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Der Fluch der Orientierung in einem Umfeld mit steigenden Zinssätzen

Der Fluch der Orientierung in einem Umfeld mit steigenden Zinssätzen

2016-06-07 13:04:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Die Aktienkurse erhielten nach der Rede der Vorsitzenden Yellen Unterstützung, und es wird zunehmend unwahrscheinlich, dass wir sehr bald (Juni/Juli) eine Zinserhöhung der Federal Reserve sehen werden. Seit der gestrigen Rede verzeichnet der USD eine bärische Kursbewegung.

- Das Konzept der "Orientierung" ist relativ neu für die Fed, die nach der Weltwirtschaftskrise eine prominentere Rolle zu spielen begann. Die Orientierung wurde noch nie erfolgreich in einem Umfeld mit steigenden Zinssätzen verwendet, also stellt sich hier die Frge, wie die Märkte mit der Orientierung umgehen, während die Zinssätze steigen und die Fed gleichzeitig straffere Bedingungen in den kommenden Monaten/Quartalen/Jahren in Aussicht stellt.

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Yellen-Rede: Die Rede der Vorsitzenden Yellen gestern in Philadelphia war symbolisch für ihre Haltung an der Spitze der Federal Reserve: Sie gab nur wenige Hinweise und Andeutungen in Bezug auf künftige Zinserhöhung und sagte nichts wirklich Aussagekräftiges. Und die Märkte reagierten darauf, indem sie von der Fed erwarten, den Anlagenkursen als ihre wichtigste Priorität unter die Arme zu greifen.

Ein Hinweis, den Yellen den Märkten lieferte, bezog sich auf den Arbeitsmarktbericht vom letzten Freitag (und dies schließt auch den Bericht vom Vormonat ein), denn sie sagte, dass "Neue Fragen über den wirtschaftlichen Ausblick von den jüngsten Beschäftigungszahlen aufgeworfen wurden. Ist das deutlich geringere Tempo bei den Neuanstellungen in April und Mai ein Vorbote für eine stärkere Verlangsamung in der Volkswirtschaft? Oder werden die nächsten, besseren Arbeitsmarktzahlen das Tempo wieder aufnehmen, das sie Anfang des Jahres und in 2015 gezeigt hatten?"

Dies gibt den Anschein, als ob die Fed erst die Zinssätze erhöhen wird, wenn sie sicher ist, dass die Volkswirtschaft zusätzliche 25 Basispunkte verkraften kann. Und das ist auch der allgemeine Konsens im Markt, denn Anfang Mai standen die Chancen für eine Zinserhöhung im Juni um 5%, nachdem für Monat ein relativ schwacher Arbeitsmarktbericht veröffentlicht worden war. Aber zahlreiche Fed-Mitglieder diskutierten im Laufe des Monats Mai die Aussicht auf 2-3 Zinserhöhungen in 2016, und dies brachte diese Chancen für eine Zinsanhebung im Juni wieder auf ca. ~30%, während der US Dollar eine nachhaltige Rallye im ganzen Monat verzeichnete.

Der Fluch der Orientierung in einem Umfeld mit steigenden Zinssätzen

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Die wichtigere Frage lautet aber nun, ob das eigentliche Problem tatsächlich eine einzige Zinserhöhung von 25 Basispunkte ist oder ob das Problem etwas Größeres verursacht; wie zahlreiche Zinserhöhungen in Aussicht zu stellen, wenn es so viel Anstrengungen kostete, eine einzelne Zinsanhebung in 2015 durchzubringen. Dies betrifft das Konzept der "Orientierung", von der allgemein geglaubt wurde, dass es ein Werkzeug sei, mit dem die Fed den Märkten eine deutlichere Unterstützung zeigen könnte. Die Orientierung wurde Anfang der 2000er Jahre eingeführt, aber während der Weltwirtschaftskrise entwickelte sie ein Eigenleben, denn die Bank begann, diese "Orientierung" zu nutzen, um den Märkten zu versichern, dass sie sehr lange sehr tiefe Zinssätze beibehalten würde.

