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Die Vorbereitung auf den Brexit

Die Vorbereitung auf den Brexit

2016-06-20 13:27:00
James Stanley, Strategist
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Diese Woche steht ein einziges wichtiges Thema für die Finanzmärkte auf dem Wirtschaftskalender, und das ist die bevorstehende Abstimmung zum Brexit, die am 23. Juni stattfinden wird, wobei die Resultate am Morgen des 24. erwartet werden.

- Obwohl die Debatte über die Mitgliedschaft der UK in der Europäischen Union viele Stimmen in den Kampf gezogen hat, ist es nicht das erste Mal, dass die UK über dieses Thema abstimmt, und in der Vergangenheit entschieden sich die Wähler des UK mit überwältigender Mehrheit für den Verbleib im "gemeinsamen Markt".

- Das bevorstehende Brexit-Referendum wird voraussichtlich eine starke Volatilität in den Märkten verursachen. Wenn Trader tatsächlich in dieser Zeit etwas traden wollen (auch ohne Bezug zum GBP), so sollten sie sicherstellen, das Risikomanagement anzupassen. Und wenn Sie Trade-Ideen außerhalb der GBP-Paare suchen, so bieten der Speculative Sentiment Index oder unser kürzlich eingeführter Gridsight Indikator vielfältige Möglichkeiten.

Am Donnerstag werden die Stimmbürger Großbritanniens zu den Urnen gehen, um über die Mitgliedschaft der UK in der Europäischen Union abzustimmen. Dieses Referendum wurde "Brexit" genannt, ein treffender Titel, der "British Exit" aus der EU abkürzt. In den vergangenen Monaten dominierte dieses Thema die Schlagzeilen und sickerte in die globalen Finanzmärkte, wobei zu Recht die Frage aufgeworfen wurde, ob dies die Anfangsphase eines Auseinanderbrechens der Europäischen Union sein könnte, denn ihre zweitstärkste Volkswirtschaft, ihre zweitstärkste Armee, versucht, unabhängig zu werden.

Aber die Idee einer britischen Unabhängigkeit ist nichts Neues. Tatsächlich ist dies nicht einmal das erste Referendum zu diesem Thema. Das UK hat seit Jahren eine interessante Beziehung zum europäischen Block, und die jüngsten Ereignisse bilden nur ein weiteres Kapitel einer ähnlichen Geschichte. In diesem Artikel werden wir uns mit dem Hintergrund des Brexit-Referendums befassen.

Eine Abspaltung seit Anbeginn

Der Vorreiter der Europäischen Union war die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft oder "EWG", und das UK war nicht Teil des "gemeinsamen Markts", als er in 1957 geschaffen wurde. Das UK versuchte in 1963 und dann wieder in 1967 beizutreten, aber in beiden Fällen wurden sie vom ehemaligen französischen Präsidenten Charles de Gaulle wegen zahlreicher Inkompatibilitäten, wie er angab, abgewiesen. Aber sobald de Gaulle sein Amt niederlegte, versuchte das UK es zum dritten Mal und wurde dann endlich am 1. Januar 1973 Mitglied der EWG.

Aber kurz darauf wurde im UK die Opposition wach. In den umkämpften Wahlen ein Jahr nach dem Beitritt des UK zur EWG, bot die oppositionelle Labour Party in ihrer Kampagne an, die Bedingungen für Großbritanniens Verbleib in der EWG neu zu verhandeln; sie versprach, ein Referendum abzuhalten, in dem die Stimmbürger entscheiden könnten, ob sie zu den neuen Bedingungen in der EWG bleiben sollten. Dieses Referendum fand 1975 statt, und die "Bleiben"-Befürworter gewannen überragend mit 67,2% der Stimmen. Nur zwei Verwaltungsgrafschaften erreichten einen überwiegenden Anteil von Nein-Stimmen.

In 1983 versprach die Labour Partei in ihrer Wahlkampagne erneut, aus der EWG auszusteigen, wurde aber von der konservativen Regierung von Margaret Thatcher deutlich überstimmt. Der Maastricht-Vertrag trat 1993 in Kraft, und dieser verwandelte die EWG in die Europäische Union, wobei die Tatsache unterstrichen wurde, dass die Gruppe verschiedener Länder, die Europa repräsentieren, viel mehr als nur eine wirtschaftliche Vereinbarung getroffen hatte, sie bildete eine politische Union.

In 1994 wurde eine Referendum-Partei gebildet, um die Wahlen von 1997 anzugreifen mit der Aussicht, ein Referendum über den Verbleib der UK in der EU abzustimmen; aber die Partei gewann nicht einen einzigen Parlamentarier, und das Referendum fand nicht statt.

