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Der FOMC-Hochseilakt geht weiter

Der FOMC-Hochseilakt geht weiter

2016-04-27 14:03:00
James Stanley, Strategist
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Der Zinsentscheid für April des FOMCs wird heute um 14:00 Uhr veröffentlicht, und obwohl keine Veränderung erwartet wird, wird den Einzelheiten der Stellungnahme ein hohes Gewicht beigemessen.

- Es geht hier um den Zeitplan weiterer Zinserhöhungen für den Rest des Jahres; wenn die Stellungnahme des FOMC die amerikanische Volkswirtschaft im Gleichgewicht erachtet, könnte dies die Chancen einer Zinsanhebung im Juni steigern, was dem USD eine Stärke verschaffen könnte.

- Wenn Sie Trading-Ideen suchen, lesen Sie unsere Trading-Anleitungen. Und falls Sie lieber etwas kurzfristigeres handeln wollen, schauen Sie sich unseren SSI Indikator an.

Heute um 14:00 Uhr erhalten wir einen weiteren Entscheid des FOMC, obwohl in diesem Monat keine Pressekonferenz abgehalten wird, und es wird auch kein Q&A geben; dafür müssen wir bis zum 15. Juni warten. Und es werden auch kaum Entscheidungen erwartet - denn ziemlich jeder Wirtschaftsexperte auf Erden erwartet, dass die Federal Reserve bei dieser April-Sitzung alles beim Alten belässt.

Aber wie es bereits zur Gewohnheit wurde, werden die Einzelheiten der Stellungnahme und vielleicht noch präziser der Unterton dieser Stellungnahme das sein, womit die Märkte dann wirklich arbeiten werden. Und dies kann Bewegungen in beide Richtungen auslösen, wie die letzten FOMC-Sitzungen zeigten, denn auch wenn keine eigentlichen Veränderungen erwartet werden, können feine Anpassungen in der Stellungnahme der Fed die Märkte tatsächlich stark aufrütteln.

Die große Frage lautet, wie nahe die Fed dabei ist, die Zinssätze im Juni zu erhöhen: Zurzeit kalkulieren die Märkte eine Chance von 22% für einen Zinsanhebung im Juni ein, und eine 65% Chance für eine Erhöhung im Dezember. Die neueste Dot Plot Matrix der Fed (im letzten Monat veröffentlicht) erwartete durchschnittlich zwei Zinserhöhungen für dieses Jahr; also gibt es immer noch eine Divergenz zwischen den Erwartungen des Markts und denen der Fed.

Das Wort, worauf es hier zu achten gilt, ist "Gleichgewicht". Das heißt, wenn die Fed findet, es bestehe ein Gleichgewicht zwischen den Risiken in der amerikanischen Volkswirtschaft, so könnte dies auf eine größere Bereitschaft für eine Zinsanhebung im Juni hinweisen. Die könnte dem USD eine Stärke verschaffen, denn die Investoren erhöhen ihre Zinserwartungen für den Rest des Jahres. Wenn jedoch die Fed die Schwäche in der Weltwirtschaft oder in den Rohstoffkursen anspricht, würde dies allgemein als expansiv erachtet, was den USD weiter abschwächen sollte.

Diese Abweichung zwischen den Erwartungen des Markts und denen der Fed war Anfang des Jahres viel deutlicher, als die Risikoaversion wirklich Fuß fasste und die durchschnittlichen Erwartungen der Fed vier Zinserhöhungen vorsahen; die Bank hat diese überschwänglichen Prognosen bereits in den letzten zwei Sitzungen aufgegeben, und es war die Stellungnahme der Vorsitzenden Yellen vor dem Kongress Mitte Februar, die den Aktien (und Oil) wieder zur Stärke verhalf. Dann deutete Yellen eine eher unterstützende Haltung der Federal Reserve an und weigerte sich, Negativzinsen als politische Möglichkeit im Falle eines anhaltenden wirtschaftlichen Leidens vom Tisch zu nehmen. Dies wurde allgemein so interpretiert, dass die Fed einen expansiven Ansatz gegenüber künftigen Zinserhöhungen angenommen hätte, und seither haben sich die Aktien erholt.

