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DAX: Made in Germany trotz Euro-Anstiegs auch im März begehrt

DAX: Made in Germany trotz Euro-Anstiegs auch im März begehrt

2016-05-10 09:55:00
Niall Delventhal, Marktanalyst
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(DailyFX.de) Der deutsche Außenhandel lieferte heute Morgen ein erfreuliches Signal. Der EUR/USD-Anstieg im März von 4,5 Prozent, der auch auf dem Börsenparkett für Unbehagen sorgte, ließ die Exportzahlen hierzulande nicht einknicken. Deutlich steigerten deutsche Exporteure ihre Ausfuhren im März um 1,9 Prozent im Vergleich zum Februar. Mit 26 Mrd. Euro wies die deutsche Handelsbilanz einen Rekordüberschuss auf. Made in Germany war auch im März begehrt.

Die Daten steigerten die Zuversicht, dass die von der Abkühlung der Weltkonjunktur losgetretene Kurslawine an den Börsen tatsächlich ein Ende gefunden hat und das begünstigte den Dax.

Der EUR/USD-Wechselkurs tendierte heute tiefer und distanzierte sich deutlicher vom Kursniveau von 1,14. Ein weiter schwächelnder Euro hilft den exportorientierten Unternehmen im Euroraum, da in außereuropäischen Ländern die Produkte dann günstiger werden. Auch in Fernost verhalf der Rückzug des Yen dem Nikkei 225 zu einem Kursplus von 2,15 Prozent.

William Dudley, Chef der Fed von New York, setzte heute mit seiner Rede aus Zürich keine geldpolitischen Akzente.

Die Erholungsbewegung im DAX schreitet voran. Bei 10.100 Punkten war am Mittag jedoch der Deckel im DAX drauf. An diesem Widerstand erfolgte ein härterer Abpraller zurück auf 10.000 Punkte. Ein Wiederanstieg über den Bereich von 10.100/10.150 Zähler, könnte Käufer den Widerstand bei um 10.230 Punkten attackieren lassen. Steigt der Index über diese Marke an, wäre eine Kaufwelle bis 10.485 Punkte und 10.880 Punkte denkbar.

Sollte der DAX die 10.000 Punkte-Marke unterschreiten, könnte die nächste Verkaufswelle auf 9.900 Zähler führen. Bei Bruch unter 9.900 Punkte könnte eine weitere Abwärtsbewegung Richtung 9.733 Punkte ausgelöst werden.

DAX: Made in Germany trotz Euro-Anstiegs auch im März begehrt

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

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@NiallDelventhal

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