Dies bewirkt in den Märkten einiges, vor allem die Übermittlung, dass eine expansive Geldpolitik über Monate andauern wird, und in einigen Fällen sogar über Jahre hinweg. Das bedeutet, dass die Investoren mit einer stärkeren Sicherheit arbeiten können, wenn sie Risiken auf sich nehmen, denn es wird erwartet, dass die repräsentative Zentralbank an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten wird. Also können Investoren bequem Aktien kaufen, da sie erwarten können, dass die Zinssätze tief bleiben werden, was vielen Unternehmen ihren Betrieb erleichtert, da der Druck höherer Zinssätze nicht besteht. Und dies ist ganz ähnlich an den Börsen, denn die Investoren kaufen weiterhin Schulden zu extrem tiefen Zinsen auf, denn diese werden auch weiterhin tief bleiben.

Was passiert aber, wenn die Zinssätze steigen? Steigende Zinsen sind einer der größten Feinde der Anleihenkäufer (zusammen mit der Inflation). Denn wenn eine Anleihe einen festverzinslichen Ertrag bringt, bedeuten höhere Zinssätze schlicht, dass Ihre Anleihe weniger wert ist. Wenn Sie eine Anleihe zu einem Nennwert mit einem 3% Coupon kaufen, und wenn der Diskontsatz 3% beträgt, warum würde ein Investor den vollen Preis für dieselbe Anleihe kaufen, wenn die Zinsen auf 5% steigen? Sie würden es nicht tun – sie müssten nämlich sonst mit einem Verlust rechnen, um diese Anleihe loszuwerden.

Ein Umfeld mit steigenden Zinssätzen ist also besonders unangenehm für Anleihenkäufer, denn die höheren Zinssätze bedeuten a), dass die aktuell gehaltenen Anleihen in diesem Umfeld weniger wert sind und b), dass die Aussicht auf noch höhere Zinsen in Zukunft (während die Zinssätze weiter steigen) noch mehr Verluste bedeuten, denn Ihr Niedrigzins-Instrument wird im sekundären Markt noch unattraktiver werden, da die Zinsen weiter steigen.

Wenn die Orientierung den Investoren sagt, dass die Zinssätze in einem einzigen Jahr ganze viermal steigen werden, so versichern Sie den Investoren im Wesentlichen, dass ihre Langzeit-Anleihenkäufe in zwölf Monaten kaum mehr etwas wert sein werden. Das ist das, was die Fed vor 2016 tat, und das ist auch der Grund, weshalb eine einzelne Zinsanhebung von 25 Basispunkten so genau beobachtet wird; es geht weniger um diese einzige Zinsanhebung, sondern eher um die geldpolitische Haltung gegenüber dem "besonders akkommodativen" Umfeld, das von der Fed geschaffen worden war und von dem viele Investoren profitiert hatten. Und dies könnte nun bald zu Ende sein.

Obwohl also die Orientierung enorm hilfreich war, um den Investoren zu sagen, dass die Politik besonders lange besonders locker bleiben würde, erhöht dieselbe Orientierung in einem Umfeld mit steigenden Zinssätzen offenbar den Druck auf die globalen Finanzmärkte, denn jeder Investor auf der Erde versucht nun, die nächste Maßnahme der Fed vorwegzunehmen.

In letzter Zeit war die Orientierung der Fed via Dot Plot Matrix (die Erwartungen jedes Fed-Mitglieds in Bezug auf die Zinssätze für die kommenden Quartale/Jahre), ein enorm starker Treiber für die Märkte. Anfang 2016 standen diese Erwartungen noch bei vier Zinsanhebungen in diesem Jahr, und die Risikomärkte stürzten ab, als die Risikoaversion einsetzte. Und nachdem diese Risikoaversion begann, senkte die Fed die Aussicht auf zwei Zinserhöhungen in 2016, und dies funktionierte als Form eines schwachen Stimulus, denn die Aktienkurse schossen in die Höhe.

Der Fluch der Orientierung in einem Umfeld mit steigenden Zinssätzen

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Während wir im Jahr 2016 vorrücken, in dem viele Fragen in Bezug auf die wirtschaftliche Richtung bestehen, müssen sich die Investoren den Risiken bewusst sein. Während die Fed höhere Zinssätze in Aussicht stellt, sollte sich der Druck auf die Risikomärkte erhöhen, denn die Investoren werden diese verlassen wollen, bevor die große Abwanderung beginnt. Obwohl die Fed an ihrer "notfallmäßigen" Politik festhalten könnte, wird die Risikoaversion bis zu einem gewissen Grad weiter bestehen bleiben.

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