UKIP

Aber eine andere Partei schob sich kurz darauf in den Vordergrund, da die Samen der United Kingdom Independence Party (UKIP) Anfang der 1990er Jahre gesät worden waren und nun sichtbarer wurden; sie gewannen den dritten Platz in den Wahlen in 2004, den zweiten Rang in den Wahlen von 2009 und den ersten Rang in den europäischen Wahlen von 2014.

Es war das erste Mal seit 1910, dass eine andere Partei des UK die Mehrheit in Landeswahlen gewonnen hatte, die weder zur Labour Party noch zu den Konservativen gehörte. In 2015 erreichte die UKIP 12,6% der Stimmen und erhielt ihren ersten Sitz im Parlament.

Zu diesem Zeitpunkt begann das politische Establishment des UK, die zunehmenden Forderungen einer britischen Unabhängigkeit wahrzunehmen, und in 2012 schlug Premierminister David Cameron ein Referendum vor, um das Thema zu behandeln; und in 2013 kündigte er an, dass eine konservative Regierung, falls sie gewählt würde, das Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der EU vor Ende 2017 abhalten würde.

Die Konservativen gewannen die Wahlen in 2015, und kurz darauf wurde der "European Union Referendum Act 2015" genehmigt, der das Grundwerk für eine weitere Abstimmung legte. Obwohl Cameron selber gegen den Austritt aus der EU ist, hoffte er, dass die Abstimmung die "uneingeschränkte Unterstützung der Briten" gegenüber der Europäischen Union zeigen würde. Cameron erlaubte den Ministern und MPs seiner Partei an Kampagnen für oder gegen die EU mitzumachen und zwang diese Repräsentanten nicht, sich auf eine bestimmte Seite zu schlagen.

Am 22. Februar 2016 kündigte Premierminister David Cameron an, dass das Referendum über den Verbleib des UK in der Europäischen Union am 23. Juni abgehalten würde, und zitierte dabei Artikel 50 des Lissabon-Vertrags der EU für den Fall, dass die Mehrheit für einen Austritt stimmte. Der Artikel 50 des Lissabon-Vertrags sagt, dass ein Mitgliedstaat im Einklang mit seinen eigenen verfassungsrechtlichen Vorschriften aus der EU austreten kann.

Zum "Brexit" oder zum "Bremain"

Nachdem das Abstimmungsdatum für das Referendum bekannt gegeben worden war, begann die öffentliche Debatte, und es bildeten sich auf beiden Seiten Faktionen. Die Kampagne für einen Austritt wurde von der Gruppe "Vote Leave" angeführt, während die Kampagne der Befürworter eines Verbleibs in der EU den Namen "Britain Stronger in Europe" oder einfach nur "Remain" bekam.

Im Laufe der öffentlichen Debatte hielten sich die ziemlich streitlustigen Kampagnen in beiden Lagern die Waage. Viele öffentlichen Institutionen, einschließlich die Bank of England, traten vor und warnten vor den Gefahren, sollten die britischen Stimmbürger beschließen, aus der EU auszutreten. Carney warnte, dass ein Ausstieg zu einer "erhöhten Arbeitslosigkeit, einer höheren Inflation und einer drastischen Neubewertung des Britischen Pfunds" führen würde. Dies könnte die Bank of England in eine sehr schwierige Lage bringen, und sie müsste dann ihre Zinspolitik entweder in Bezug auf eine geringere Inflation (was zu einer noch höheren Arbeitslosigkeit und einem noch langsameren Wachstum führen würde) oder auf die Ankurbelung des Wachstums (mit der Gefahr eines noch stärkeren inflationären Drucks) ausrichten.

Dies wäre natürlich keine ideale Situation, und als die Umfragen zunehmend eine stärkere Befürwortung des Austritts zeigten, legte die Risikoaversion in allen globalen Märkten zu, da die Angst zunahm, dass die UK tatsächlich die EU verlassen könnte. Aber als dann gegensätzliche Umfrageergebnisse zeigten, dass die Mehrheit für ein Bleiben stimmen wird, verzeichneten viele Weltmärkte Rallyes in der Annahme, dass das UK an seiner Mitgliedschaft in der EU festhalten wird.

Also eins der klaren Signale um das bevorstehende Referendum besteht darin, dass die globalen Märkte lieber ein "Bleiben" sehen würden und einen "Brexit" verabscheuen.

Das Referendum wird am Donnerstag, den 23. Juni abgehalten, und die Resultate werden am darauffolgenden Morgen zwischen 07:00 und 09:00 Uhr Londoner Zeit erwartet.

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