In den Finanzmärkten ist aber nicht alles zum Guten bestellt, trotz der erneut steigenden Aktienkurse. Während die Aktien zulegten, sind die Anleihen bullisch geblieben (mit sinkenden Zinsen). Dies ist eine seltsame Situation, denn normalerweise sollten Anleihen abverkauft werden und die Zinsen steigen, wenn eine wahre Wirtschaftsexpansion stattfindet (wie der Anstieg um 15,5% im S&P 500 seit dem Februar-Tief zeigt). In einem tatsächlich wachsenden Umfeld, in dem die Inflation die künftigen Zinserhöhungen beherrschen sollte, sind die Investoren üblicherweise vorsichtig damit, festverzinsliche Investitionen zu halten, die in einem Umfeld mit höheren Zinssätzen weniger wertvoll sein werden.

Das haben wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorliegen. Was wir haben, sind einige Fragezeichen in Bezug darauf, was die Fed für den Rest des Jahres machen wird und welche Auswirkungen diese Maßnahmen haben könnten. Einerseits will sie den Druck auf die Weltwirtschaft nicht noch zusätzlich erhöhen, indem sie die Zinssätze noch weiter anhebt; aber andererseits wird die Beibehaltung der Zinssätze um Null nur weiterhin die Ersparnisse untergraben und die Pensionen, Renten und sogar das US Sozialversicherungsprogramm gefährden. Dazu kommt noch, dass wenn die Zinssätze "künstlich" tief gehalten werden, die Risiken für die Volkswirtschaft steigen, da die Banken im Wesentlichen dazu ermuntert werden, mehr Risiko auf sich zu nehmen.

Auf dem nachstehenden Chart schauen wir uns den 4-Stunden-Chart des US Dollars seit der März-Sitzung an; und wir besprachen dieses Setup bereits vor zwei Wochen. Damals war der USD gerade auf ein zusammenfließendes Unterstützungslevel gesunken (zwei unterschiedliche Fibonacci-Retracement-Levels, die nur einen Punkt voneinander entfernt liegen). Wie wir damals schrieben, warten Trader lieber auf einen Bounce bis zum Widerstand, bevor sie erneut verkaufen, was vergangene Woche geschah. Nach dieser Wende beim Widerstand, fuhr der US Dollar fort und durchbrach eine abwärts verlaufende Trendlinie (rot eingezeichnet), wobei er ebenfalls ein höheres Tief verzeichnete (blau). Dies könnte ein frühes Anzeichen einer bullischen Struktur sein, die sich im US Dollar entwickelt.

Der FOMC-Hochseilakt geht weiter

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Wenn Sie das FOMC traden, müssen Sie Ihr Risiko und die Aussetzung im US Dollar kontrollieren

Also, zuallererst einmal ist das Trading in einem solchen Umfeld wirklich sehr, sehr gefährlich. Niemand weiß, was geschehen wird, und auch wenn jemand es wüsste, gibt es keine Möglichkeit vorauszusagen, wie der Markt reagieren wird; vor allem wenn es um die Fed geht. Sie brauchen also nicht zu traden. Viele Berufstrader vermeiden solche Bedingungen, denn sie sind ehrlich gesagt unberechenbar, und diese erhöhte Unberechenbarkeit macht die Umsetzung eine Strategie umso verwirrender.

Aber jene, die tatsächlich traden wollen, sollten ihre Aussetzung kontrollieren. D.h. das Setup im GBP/USD könnte wirklich attraktiv aussehen, wie das im AUD/USD und EUR/USD; aber wenn Sie dann auf einer Seite des Dollars vor einer Ankündigung aus den USA ihre Positionen angehäuft haben, dann haben Sie nicht gerade diversifiziert. Sie haben nur den USD auf verschiedene Arten angehäuft. Wenn Sie dann auf der falschen Seite der Bewegung stehen, liegen Sie wirklich sehr falsch.

Eine Strategie, die hier helfen könnte, um die Aussetzung zu diversifizieren, ist mittels US Dollar Hedge; und wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, klicken Sie bitte hier, um die Strategie in ihren Einzelheiten kennen zu lernen.

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