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(DailyFX.de) Am Freitag, den 08. Juli, wird wieder einmal der Garant für Marktbewegungen veröffentlicht. Der US-Arbeitsmarktbericht wird um 14:30 Uhr publik.

US-Arbeitsmarktbericht: 4 Punkte auf die Sie achten sollten

1.Bei einem positiven Trend am US-Arbeitsmarkt wäre wieder aufkommender Rückenwind in den Zinsfantasien denkbar. Spekulationen, dass die nächste Zinsanhebung der Fed näher rückt, könnten gezündet werden.

Nach dem Einbruch in den neuen Stellen im Mai wäre das Signal, dass es sich nur um einen einmaligen Ausrutscher in der Stellenschaffung handelte, meines Erachtens in der Lage, die zuletzt weit zurückgefallenen Erwartungen an eine baldige weitere Zinsanhebung der US-Notenbank wieder aufleben zu lassen. Zurzeit wird mit einer Zinserhöhung erst in der zweiten Jahreshälfte von 2017 gerechnet.

Seit der Einleitung des Zinserhöhungszyklus in den USA im Dezember des letzten Jahres pausiert die US-Notenbank. Bei einem Aufleben der Zinsfantasien rechne ich mit einer USD-Stärke als Reaktion auf die Veröffentlichung.

US-Arbeitsmarktbericht: 4 Punkte auf die Sie achten sollten

Laut den Prognosen soll die Arbeitslosenquote im Juni zurück auf 4,8 % gezogen sein (zuvor: 4,7 %).

US-Notenbanker sprechen bereits von einer max. Beschäftigung. Die Anzahl neuer Stellen soll laut den Erwartungen im letzten Monat bei 180.000 gelegen haben und damit deutlich über dem Mai-Niveau von 38.000.

2.Baustelle der Fed ist die Inflation - daher wird heute auch die Stärkung der durchschnittlichen Stundenlöhne interessieren

US-Arbeitsmarktbericht: 4 Punkte auf die Sie achten sollten

Zum dualen Mandat der US-Notenbank gehört nicht nur das Ziel der maximalen Beschäftigung, sondern auch das Ziel der Preisstabilität.

Während der Arbeitsmarkt (abgesehen vom Mai-Report) insgesamt gute Fortschritte erzielte und Währungshüter aufgegriffen, das Ziel am Arbeitsmarkt sei bereits erreicht, ist die Teuerung weiterhin eine Baustelle der Fed, welche die US-Notenbanker zuletzt neben den Risiken außerhalb der USA davor abhielt, den Zins höher zu setzen. Im Juni lag die jährliche Teuerungsrate 1 % und damit noch weit entfernt vom Inflationsziel der Fed von 2 %.

Gerade bei einer deutlicheren Steigerung in den Löhnen, könnten Spekulationen eines baldigen Aufwärtsdrucks in den Verbraucherpreisen angestoßen werden. Eine enttäuschende Kennzahl in den durchschnittlichen Löhnen hingegen, könnte sich als Druckkomponente für den US-Dollar entpuppen.

Erwartet wird ein kräftigeres Plus in den durchschnittlichen Stundenlöhnen im Vergleich zum Vorjahr. Erwartet wird ein Plus von 2,7 % nach 2,5 % im Mai.

3. Vorboten-Charakter: ADP-Report, ISM-Indizes und Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe

In dieser Woche boten bereits zahlreiche Kennzahlen einige Hinweise zur Entwicklung am US-Arbeitsmarkt.

Der gerne als „Vorbote“ betrachtete ADP-Datensatz zeigte am Mittwoch auf, dass der private Sektor 172 T Stellen im Juni schuf. Während die APD-Kennzahl stark positiv mit den Non Farm Payrolls Zahlen korreliert, kam es im Mai hingegen zu einer deutlichen Kluft zwischen den Veröffentlichungen. Als „Vorbote“ taugte der ADP-Kennsatz im vergangenen Monat also nicht.

