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Die gegabelte Risiko-Rallye setzt sich fort mit einem Auge auf FOMC

Die gegabelte Risiko-Rallye setzt sich fort mit einem Auge auf FOMC

2016-06-09 13:43:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Die Rallyes zeigen sich weiterhin in zahlreichen Anlageklassen, die sowohl "risk on" als auch "risk off" Tonalitäten aufweisen; die Märke erwarten nämlich eine extrem expansive Haltung der Fed an ihrem Zinsentscheid der kommenden Woche.

- Der Hauptmechanismus, mit dem die Fed diese expansive Geldpolitik übermitteln kann, ist die Dot Plot Matrix in ihren Wirtschaftsprognosen; aber in Anbetracht der Tatsache, dass sie im Laufe des letzten Jahres eher zu einer restriktiven Haltung neigte, erwarten die Märkte also "zu viel" von der Bank, während der S&P weiterhin um Jahreshochs handelt?

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Viele Aktienmärkte zeigen weiterhin eine bullische Kursbewegung, wobei der S&P 500 in der gestrigen Handelszeit ein neues Jahreshoch erreichte, und das Allzeithoch befindet sich nur 17 Punkte vom gestrigen Top entfernt. Aber es handelt sich hier nicht unbedingt um ein ausschließlich bullisches Szenario, denn andere Märkte zeigen, dass die Finanzmärkte gestresst sind, denn wir sahen auch Gold und die US-Anleihen steigen; und diese deuten oft auf eine Risikoaversion hin, wobei die Investoren Deckung suchen.

Dies könnte jedoch auch auf eine andere Art Marktumfeld hindeuten, ähnlich wie wir in 2009-2012 nach der Weltwirtschaftskrise erlebten, als die USA aktiv ihr QE ins Finanzsystem einspritzte. Es war im Wesentlichen eine Entwertung des US Dollars, und viele auf USD lautenden Anlagen stiegen nur aufgrund dieser Auswirkungen der Abwertung. Der Goldkurs stieg von einem Tief von $682,41 mitten in der Weltwirtschaftskrise auf ein Hoch von $1.920,80, und das in weniger als drei Jahren (mit einem Gesamtgewinn von 181,5%); und der Grund dafür war größtenteils die tiefen Zinssätze, die tiefen Inflationserwartungen und die Aussicht auf eine lockere Geldpolitik für eine sehr, sehr lange Zeit.

Auf dem Chart sehen wir uns zwei deutlich unterschiedliche Marktphasen nach der Weltwirtschaftskrise an, und zwar der Goldkurs, bei dem der S&P 500 überlagert wurde (blaue Linie). Während der Weltwirtschaftskrise erlitten Gold und Aktien einen Schlag, da die Investoren eine extreme Risikoaversion auslösten. Aber nach dieser Krise, als das Troubled Asset Relief Programm im Oktober 2008 eingeführt wurde, gefolgt von zahlreichen QE-Runden, wurden Gold und die Aktien wieder stärker gehandelt, wie wir im blauen Teil des nachstehenden Charts sehen.

Die gegabelte Risiko-Rallye setzt sich fort mit einem Auge auf FOMC

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Natürlich zeigt diese Periode in blau die Zeit, in der die USA aktiv QE in das Finanzsystem pumpte, während sie gleichzeitig die Zinssätze extrem tief hielt. Aber als die Märkte begannen, das unvermeidliche Ende des Quantitative Easing in den USA abzusehen, wurde Gold abverkauft, während die Aktien weiter anstiegen; und dies liegt wahrscheinlich daran, dass die Fed an ihrer "notfallmäßigen" Zinspolitik festhielt, was ein besonders akkommodatives Umfeld für Unternehmen bietet (womit sie aufgewertet werden, die Aktien steigen usw.).

Aber in letzter Zeit sahen die Märkte eine Verschiebung in der weltgrößten Zentralbank. Die Federal Reserve hat im Laufe des letzten Jahres einen restriktiven Weg eingeschlagen; und dies trotz zahlreicher Warnzeichen aus Asien, den Rohstoffen und nun in den US Arbeitsmarktzahlen. Nachdem die Märkte zum größten Teil des Jahres 2015 über die Machbarkeit einer einzelnen Zinserhöhung von 25 Basispunkten debattiert hatten, erwartete die Fed, die Zinssätze ganze viermal im Jahr 2016 anzuheben: Ein starker Kontrast zum "extrem akkommodativen" Betriebsumfeld, das sieben Jahre zuvor umgesetzt worden war.

