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EUR/USD wartet auf nächste Zentralbank-Salve der EZB

EUR/USD wartet auf nächste Zentralbank-Salve der EZB

2016-03-07 15:00:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Die Europäische Zentralbank trifft sich am Dienstag, und viele erwarten wieder irgendeine Art Maßnahme von Seiten der Bank. Der EUR/USD wird vor dem Zinsentscheid abverkauft, aber die größere Frage lautet, ob die EZB tatsächlich ihr QE bei dieser Sitzung ausbauen wird oder nicht.

- Die Hauptquelle der Stärke in den Weltmärkten scheint zurzeit die Hoffnung zu sein, dass die Zentralbanken mehr tun könnten. Am 11. Februar markierten viele Aktienindizes Tiefs, und an diesem Tag begann Janet Yellens zweiter Tag, in dem sie vor dem Kongress aussagte. Die Märkte interpretierten diese Stellungnahme als sehr expansiv, und die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen wurden für den Rest des Jahres ausgeschlossen. Wird die Fed aber entsprechend liefern? Sie trifft sich am Dienstag und Mittwoch, und die Ankündigung wird am Mittwochnachmittag stattfinden.

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Der Euro wartet auf Draghi, Donnerstag um 08:30 Uhr ET: Dies hat sich zu einem gewissen Muster entwickelt; es steht eine EZB-Sitzung bevor, und die Trader kalkulieren ihre Erwartungen auf mehr Maßnahmen von Seiten der Europäischen Zentralbank ein, und es besteht die Hoffnung, dass diesmal endlich etwas getan wird, um der Eurozone zu helfen, sich von ihren deflationären Tendenzen zu befreien, die den Kontinent seit der Weltwirtschaftskrise heimgesucht hatten.

Wir schauten uns den Hintergrund vor diesem Entscheid der EZB im Artikel vom vergangenen Freitag an: "Bereiten Sie sich auf eine weitere Welle Zentralbank-Volatilität vor", und nachdem die Bank of Japan und die Federal Reserve nächste Woche ihre Sitzungen abhalten, sollten sich Trader und Anleger auf eine erhöhte Volatilität gefasst machen.

EUR/USD wartet auf nächste Zentralbank-Salve der EZB

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Nachdem im August und September des letzten Jahres die Angst in den Märkten umging, wurde die Ruhe wiederhergestellt, als die Zentralbanken den Investoren eine beruhigende Botschaft übermittelten: Die Fed verzichtete auf eine Zinserhöhung mit ihrem "restriktiven Halten" im September, und nach diesem Entscheid folgte sie mit zahlreichen unterstützenden Kommentaren im Oktober. Ebenfalls im Oktober versprach die Europäische Zentralbank, ihr QE "neu zu beurteilen", und sogar von der Bank of Japan wurde allgemein erwartet, dass sie ihr Programm ausbauen oder ausweiten würde. Dieses Gefühl der Zentralbankunterstützung zog die Welt im Oktober und November vom Abgrund zurück, und das führte dann zu einem Umfeld, das stabil genug war, dass die Fed im Dezember die Zinssätze anheben konnte. Das ist diese "Feedback-Schlaufe", die wir in letzter Zeit immer wieder behandeln, in der die Fed offenbar immer wieder auf die Aktienkurse reagiert. Wenn die Kurse sinken, nimmt die Fed eine expansive Haltung ein. Wenn die Kurse steigen, wird sie wieder restriktiv, und dies schürt die Angst, die die Kurse wieder sinken lässt …

Aber der Dezember brachte einen ganz anderen Ton mit sich: Wir sahen, dass die Europäische Zentralbank auf einen Ausbau ihres QE-Programms verzichtete, wie sich viele erhofft hatten, und stattdessen kürzte sie nur den Einlagesatz weiter in den negativen Bereich. Und die Bank of Japan zog sich ebenfalls zurück. Dies führte in den letzten zwei Wochen in 2015 zu den ersten Anzeichen einer Risikoaversion, die sich zum Jahresbeginn 2016 dann voll entfachte. Und dieses Thema der Angst blieb so ziemlich das Hauptthema auf den Märkten bis zur zweiten Februarwoche, als Yellen vor dem Kongress aussagte. In ihrer Stellungnahme gab sie weniger ausweichende Antworten in Bezug auf die Negativzinsen, was sie noch am Vortag getan hatte. Dies verwies auf die Tatsache, dass dies eine politische Alternative für die Fed wäre, sollte die Schwäche weltweit anhalten. Seither wurden die Erwartungen auf weitere Zinserhöhungen für den Rest des Jahres ausgeschlossen, was stark als eine die expansive Geldpolitik befürwortende Haltung von Seiten der Fed interpretiert wird.