US-Arbeitsmarktbericht: 4 Punkte auf die Sie achten sollten

Die in dieser Woche veröffentlichten ISM-Einkaufsmanagerindizes für die Industrie und den Dienstleistungssektor signalisierten Aufwind in Juni. Nicht nur ISM-Indizes stiegen an – auch ihre Subindizes der Beschäftigung wiesen Steigerungen auf und zogen über die Wachstumsschwelle von 50.

US-Arbeitsmarktbericht: 4 Punkte auf die Sie achten sollten

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen in der vergangenen Woche auf ein 3-Monatstief. Die Kennzahl rückte damit wieder nah ran an den tiefsten Stand seit 1973, der im April diesen Jahres erreicht wurde.

US-Arbeitsmarktbericht: 4 Punkte auf die Sie achten sollten

4.Reaktionen im Devisenmarkt Währungen:Starke Zahlen könnten Dollarstärke triggern und vice versa

Starke Arbeitsmarktdaten wären in der Lage die Zinsspekulationen anziehen zu lassen und den Dollar zu stärken.

Im US-Dollar Index könnte Rückenwind aufkommen und ein Ausbruch über 12.000 Richtung Märzhoch um 12.200 Punkte gezündet werden. In den vergangenen Wochen profitierte der Kurs von den Brexit-Sorgen und der Flucht in sichere Häfen. Auf der Unterseite wäre der nächste Support um 11.800 Punkte, folgend um 11.670 Punkte zu finden.

Dollar Index - Daily Chart

US-Arbeitsmarktbericht: 4 Punkte auf die Sie achten sollten

EUR/USD – Daily Chart

Positive Arbeitsmarktdaten könnten Schwäche im EUR/USD bedeuten. Unterhalb der 1,11 steht Region 1,091 offen. Oberhalb müsste der Widerstandsbereich von 1,118 - 1,12 brechen, damit der Ausblick sich für den EUR/USD kurzfristig aufgehellt. Oberhalb könnte dann als nächstes das Juni-Hoch in Angriff (um 1,14) genommen werden.

US-Arbeitsmarktbericht: 4 Punkte auf die Sie achten sollten

GBP/USD

Nach dem Einbruch auf ein 31-Jahretief im GBP/USD führte die verhaltene Erholungsbewegung auf das Niveau um 1,3. Ein positives Signal vom US-Arbeitsmarkt wäre m. E. in der Lage das Pfund auf ein neues Tief zu befördern.

Unterhalb von 1,279 könnte der scharfe Abverkauf sich Richtung 1,25 fortsetzen. Auf der Oberseite gilt der Blick den Widerständen um 1,32 folgend 1,35.

US-Arbeitsmarktbericht: 4 Punkte auf die Sie achten sollten

USDJPY

Volatile Reaktionen könnten besonders im USDJPY auftreten. Der Yen war unter den Majors der größte Profiteur der hohen Anspannung in den letzten Wochen.

Der USDJPY-Wechselkurs könnte bei enttäuschenden Zahlen zügig einen weiteren bearishen Impuls durchleiden. Bricht das Tief von 98,78 wäre eine Bewegung an 95,8 unterhalb bis 93,7 folgend 92,5.

Sollte eine Erholung gezündet werden, fänden sich Widerstände im Bereich von 103,8 und folgend 105,5.

US-Arbeitsmarktbericht: 4 Punkte auf die Sie achten sollten

Live-Webinar:

Was ist der Non Farm Payrolls Artikel?

Die Veröffentlichung erfolgt hier:

Weitere News rund um in den Report werden sich hier finden:

Warum ist der Arbeitsmarktbericht wichtig?

  • Ein Ziel der Fed lautet max. Beschäftigung
  • Annahme: Zinserhöhungszyklus wird steiler höher führen bei guten Zahlen und vice versa

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

US-Arbeitsmarktbericht: 4 Punkte auf die Sie achten sollten