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US Dollar höher aufgrund von optimistischem Fed, Pfund wahrscheinlich nicht von UK Budget tangiert

US Dollar höher aufgrund von optimistischem Fed, Pfund wahrscheinlich nicht von UK Budget tangiert

2016-03-16 06:25:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

  • Steigender US Dollar und sinkende Rohstoffwährungen angesichts restriktiver FOMC
  • Pfund wahrscheinlich von UK Budget aufgrund des limitierten Einflusses auf BoE Wetten nicht tangiert
  • Yen über Nacht schwächer, während Kurs nach BoJ-Rallye korrigiert

Die meisten größeren Währungen blieben im Overnight-Handel wenig verändert, während die Investoren auf die langerwartete geldpolitische Bekanntgabe der Federal Reserve warten, bevor sie sich auf einen bestimmten Trend festlegen. Der Japanische Yen tendierte schwächer, nachdem sich die Kurse infolge des größten Aufschwungs in dieser Woche nach dem gestrigen BOJ-Zinsentscheid korrigierten.

Von dem für den Zinsentscheid zuständigen FOMC-Ausschuss wird im Allgemeinen erwartet, dass er dieses Mal eine Veränderung in der Zinspolitik übergehen wird. Die Fed Futures deuten eine 94,2 Prozent Wahrscheinlichkeit an, dass der Benchmark-Eckzins innerhalb dem derzeitigen Bereich von 25-50 Basispunkten verbleiben wird. Das richtet den Fokus auf die vorausschauende Zielsetzung und aufdie Diskrepanz zwischen der Prognose der Bank und die der Märkte.

Die Entscheidungsträger haben bezüglich ihres Mandates beträchtliche Fortschritte gemacht. Die Arbeitslosenquote ist auf ein achtjähriges Tief von 4,9 Prozent gefallen, während das von der Fed bevorzugte Inflationsmaß, die Kerninflation, im Januar auf ein dreijähriges Tief von 1,7 Prozent gefallen ist. Es ist entscheidend, dass dies die Gegenwinde seitens des Wechselkurs und des Ölpreises im Februar nicht miteinkalkuliert, was heißt, dass die Inflation wahrscheinlich immer noch näher beim Zielwert von 2 Prozent liegt.

Das scheint ein überzeugendes Argument für höhere Zinssätze zu sein. Die Märkte bleiben jedoch skeptisch. Als die Fed im Dezember einen Zinsanstieg von 100 Basispunkten für 2016 prognostizierte, malten sich Trader nur 50 Basispunkte aus. Die darauf folgende Unruhe an den Märkten machte die Sache nur noch schlimmer. Nachdem Investoren letzten Monat Zinserhöhungen für 2016 kurzfristig ganz aus ihrer Prognose gestrichen hatten, erwarten sie jetzt eine Erhöhung von 25 Basispunkten vor dem Jahresende.

Alles in allem scheint dies die Fed dazu zu zwingen, ihren Kurs taktisch beizubehalten. Der Meinungsunterschied zwischen den Offiziellen und den Investoren bedeutet, dass eine Straffung der Geldpolitik wahrscheinlich Panik auslösen würde. Das legt den Grundstein dafür, die FOMC-Sitzung im März als Gelegenheit für eine Vorbereitung auf die Wiederaufnahme einer Reduktion des Stimulus später im Jahr zu nutzen.

Die vor dem Ausschuss liegende Aufgabe ist beachtlich. Sie müssen beruhigend aber auch entschieden restriktiv auftreten, um unerwünschte Volatilität zu vermeiden, während die Märkte sich auf einen Anstieg der Zinsen vorbereiten sollen. Das deutet auf eine Zinsprognose von 50-75 Basispunkten Straffung hin, einen Upgrade auf die Inflationsaussichten und einen vorsichtig optimistischen Ton in dem Policy Statement sowie der Pressekonferenz nach der Sitzung von der Vorsitzenden Yellen.

Auf der Oberfläche sieht ein solches Szenario für den US-Dollar gut aus. Im weiteren Sinne deutet die enge Verbindung zwischen den Liquiditäts-Bedingungen und den Sentiment-Tendenzen auf einen restriktiven Ton hin, der sich auf die Risikoneigung auswirken wird. Das wird wahrscheinlich den Australischen, Kanadischen und New Zealand Dollar Dollar zusammen mit den Aktienkursen nach unten drücken.

Der Fokus liegt während den europäischen Handelsstunden auf der Enthüllung der neusten UK-Budgetzahlen durch Finanzminister George Osborne. Weitere Sparmaßnahmen werden erwartet, da die Regierung versucht, ihr Versprechen einzuhalten, bis 2020 Überschüsse zu erzielen. Osborne hat diese Woche schon auf Ausgabenkürzungen von rund £4 Mrd. hingedeutet. Bei den Staatseinnahmen wird der Finanzminister aber kreativ werden müssen, um sein Wahlversprechen von 2015, den Hauptsteuersatz nicht zu erhöhen, einzuhalten.

Aus der Trading-Perspektive bietet die Fiskalpolitik für das Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr unter dem Strich keine bedeutende Unterstützung. Das wird sich wahrscheinlich in eine die Geldpolitik befürwortenden Haltung seitens der Bank of England auswirken und Zinserhöhungen weiter in die Zukunft verlegen. Während das wie ein Gegenwind für das Britische Pfund erscheinen mag, wird die Abwesenheit von kurzfristigen Spekulationen auf eine Straffung eine gedämpfte Haltung bei den Kursbewegungen hervorrufen.

Haben die FXCM-Trader den US-Dollar vor dem FOMC-Zinsentscheid ver- oder gekauft? Hier können Sie es erfahren!

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205 Tsd.

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UKs Osborne präsentiert dem Parlament sein Budget

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