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Der US-Dollar könnte aufgrund der Vorpositionierung vor FOMC-Protokoll steigen

Der US-Dollar könnte aufgrund der Vorpositionierung vor FOMC-Protokoll steigen

2016-04-05 06:03:00
Ilya Spivak, Head Strategist, APAC
Teile:

Anknüpfungspunkte:

  • Yen gewinnt wegen Risikoaversion, der Australische Dollar leicht höher infolge statischer RBA
  • Der US-Dollar könnte anziehen, während sich die Märkte auf die Veröffentlichung des FOMC-Protokolls vom März vorbereiten
  • Das Britische Pfund könnte sich nach der Abschwächung in der letzten Woche aufgrund der PMI-Daten weiterhin erholen

Der Japanische Yen verbesserte sich im Overnight-Handel deutlich und stieg vor dem Hintergrund schwacher asiatischer Börsen. Der Australische Dollar wurde leicht höher gehandelt, nachdem die RBA ihren Benchmark-Leitzins mit 2 Prozent unverändert ließ und signalisierte, dass sie keine Eile für eine weitere Lockerung hat, so wie wir das erwartet hatten. Der kurzfristige Anstieg spiegelt wahrscheinlich die Neigung zur expansiven Geldpolitik bei den 12-Monate-Wetten wider, die eine Zinssenkungen von mindestens 25 Bps bis Anfang 2017 einpreisen. Mit dieser abwartenden Haltung der RBA wird eine solche effektiv in die Ferne verschoben. Der New Zealand Dollar fiel, nachdem NZIER über einen scharfen Rückgang des Konjunkturoptimismus für das erste Quartal berichtete und eine RBNZ-Zinssenkung vor Juni projizierte.

Vorausschauend mag ein verhaltener Wirtschaftskalender dazu führen, dass die Investoren den Tag dazu benutzen werden, um sich auf die Veröffentlichung des Protokolls der FOMC-Sitzung vom März am Mittwoch vorzubereiten. Die Aussichten der Investoren auf eine Zinserhöhung in 2016 hat sich in den letzten zwei Wochen in Richtung einer expansiveren Geldpolitik verschoben. Die Veröffentlichung repräsentiert ein Eventrisiko, mit dem der Dynamik entgegengewirkt werden könnte. Deshalb könnten die Trader beschließen, thematisch verwundbare Aussetzungen zurückzuschrauben. Das mag für den US-Dollar positiv sein aber die Risikoneigung beeinträchtigen und damit die sentimentabhängigen Währungen des Rohstoffblocks zusammen mit den Aktienpreisen nach unten treiben.

Die Kommentare von Chicagos Fed-Präsident Charles Evans - eine Taube, die trotzdem die neuesten Ausblicke, die zwei Zinserhöhungen in 2016 vorsehen, unterstützt - war die am meisten erwartete Rede. Eine Rhetorik über die externen Gegenwinde, die kürzlich von Offiziellen erwähnt wurden und überwacht werden, müsste jedoch erst noch den Fortschritt in Richtung ihrer politischen Ziele schwächen, was auf eine koordinierte Strategie für die Vorbereitung auf eine Juni-Zinserhöhung hindeuten könnte, wie wir bereits vermutet haben.

Der US ISM für das nicht-verarbeitende Gewerbe steht ebenfalls an. Die Erwartungen lassen vermuten, dass sich die Wachstumsgeschwindigkeit der Dienstleistungsaktivitäten im letzten Monat etwas verlangsamt hat. Der Wirtschaftsnachrichtenfluss der USA hat sich gegenüber den Konsensprognosen seit Februar verbessert, was eine positive Überraschung möglich macht. Ein solches Ergebnis mag den Druck auf den Greenback nach oben verstärken, obgleich ein bedeutender Durchschwung fehlen könnte, weil den Tradern eine deutliche Überzeugung in eine Richtung bis nach der Bekanntgabe des FOMC-Protokolls fehlt.

Die Zahlen des UK Services and Composite PMI stehen bei den europäischen Daten im Fokus. An beiden Fronten wird ein leichter Anstieg erwartet. Wie in den USA sind die UK-Datenergebnisse in den letzten zwei Monaten relativ zu den Konsensprognosen besser geworden. Wenn damit besser als erwartete Ergebnisse angezeigt werden, könnte sich das Britische Pfund weiter erholen, nachdem es in der letzten Woche etwas nachgegeben hatte. Diese Bewegung könnte das Risiko mit dem „Brexit”-Referendum zu Beginn des neuen Geschäftsjahres und des neuen Quartals und die damit verbundenen Portfolio-Anpassungen widerspiegeln.

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Asiatische Handelszeit

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Einkommen aus abhängiger Beschäftigung (im Jahresvergleich) (FEB)

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-2500 Mio.

-2937 Mio.

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JPY

Nikkei Dienstleistungsindex PMI (MÄRZ)

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-

51,2

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JPY

Nikkei PMI Composite (MÄRZ)

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-

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RBA Bargeldrate Ziel 42465

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Deutschlands Arbeitsaufträge, arbeitstäglich bereinigt (J/J) (FEB)

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1,1%

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EUR

Markit/ADACI Italiens Dienstleistungsindex PMI (MÄRZ)

53,9

53,8

Gering

07:45

EUR

Markit/ADACI Italiens Composite PMI (MÄRZ)

-

53,7

Gering

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EUR

Markit Frankreichs Dienstleistungsindex PMI (MÄRZ F)

51,2

51,2

Gering

07:50

EUR

Markit Frankreichs Composite PMI (MÄRZ F)

51,1

51,1

Gering

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EUR

Markit Deutschlands Dienstleistungsindex PMI (MÄRZ F)

55,5

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Mittel

07:55

EUR

Markit/BME Deutschlands Composite PMI (MÄRZ F)

54,1

54,1

Mittel

08:00

EUR

Istat veröffentlicht den monatlichen Wirtschaftsbericht

-

-

Gering

08:00

EUR

Markit PMI der Eurozone für den Dienstleistungssektor (MÄRZ F)

54,0

54,0

Mittel

08:00

EUR

Markit Composite PMI der Eurozone (MÄRZ F)

53,7

53,7

Mittel

08:30

GBP

Veränderung in den offiziellen Reserven ($) (MÄRZ)

-

1362 Mio.

Gering

08:30

GBP

Markit/CIPS UK PMI für den Dienstleistungssektor (MÄRZ)

53,5

52,7

Stark

08:30

GBP

Markit/CIPS UK Composite PMI (MÄRZ)

53,4

52,8

Stark

08:30

GBP

BoE: FPC Sitzungsprotokoll vom März

-

-

Gering

09:00

EUR

Einzelhandelsumsätze (M/M) (FEB)

0,0%

0,4%

Mittel

09:00

EUR

Einzelhandelsumsätze (J/J) (FEB)

1,9%

2,0%

Mittel

Kritische Levels

CCY

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Wid. 2

Wid. 3

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1,1417

1,1442

1,1497

GBP/USD

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1,4128

1,4196

1,4259

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