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Der US-Dollar wartet auf das FOMC-Sitzungsprotokoll, um die Erholung anzuheizen

Der US-Dollar wartet auf das FOMC-Sitzungsprotokoll, um die Erholung anzuheizen

2016-04-06 05:27:00
Ilya Spivak, Head Strategist, APAC
Teile:

Anknüpfungspunkte:

  • Der Aussie-Dollar legt zu und der Yen wird niedriger gehandelt, da sich die Risikoneigung in Asien festigt
  • Das FOMC-Sitzungsprotokoll vom März im Fokus der Finanzmärkte
  • Der US-Dollar könnte anziehen, sollte der Ton der Fed über externe Gegenwinde abnehmen

Der Australische Dollar wurde zusammen mit den asiatischen Aktien höher gehandelt, während der Anti-Risiko Japanische Yen zurückging, da sich das Sentiment über Nacht festigte. Die Bewegungen erschienen im Zusammenhang mit der gestrigen Risikoaversion zu stehen, die wahrscheinlich die Vorbereitung auf die bevorstehende Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls des FOMC vom März widerspiegelt.

Die Aussichten der Investoren für eine Zinserhöhung in 2016 haben sich in den letzten zwei Wochen in Richtung einer expansiveren Geldpolitik verschoben. Das Protokoll stellt ein Eventrisiko dar, das der Dynamik entgegenwirken kann, die gestern ein präventives Abwickeln von Thema-verbundenen Aussetzungen inspirierte. Die Bedenken der Investoren mögen gut begründet sein (wie wir erwartet hatten).

Das FOMC reduzierte seine Aussichten auf eine Zinserhöhung für 2016 und gab im letzten Monat die Bedrohungen von externen Kräften als Grund für die Verzögerung der Straffung an. Letzteres hört sich wie eine Risikoaversion an, die von der Fed selbst ausgelöst wurde, nachdem sie vier Zinserhöhungen für dieses Jahr projizierte, gegenüber den Marktwetten von zwei Erhöhungen vor dem „Liftoff” im Dezember. Besonders sind die von den Offiziellen erwähnten Gegenwinde (die Schwäche des Crude Oils und des US-Dollars, die Abschwächung in China) im ersten Quartal nicht stärker geworden. In diesem Zusammenhang sieht Ersteres wie ein Rückzug von dem Straffungspfad aus, der von den Investoren ohne einen weiteren Markteinbruch betreten werden kann.

Entscheidend ist, dass die Fed die Trader jetzt davon überzeugen muss, dass die kürzliche Verbesserung bei den Wirtschaftsnachrichten aus den USA zu höheren Wetten bezüglich der Geldpolitik führen wird. Die Märkte kalkulieren zurzeit für dieses Jahr eine Zinserhöhung von nur 25 Basispunkten ein, und die Entscheidungsträger brauchen das, um zu Levels vom Dezember zurückzukehren, damit sie im Juni die Zinssätze in Ruhe erhöhen können. Stärkere Zahlen haben im Februar angefangen, zu höheren Basiserwartungen zu führen, dieses Verhältnis ist aber nicht mehr intakt, da Spekulationen aufkamen, dass die Ängste der Fed vor externen Gefahren die Zinserhöhungen ungeachtet der heimischen Performance verzögern würden.

Nachdem sie im vergangen Monat die Geschichte als Berechtigung für die Untätigkeit etabliert hatten, müssen die Offiziellen jetzt bei diesem Seiteneffekt handeln, indem sie ganz klar signalisieren, dass sich die grenzüberschreitenden Bedrohungen, die sie beobachtet hatten, bisher nicht verwirklicht haben und es wahrscheinlich auch nie tun werden. Wird das klargestellt, würde das helfen, die Aufmerksamkeit zurück auf die US-Wirtschaftsdaten als endgültigen Maßstab für in- und ausländische Einflüsse auf die Konjunktur und den politischen Verlauf zu lenken. Sollte dies erfolgreich sein, kann sich das positiv auf den Greenback auswirken, während riskante Anlagen und der Goldkurs einem erneuten Verkaufsdruck ausgesetzt würden.

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Asiatische Handelszeit

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CCY

EVENT

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QV Immobilienpreise (im Jahresvergleich) (MÄRZ)

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Caixin China Dienstleistungsindex PMI (MÄRZ)

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CNY

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Deutsche Industrieproduktion, arbeitstäglich bereinigt (J/J) (FEB)

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2,2%

Mittel

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EUR

EZB: Nouy hält bei Veranstaltung der Europäischer Bank eine Rede

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Markit Deutschlands Bausektorindex PMI (MÄRZ)

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7:40

AUD

Kent der RBA hält Rede in Hobart

-

-

Gering

8:00

GBP

Pkw-Neuzulassungen (J/J) (MÄRZ)

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8,4%

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EUR

Markit Deutschlands Einzelhandelsindex PMI (MÄRZ)

-

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Mittel

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Markit Einzelhandelsindex PMI der Eurozone (MÄRZ)

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50,1

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Kritische Levels

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Unt. 1

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Wid. 2

Wid. 3

EUR/USD

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1,1306

1,1345

1,1375

1,1414

1,1444

1,1513

GBP/USD

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1,4030

1,4096

1,4187

1,4253

1,4344

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