EUR/USD wartet auf nächste Zentralbank-Salve der EZB

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Am Morgen des zweiten Tages der Stellungnahme Yellens vor dem Kongress befanden sich die Aktien nahe den Tiefs, während sich die Risikoaversion weltweit schon ziemlich zu Beginn des Handelstages zeigte. Aber als Yellen dann die Ängste des Kongresses zerstreute, zeigten die Risikoaktiva ein erstes Lebenszeichen, denn die Märkte begannen zu hoffen, dass die Fed die Zinsen nicht weiter anheben würde, während sich ein Großteil der Welt in einer prekären Lage befindet. Wir identifizierten diese Verschiebung gegen Ende des letzten Jahres und bemerkten, dass der kombinierte Druck eines breit abgestützten Abverkaufs in den Rohstoffen, des anhaltenden Drucks in China und den beabsichtigten Zinserhöhungen der Fed wohl für die Weltwirtschaft kaum zu ertragen wäre.

Es dauerte nicht lange, bis sich diese Befürchtungen bewahrheiteten. Aber nun, nachdem die Aktien wieder steigen, dank der Hoffnung, dass die Zentralbanken weiterhin das tun, was sie bisher getan haben (lockerere Geldpolitik), können die Anleger und Trader tatsächlich darauf zählen, dass sie diesmal liefern werden? Oder wird dasselbe wie im Dezember passieren?

Oder was vielleicht noch besorgniserregender ist, erreichen wir einen Punkt, an dem diese Werkzeuge der Zentralbanken beginnen, nur geringfügige Erfolge zu bringen?

Die Bank of International Settlements, oder BIS, die oft als Zentralbank der Zentralbanken angesehen wird, äußerte sich an diesem Wochenende zu diesem Thema. Die BIS warnte vor einem "sich zusammenbrauenden Sturm" in der Weltwirtschaft, da die Zentralbanken bald keine geldpolitischen Alternativen hätten. Sie verwies auf die steigenden Chancen weit verbreiteter Negativzinsen, da die Zentralbanken Wege suchen, die Konjunktur inmitten der Bedrohung durch sinkende Preise und langsameres Wachstum anzukurbeln.

Sie heben im Wesentlichen hervor, dass trotz der zahlreichen Liquiditäts-Kanonen und -Bazookas, die nach der Weltwirtschaftskrise auf die Weltmärkte gerichtet wurden, das Wachstum immer noch glanzlos geblieben ist und die Anlagekurse weiterhin erhöht bleiben. Wenn weiterhin dasselbe getan würde, was vielleicht in Anbetracht der Tatsache, dass die Zentralbanken bereits ihre Bilanzen überstreckt haben, gar nicht möglich ist, könnten kaum positive Ergebnisse erwartet werden.

Der Dezember scheint ein möglicher Wendepunkt gewesen zu sein, denn die Zentralbanken entschlossen sich nicht mehr für die Politik erhöhter Liquidität, wie es bereits zur Norm geworden war. Die EZB und die BoJ vermieden es, ihre QE-Programme aufzustocken, während die Fed die Zinsen erhöhte und die Märkte vor weiteren Anhebungen warnte. Dieser Druck war für die Weltwirtschaft zu groß, und die Zentralbanken gaben nach und entfernten sich von der "weniger gelockerten" Politik.

Die große Frage lautet nun, ob die Zentralbanken diesen Hoffnungen auf eine "stärker gelockerten" Politik entsprechen werden, und ob die Märkte diese Ankündigungen so begeistert aufnehmen, wie wir es bereits gewöhnt sind.

Die EZB hält ihre Sitzung am Dienstag ab, und viele erwarten eine Aufstockung des QE-Programms. Seit dem Tief in den Aktienkursen vom 11. Februar haben wir auch gesehen, wie der EUR/USD vor dieser März-Sitzung der EZB nachgab. Beachten Sie auf dem nächsten Chart, wie die neueste Trendlinie (violett) den neuen Widerstand bildet. Die Kurszone von 1,0940-1,0950 weist zwei unterschiedliche Fibonacci-Retracement-Level auf, also können Trader diese nutzen, um einen Short-Trade zu planen. Lassen Sie die Kursbewegung tiefer ausbrechen, denn das bestätigt, dass die Bären den Kurs durch diese Unterstützung treiben können, und dann shorten Sie beim Widerstand in der Nähe der alten Unterstützung.

EUR/USD wartet auf nächste Zentralbank-Salve der EZB

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Nächste Woche hören wir von der Bank of Japan und anschließend der Fed. Die große Frage in der kommenden Woche wird sein, wie aggressiv die Fed ihre Zinssätze für den Rest des Jahres zu erhöhen gedenkt.

Sollte die Fed eine restriktive Haltung einnehmen, ähnlich wie im August/September des vergangenen Jahres, als sie die Zinsen zwar nicht erhöhte aber vor bevorstehenden Anhebungen warnte, sollte die Risikoaversion gleich wieder in die Märkte zurückkehren, denn es wird umso klarer werden, dass die Tage der erhöhten Anlagekurse, die mit dem QE von 2011 unterstützt worden waren, gezählt sind und bald nur noch im Rückspiegel betrachtet werden können.

Bis dahin können die Investoren die sichere Anlage Gold suchen, und wie wir in den letzten zwei Monaten sahen, leiten viele ihr Kapital dorthin, denn wir sehen immer größere Chancen einer rascheren und lockereren Geldpolitik für diese wichtigen Zentralbanken.

Vorläufig ist die Hoffnung an der Macht. Die nächsten eineinhalb Wochen werden uns sagen, ob diese Hoffnung unbegründet war.

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