Wie wir bereits vor dem Jahresbeginn sagten, würde diese Risikokombination für die Märkte zu viel sein, und kurz darauf war die Risikoaversion zurück, und die Aktien weltweit erlitten schwere Verluste im Januar und Anfang Februar. Aber am 11. Februar, während die Vorsitzende vor dem Kongress sprach, gab sie sie Kommentare ab, die als sehr expansiv interpretiert wurden. Sie sagte, dass die Bank Negativzinsen nicht ausschließen würde, trotz der Zweifel an der Legalität solcher Maßnahmen. Dies gab den Anschein, dass die Fed bereit war, wenn immer nötig wieder expansiv zu werden, und auch, dass die Bank nicht dagegen war, "neue Optionen" zu verwenden um die Finanzmärkte zu stützen. Die kurz darauffolgende Reaktion auf diese Kommentare war eine massive Risiko-Rallye, ähnlich wie die Märkte in 2009-2012 erlebten; Gold stieg an, Oil hob von seinen Tiefs ab, die Anleihen stießen höher vor (wobei die Renditen entsprechend sanken), und Gold wurde am meisten gehandelt. Auf dem nächsten Chart sehen Sie, wie der S&P 500 auf die restriktiv/expansiv bewerteten Kommentare der Fed im Laufe des vergangenen Jahres reagierte.

Die gegabelte Risiko-Rallye setzt sich fort mit einem Auge auf FOMC

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Alles führt zu den Dots

Wie wir in letzter Zeit häufig sagten, so ist eins der wichtigsten Hindernisse, die der Federal Reserve im Weg stehen die Orientierung, die sie in einem Umfeld mit steigenden Zinsen abgeben muss. Die Orientierung wurde als Stimulusmaßnahme eingefüht, um die Marktteilnehmer zu informieren, dass die Zinssätze besonders lange Zeit besonders akkommodativ bleiben würden. In einem Umfeld mit niedrigen Zinsen ist dies eine großartige Idee. Aber wenn die Zinssätze zu steigen beginnen, kann diese Orientierung zu einem großen Hindernis werden, denn die Investoren werden sich zurückhalten, in verzinste Anlagen zu investieren, wenn sie wissen, dass die Fed die Zinssätze anzuheben beabsichtigt.

Und in Anbetracht der Hartnäckigkeit der Bank, an einer Hochzinspolitik festzuhalten, indem sie restriktiv bleibt, und zwar trotz der Probleme in Asien im vergangenen August, oder vier Zinserhöhungen in 2016 anstrebt, auch wenn die Welt in 2015 lange über eine einzelne Zinserhöhung von 25 Basispunkten debattierte, oder im Mai eine restriktive Haltung einnahm, trotz der offensichtlichen Stagnation in den US-Arbeitsmarktzahlen, so wird es zunehmend offensichtlich, dass die Fed motiviert ist, die Zinssätze zu erhöhen und sich von ihrer Notfall-Politik zu verabschieden. Und wenn Sie in festverzinsliche Anlagen (Anleihen) investieren, so ist dies ein Problem, denn wenn Sie heute investieren, während die Zinssätze sehr tief sind, so wird Ihre Investition an Wert verlieren, denn die US-Zentralbank wird die Zinsen bei der erstbesten Gelegenheit erhöhen (wenn die Märkte keine extremen Anzeichen von Stress zeigen).

Während sich die Kurse von Fiskus, Gold und Aktien höher bewegt und der USD tiefer sinkt, scheint es, als ob die Märkte sich auf eine weitere Bewegung der Federal Reserve vorbereiten, die eine expansivere Geldpolitik befürwortet. Und an diesem Punkt, da die Raten immer noch extrem gering sind, nahezu auf ‘Notfall-artigen' Ebenen, ist es unwahrscheinlich, dass wir tatsächlich eine Verpreisung sehen werden. Die primäre Art und Weise auf die die Fed expansive Geldpolitik übertragen kann, ist über die Dot-Plot-Matrix. Das hat die Bank bereits im März getan, als sie die zentrale Erwartung für Zinsanhebungen in 2016 auf zwei von ursprünglich vier reduziert hat. Schon das allein war eine Art Stimulus, da es vom Druck einer Aussicht auf höhere Preise in den kommenden Jahren entlastet hat.

Die große Frage ist, ob die Fed sich den Börsen unterwerfen wird, indem sie diese Erwartungen noch weiter reduziert auf eine einzige Anhebung in diesem Jahr; oder ob sie, ungeachtet einer Reihe von Risiken, weiter höhere Raten ansteuern wollen.

Für jene, die kurzfristig Aktien traden wollen, so könnte der Nasdaq 100 unter den US-Aktien am attraktivsten sein. Während der S&P auf neue Hochs ansteigt, bleibt der Nasdaq 100 bei einem tieferen Hoch, wobei sich der Widerstand auf eine projizierten Trendlinie sowie einem Fibonacci Retracement der letzten starken Bewegung zeigt.

Vielleicht noch interessanter ist, falls wir wirklich vor einer Wende bei den Aktien stehen, da die Fed offenbar an ihrer restriktiven Haltung festhält und sich von ihrer "notfallmäßigen" Politik verabschieden will, so sollte der Nasdaq vor dem S&P und dem DJIA sinken, denn die Tech-Firmen werden normalerweise früher als die etablierten, Blue-Chip-Namen belastet.

Die gegabelte Risiko-Rallye setzt sich fort mit einem Auge auf FOMC

Zusammengestellt mit Marketscope/Trading Station II; erstellt von James Stanley

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