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Anknüpfungspunkte:

- Japans Premierminister Shinzo Abe gewann deutlich übers Wochenende, denn seine konservative Koalition wird offenbar im Oberhaus des japanischen Parlaments die absolute Mehrheit erreichen. Dies bedeutet, dass wir wohl weniger Widerstand gegen die Verfassungsreform in Japan und weitere wirtschaftliche Stimulusmaßnahmen sehen werden.

- Dies zeigt Auswirkungen in der ganzen Welt, denn viele Aktienbörsen weltweit handeln nun unter der Annahme weiterer Stimulusmaßnahmen in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt.

- Für Trading-Ideen sehen Sie sich unsere Trading Guides an. Und wenn Sie kurzfristige Tipps brauchen, finden Sie hier unseren SSI-Indikator. Wenn Sie eine ganz kurzfristige Anzeige suchen, sehen Sie sich unseren gerade veröffentlichten GSI-Indikator an.

Abe ist der große Gewinner der Wahlen am Wochenende: Der japanische Premierminister Shinzo Abe war sehr erfolgreich am Wochenende, und seine konservative Koalition scheint die Mehrheit im Oberhaus des Parlaments gewonnen zu haben. Dies bedeutet, dass Abe die Verfassungsreform vorantreiben kann und wohl auf weniger Widerstand bei der Ausweitung der Stimulusmaßnahmen treffen wird. Abe hatte zuvor versprochen, dass im Herbst ein "umfangreiches, kühnes Stimuluspaket" eingeführt würde, und der Sieg an diesem Wochenende erhöht deutlich die Chancen, dass dies auch tatsächlich passieren wird.

Die kurzfristigen Auswirkungen davon sind ganz ähnlich wie die beim Abenomics-Run von 2012-2015, wobei der Nikkei sprunghaft anstieg und der Yen abverkauft wurde. Sie beschränken sich jedoch nicht nur auf die japanischen Vermögenswerte, denn die größeren Chancen einer weiteren Ankurbelung in Japan trieben auch die Aktien weltweit höher, und der S&P 500 arbeitet sich nun auf ein neues Allzeithoch vor.

Das ist die Art Thematik, die kurzfristig nachhaltig sein könnte, es sei denn, eine aggressivere Risikoaversion entsteht (ausgelöst von weiteren Befürchtungen zum Brexit, China usw.). Nachdem die Investoren nun noch mehr Stimulus in Japan erwarten, werden wir wohl sehen, dass die Märkte diesen Trade vorwegzunehmen versuchen, was bedeutet, dass wir die Auswirkungen des Stimulus (Yen-Schwäche, Nikkei-Stärke) ohne oder bevor der eigentlichen Einführung der Lockerungsmaßnahmen sehen könnten.

Da die Zentralbanken zu den stärksten Treibern in allen Finanzmärkten wurden, und auch in Anbetracht ihrer einhelligen Absicht, transparent zu sein, scheint die Vorwegnahme der Zentralbankmaßnahmen gang und gäbe zu sein. Auf dem nachstehenden Chart schauen wir uns die ein Tage dauernde, kurzzeitige Schwäche im Yen gegen den US Dollar an; und danach sehen wir uns den Nikkei an, der ein neues kurzzeitiges Hoch nach den Nachrichten des Wochenendes verzeichnete.

S&P 500 könnte neue Hochs erreichen, da Wetten auf Stimulus in Japan Aktien stützen

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Der Nikkei bildete ein neues Hoch, nachdem die Kursbewegung den Widerstand im Bereich ~15.800 durchbrach. Trader sollten immer noch vorsichtig sein, wenn sie den Kurs zu jagen beabsichtigen; stattdessen sollten sie auf die Entwicklung einer Unterstützung mit "höherem Tief" um das frühere Widerstandslevel herum warten.

S&P 500 könnte neue Hochs erreichen, da Wetten auf Stimulus in Japan Aktien stützen

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

SPX 500 sollte neues Allzeithoch erreichen: Die wohltuende Begeisterung in den Aktien beschränkt sich nicht nur auf Asien. Nachdem der Stimulus in Japan zuvor bereits zu Aufkäufen von Aktien weltweit geführt hatte, wird die Aussicht auf noch mehr Lockerung im Land als bullischer Faktor für die internationalen Aktien angesehen. Und obwohl dies ein kostspieliges Unterfangen gewesen war, zeigen das Engagement und die Signale Japans eines bevorstehenden Stimulus, dass Herausforderungen oder Fehler wie in der Vergangenheit sie nicht aufhalten werden.

Auf dem nächsten Chart sehen Sie den kurzen, starken Anstieg im SPX500 gestern Abend, der damit eine neues Allzeithoch verzeichnete (das frühere Hoch ist mit der orangen Linie gekennzeichnet worden). Die Wasserlinie knapp oberhalb des letzten Allzeithochs ist eine 61,8 % Fibonacci-Extension der Bewegung der Weltwirtschaftskrise, vom Hoch im Oktober 2007 bis zum Tief im März 2009. Das Level, das 161,8 % von dieser Bewegung entfernt liegt, befindet sich gleich bei 2.138,54.

S&P 500 könnte neue Hochs erreichen, da Wetten auf Stimulus in Japan Aktien stützen

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Das GBP/JPY wird in dieser Woche voraussichtlich besonders volatil sein: Am Donnerstag haben wir den nächsten Zinsentscheid der Bank of England, und die Erwartungen deuten bereits auf eine baldige Zinssenkung in Großbritannien. Der Gouverneur der Bank of England, Mark Carney, hatte zuvor erwähnt, dass wohl eine Zinssenkung im Sommer beschlossen würde, um somit proaktiv gegen die Risiken des Brexits anzukämpfen. Die große Frage lautet, ob diese Zinssenkung im Juli oder im August stattfinden wird, denn dann wird die Bank ebenfalls die Prognosen und wirtschaftlichen Projektionen (auch bekannt als Super-Donnerstag) bekanntgeben. Die Zinssätze in einer Sitzung zu ändern, bei der keine Prognosen und Projektionen veröffentlicht werden, wäre irgendwie gegen die Norm, aber falls die drei öffentlichen Auftritte des BoE-Chefs Carney seit dem Brexit-Referendum einen Hinweis bieten, so beurteilt die Bank die aktuelle Lage tatsächlich als außerordentlich. Also kann eine Zinssenkung am Donnerstag durchaus möglich sein, obwohl es vielleicht sinnvoller für die Bank wäre, bis August zu warten, um a) mehr Daten nach dem Brexit zu haben, um die Auswirkungen genauer abzuschätzen und b) die Zinssenkung mit unterstützenden Informationen in Bezug auf den Ausblick der Bank für die britische Volkswirtschaft (Projektionen) zu liefern.

Aber wenn wir dies mit dem ersten Thema kombinieren, das wir heute behandelten, also des zusätzlichen Stimulus in Japan, so könnte das GBP/JPY in dieser Woche besonders volatil werden. Auf dem nächsten Chart sehen wir den kurzen Ausbruch der Yen-Stärke, was das GBP/JPY zum Widerstand bei den "Brexit-Tiefs" brachte. Seien Sie diese Woche vorsichtig beim Trading des GBP/JPY, denn es gibt fundamentale Treiber auf beiden Seiten des Paares, die ohne Vorwarnung rasche, steile und volatile Kursbewegungen verursachen könnten.

S&P 500 könnte neue Hochs erreichen, da Wetten auf Stimulus in Japan Aktien stützen

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley