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Brexit-Referendum könnte viel mehr Risiko als Rendite bringen

Brexit-Referendum könnte viel mehr Risiko als Rendite bringen

2016-06-23 13:30:00
James Stanley, Strategist
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Das Brexit-Referendum dominiert weiterhin die Schlagzeilen, und dies wird mindestens bis Morgen so weitergehen, wenn das Abstimmungsresultat veröffentlicht wird. Das ist ein einzigartiges Ereignis, und Trader sollten besonders vorsichtig gegenüber jeglicher Aussetzung sein, während das Referendum stattfindet. Viele Banken haben ihr Risiko gestrafft, und Retail-Trader sollten dasselbe tun.

- Es gibt ein großes Problem mit der Aussetzung um den Brexit: Ein unberechenbares Risiko. Es wird eine extrem geringe Liquidität erwartet, denn die Banken straffen ihr Risiko. Dies bedeutet, dass Trader noch stärker Gefahr laufen, eine Kurslücke in ihren Positionen zu erfahren. Trader, die ein bis zwei Prozent Risiko auf sich nehmen wollen, könnten mehr verlieren, sollte nicht genügend Liquidität vorhanden sein, um den Stop zum gewünschten Kurs auszuführen.

- Dies ist vielleicht der ideale Zeitpunkt, um an Ihrem Ansatz zu arbeiten. Wenn Sie Ihr Risikomanagement verbessern wollen, lesen Sie bitte unsere Forschungsreihe "Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader". Wenn Sie einen neuen Indikator in Ihrem Ansatz einbauen möchten, schauen Sie sich unseren SSI Indikator an. Und wenn Sie etwas noch Kurzfristigeres suchen, empfehle ich Ihnen unseren erst kürzlich eingeführten GSI Indikator. Ich empfehle aber nicht, diese Indikatoren (oder andere) fürs Trading des Brexits zu verwenden.

Morgen um diese Zeit sollten wir endlich das Abstimmungsergebnis des UK-Referendums über den Verbleib in der Europäischen Union kennen. Und obwohl sich die Spannung über Monate hinweg aufgebaut hat, hat sie in letzter Zeit noch stärker zugenommen, nachdem die Umfragen sehr enge Ergebnisse zwischen den Lagern "Drinnen" und "Draußen" produzierten.

In der Zwischenzeit tendieren viele Wettbüros zum Lager der Befürworter eines Verbleibs. Und diese Ansicht scheint auch in viele Kapitalmärkte durchgesickert zu sein, denn viele Trader treiben GBP-Paare und die globalen Aktienindizes höher. Es klingt vielleicht seltsam für viele Amerikaner, sich so stark auf Wettbüros zu verlassen, aber nachdem sie die Wahlen im letzten Jahr und in 2014 das schottische Referendum korrekt vorausgesagt hatten, bieten diese Quellen eine Präzision, die in den Umfrageergebnissen nie zu sehen war. Obwohl es vielleicht als "gut" erachtet werden könnte, dass ein positiver Ausgang von den Märkten erwartet wird, ist es wichtig daran zu denken, dass wir immer noch nicht wissen, wie diese Abstimmung ausfallen wird: Die Märkte werden aufgrund der Erwartungen von den Chancen in den Wettbüros angetrieben. Die Wettbüros passen ihre Tendenz gemäß den eingehenden Wetten an, die normalerweise viel geringer sind als das Kapital, das in Kapitalmärkten die Kursbewegung beeinflusst. Die Tatsache, dass die Märkte so eng mit den Wettbüros traden, bietet uns somit ein komisches Szenario, in dem der Schwanz (der kleinere Markt) mit dem Hund wedelt (der größere Spot-FX-Markt). Was vielleicht noch gefährlicher ist, ist die Tatsache, dass diese Trader ihre Long-Positionen vor der Abstimmung aufstocken, was die Dinge nach dem Entscheid über den Brexit nur noch komplizierter machen könnte.

Und als Bestätigung dieser Angst haben zahlreiche Banken ihr Risiko vor dem Referendum gestrafft. Wir hörten bereits viele Warnungen von Seiten der Banken, dass die Liquidität um das Referendum deutlich geringer sein werde, und zwar wegen der starken Ungewissheit, vor der die Märkte gestellt wurden. Eine weitere wichtige Bank hob heute Morgen die Stop-Loss-Order auf, aus derselben Angst vor einer geringen Liquidität. Mein Kollege Tyler Yell sprach über das Risiko ausführlich in seinem Artikel von heute Morgen mit dem Titel "Anpassung Ihrer Trading-Erwartungen in volatilen und möglicherweise illiquiden Märkten".

Am Morgen des Referendums hat das Britische Pfund gegenüber dem US Dollar eben ein neues Hoch für 2016 verzeichnet. Und dies nur eine Woche, nachdem ein aggressiver Abwärtstrend eine Unterstützung knapp über dem psychologisch wichtigen Level von 1,4000 erreichte. Dies führte zu einer starken Wende, und das Pfund stieg innerhalb einer Woche gegenüber dem Greenback um mehr als 5,7% an. Die zwei Wochen vor der Abstimmung zeigten also bereits eine chaotische Kursbewegung im GBP/USD, denn ein aggressiver Abwärtstrend wurde von einem noch aggressiveren Aufwärtstrend weggewischt. Nun stehen die Trader vor dem Dilemma, dass das Britische Pfund ein neues Jahreshoch erreicht hat, während wir das größte Eventrisiko seit Jahren erleben.

Brexit-Referendum könnte viel mehr Risiko als Rendite bringen

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Die Tatsache, dass die Kurse vor dem Referendum so aggressiv steigen, könnte die Kursbewegung um das Ereignis herum noch chaotischer machen. Denn wenn wir tatsächlich mehr Befürworter eines Verbleibs in der EU sehen, wie hoch kann der Sterling denn noch steigen? Die UK befand sich nicht in einer sehr starken Wachstumssituation, bevor das Brexit-Referendum die Schlagzeilen zu dominieren begann, und wir hörten bereits von zahlreichen Mitgliedern des Monetary Policy Committee der Bank of England, die davor warnten, dass die UK vielleicht nach dem "Brexit-Bounce" eine Zinssenkung brauche, sollten die Stimmbürger beschließen, in der EU zu bleiben. Und die gesamte Situation wird nicht einfach wie von Zauberhand ändern, sollte Großbritannien in der EU bleiben.

Und falls nun doch für einen Austritt gestimmt wird, so würden die Märkte voraussichtlich eine gewisse Risikoaversion zeigen, wobei viele globalen Aktienindizes sinken würden, während das Britische Pfund einen Hieb erleiden würde. Mark Carney warnte zuvor, dass ein Austritt eine "starke Neubewertung" des Britischen Pfunds nach sich ziehen würde, was in der Volkswirtschaft der UK eine ungesunde Inflation verursachen könnte, zusammen mit einem langsameren Wachstum und einer hohen Arbeitslosigkeit.

In Anbetracht der erwarteten geringen Liquidität, könnte ein solcher Ausgang zu massiven Kurslücken führen, da nur wenige Liquiditätsanbieter bereit wären, annähernd bei der aktuellen Kursbewegung zu kaufen. Dies bedeutet, dass Stops riesige Lücken gegen die Position aufweisen können, bevor sie dann ausgeführt werden. Trader, die ein oder zwei Prozent riskieren wollen, könnten 5-10% verlieren, sollte keine Liquidität vorhanden sein, um den Stop beim gewünschten Kurs auszuführen. Stattdessen würde er zu einem ungünstigeren Kurs ausgelöst.

Und dies zeigt deutlich die starke Herausforderung, Positionen während des Brexit-Referendums zu halten: Trader können das Risiko nicht richtig abschätzen, weder in Long- noch Short-Positionen. Mit einem Umfeld mit geringer Liquidität, ist es schlicht unmöglich vorauszusehen, wie tief sich die Kursbewegung entwickeln wird. Wir wissen nur, dass weniger Buy-/Sell-Order von Institutionen auf dem Markt zu finden sind.

Stops können eine große Kurslücke aufweisen, während die Limits Mühe haben, eine Gegenpartei zu finden. Da die meisten professionellen Trader zunächst Risikomanager sind, könnte dies bedeuten, dass das Trading um den Brexit herum einfach nicht das Risiko wert ist, das man auf sich nehmen müsste.

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