), für die Bank sinnvoll, dieses Konzept langsam, wenn überhaupt, anzugehen.

Aber auch wenn wir in nächster Zukunft keine Art "Helikoptergeld" in Japan sehen werden, schließt dies nicht die Aussicht auf ein "umfangreiches, kühnes Wirtschaftsstimuluspaket" aus, das der Premierminister zuvor versprochen hat. Er sagte, dass es in diesem Herbst eingeführt würde. Und nachdem Abes Koalition im Oberhaus des japanischen Parlaments die Mehrheit gewonnen hat, wird der Widerstand gegen einen weiteren Stimulus wohl geringer ausfallen.

Da das ein Monat alte Interview mit Kuroda de Märkte stark überraschte, sahen wir einen sprunghaften Anstieg im Yen; er stieg gegenüber dem US Dollar um 200 Pips an, gegenüber das Britische Pfund um 300 Pips und gegen den Euro um 230 Pips. Und als wir später hörten, dass dieses Interview vor einem Monat durchgeführt worden war, kam die Schwäche im Yen zurück, denn die Stimuluswetten kehrten wieder in den Märkten ein. Auf den nächsten drei Charts schauen wir uns die technischen Setups dieser drei Märkte an.

USD/JPY

Der USD/JPY hatte gestern eben bei 107,50, dem psychologischen Level, ein neues Hoch verzeichnet, als dann das Retracement kam; und dieses Retracement führte die Kursbewegung tiefer in Richtung einer starken, zusammenlaufenden Unterstützungszone. Bei 105,42 befindet sich das 76,4% Level (ein 23,6% Retracement) der Bewegung des Paares nach dem Brexit, und knapp darunter haben wir das 50% Fibonacci Retracement vom Hoch von 2002 bis zum Tief von 2011 im Paar. Und 35 Pips tiefer unter diesem Level haben wir das psychologische Level von 105.

Volatilität im Yen wegen Aussicht auf "Helikoptergeld"

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

EUR/JPY

Der EUR/JPY hatte im Overnight-Handel eben ein höheres Hoch mit wenigen Pips mehr verzeichnet, bevor er umkehrte. Die Unterstützung kam auf einer projizierten Trendlinie der kurzfristigen Tiefs (im Chart unten rot gekennzeichnet), und nachdem die Europäische Zentralbank an ihrer Politik in ihrer Sitzung von heute Morgen keine Anpassungen vornahm, begann das Paar erneut zu steigen. Das Schlüssellevel im EUR/JPY liegt offenbar um 115,00, dem psychologischen Level, und 37 Pips darüber haben wir ein wichtiges Fibonacci-Level der "Abenomics"-Bewegung im Paar, vom Tief von 2012 bis zum Hoch von 2014. Bei 115,37 ist das 38,2% Level der gesamten Bewegung (61,8% Retracement der Bewegung), und dieses lieferte zuvor in der letzten Woche eine ziemlich starke Wende in der Kursbewegung, wobei es auch als "Swing-Hoch" nach den starken Rückgängen der Brexit-Bewegung fungierte.

Volatilität im Yen wegen Aussicht auf "Helikoptergeld"

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

GBP/JPY

Wir verfassten gestern einen technischen Artikel zum GBP/JPY und bemerkten den fünf Tage haltenden Widerstand, der sich beim wichtigen Fibonacci-Level bei 140,63 befindet. Dies ist das 61,8% Level der Bewegung nach dem Brexit (ein 38,2% Retracement der Bewegung), und Trader sind laufend dazugestoßen, um im Laufe der vergangenen Woche bei diesem Level zu verkaufen. Dies hätte normalerweise einen bärischen Unterton, aber in Anbetracht der höheren Tiefs, die in der letzten Woche zu sehen waren, kombiniert mit dem Makro-Hintergrund, der den Yen offenbar in Erwartung eines weiteren Stimulus veränderte, bildete dies ein aufsteigendes Keilpattern im Paar.

Die rasche Wende in der Yen-Stärke heute Morgen sandte das Paar von über 142,25 knapp über die Schwelle von 139, und nun scheint sich die Unterstützung oberhalb des vorherigen "höheren Tief" um 138,32 zu bilden. Auf dem nächsten Chart sehen Sie den kurzfristigen Kanal, der sich im Stunden-Chart im GBP/JPY entwickelt.

Volatilität im Yen wegen Aussicht auf "Helikoptergeld"

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley