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Anknüpfungspunkte:

- Die Saga des Euros geht weiter, und in der neuesten Folge erwarten die Investoren weltweit, dass das QE aufgestockt oder ausgeweitet wird. Die EZB lockte im Oktober damit, zog sich im Dezember zurück und erwähnte es dann wieder im Januar. Wird sie nun im März endlich liefern? Wenn wir die Kursbewegung danach beurteilen, so vermuten dies einige Trader.

- Wir zeigen hier zwei Standpunkte, mit denen Short EUR/USD Positionen behandelt werden können, und dies folgt derselben Logik, die wir im September des vergangenen Jahres verwendeten, bevor die letzte starke Flaute im Euro stattfand. Wir zeigen hier zwei Methoden, um den EUR/USD zu shorten.

- Wie wir im Artikel aufzeigen werden, kann der SSI für die Analyse des größeren Rahmens oder längerfristiger Trends wirklich sehr nützlich sein. Klicken Sie bitte hier, um mehr über den SSI zu erfahren.

Die letzten zwanzig Monate waren eine weitere Fortsetzung in der Geschichte des Euros, die in den nächsten Jahren wohl im Politikwissenschaftsunterricht durchgenommen wird. Die sechs Jahre seit der Weltwirtschaftskrise boten dem Kontinent nämlich zahlreiche Herausforderungen. Die Weltwirtschaftskrise legte die Schwäche der Einheitswährung offen, und es handelt sich hier im Wesentlichen um eine endlose Geschichte mit politischen und wirtschaftlichen Intrigen.

Nach der Weltwirtschaftskrise wurde die Staatsverschuldung für viele Länder Südeuropas zu einem Problem. Vor dem Euro würden diese Volkswirtschaften jedesmal, wenn sie in Bedrängnis gerieten, einfach ihre Währung abschwächen, um Handelsflüsse anzulocken, und dank ihrer optimalen geografischen Lage würden sie den dringend benötigten Stimulus ziemlich rasch ihren Volkswirtschaften zuführen. Aber für Mitgliedsstaaten einer Einheitswährung und darüber hinaus eines länderübergreifenden Handelsblocks war diese Flexibilität nicht länger eine Möglichkeit. Und vielleicht noch wichtiger ist, dass viele Länder Nordeuropas einen Boom erlebten. Die Aussicht auf eine schwächere Währung entblößte auch die Aussicht auf eine ungesunde Inflation. Und da begannen wir die Abspaltung in Europa zu erkennen, wobei die Investoren die Schulden der nordeuropäischen Staaten kauften und die Anleihen der Länder Südeuropas scheuten.

Dann begann die Welt, von den PIIGS Europas zu hören und die Zinsen für Anleihen aus südeuropäischen Ländern schossen nach oben. Dies erschwerte eine Erholung für diese Länder Südeuropas, und kombiniert mit einer künstlich aufgewerteten Währung (die von den Staaten Nordeuropas und deren soliden Volkswirtschaften gestärkt wurde), gab es nur wenig Hoffnung. Dies führte im Sommer 2012 dann zu einem anhaltenden Abverkauf des Euros, bis der Präsident der Europäischen Zentralbank sagte, dass die Bank "alles Nötige tun würde", um den Euro zusammenzuhalten. Dies brachte zu einem kritischen Zeitpunkt eine dringend benötigte Dosis Vertrauen und führte dann zu einer vorwiegenden Euro-Stärke für die darauffolgenden zwei Jahre.

EUR/USD fällt auf 1,1000 - ist es wieder Zeit zum shorten?

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Da gab es nur ein Problem: Der stärkere Euro machte es für Südeuropa nur noch schwieriger, sich zu erholen. Die Anleiherenditen vieler dieser Länder sanken mit der Aussicht auf eine Unterstützung der EZB, aber mit einem laufend steigenden Euro stand ein Großteil Europas weiterhin unter Druck. Dies führte im Mai 2014 zur Ankündigung, dass die EZB Maßnahmen untersuchte und bald eine Ankündigung machen würde. Diese formale Ankündigung kam dann im Juli 2013, und dies führte zu einem starken Rückgang im EUR/USD, der in den darauffolgenden neun Monaten zu einer Bewegung von fast 3.000 Pips führte.

Als dann das europäische QE im Mai 2015 tatsächlich eingeführt wurde, begann sich der EUR/USD aufzuwerten. So ziemlich das Gegenteil von dem, was erwartet worden war, trat ein. Und wir verbrachten einen Großteil des vergangenen Jahres damit zuzusehen, wie der EUR/USD in der Bärenflaggen-Formation höher stieg. Und wieder verringerte dies die Chancen einer Erholung in Europa, da die Handelsflüsse beeinträchtigt wurden, wie es bei einer stärkeren Währung der Fall ist.

Diese bärische Flagge wurde erst nach der Oktober-Sitzung der EZB durchbrochen, als Draghi versprach, dass die Bank das QE bei der Dezember-Sitzung erneut überprüfen werde. Dies führte bis zur Dezember-Sitzung der EZB zu fünf Wochen mit einem rückläufigen Kurs. Aber als dann keine Aufstockung des QE angekündigt wurde, schoss der Euro in die Höhe und befindet sich seither in einem Aufwärtstrend. Vor drei Wochen sahen wir, wie die Kursbewegung des EUR/USD anstieg und dem Boden dieser vorherigen Bärenflaggen-Formation widerstand. Und seit diesem Wendepunkt Anfang Februar befindet sich der Euro nun in einem Abwärtstrend, nachdem wir uns der nächsten EZB-Sitzung am 10. März nähern.

EUR/USD fällt auf 1,1000 - ist es wieder Zeit zum shorten?

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Den Euro shorten

Ein fortgesetzter Run auf der Shortseite des Euros wird wahrscheinlich davon abhängen, ob die Bank entscheidet, ihr QE-Programm auszuweiten oder zu verlängern. Das Meeting im Dezember unterstreicht diese Thematik für den Euro, denn wir erhielten eine Senkung des Einlagezinssatzes ohne zusätzliche QE-Bekanntgabe, und der Euro stieg. Entsprechend diesem simplen Beispiel scheint es, dass der Euro je nach QE und nicht unbedingt aufgrund von Senkungen des Einlagezinssatzes nachgibt.

Wir hatten damals im September eine Strategie für das Shorten des EUR/USD aufgezeigt, als sich die vorherige Bärenflagge noch aufbaute. Darin eingeschlossen waren zwei Methoden für Trader, die versuchten noch vor dem EZB-Meeting im Oktober den EUR/USD zu shorten.

Die erste war die Beobachtung des SSI oder Sentiment im Paar. Der SSI ist ein Kontraindikator und zeigt an, wenn die Retail-Positionierung zwischen long und short wechselt. Da es sich um ein Kontraindikator handelt, werden Wechsel zu netto-long als bärisch und Wechsel zu netto-short als bullisch betrachtet. Als Indikator dieser konträren Werte ergibt sich der Chart unten aus dem Speculative Sentiment Bereich von DailyFX PLUS. Die Positionierung wird von den grünen oder roten Balken im Hintergrund dargestellt. Grün indiziert eine netto-long Retail-Positionierung, während rot netto-short anzeigt.

Man beachte die Auslösung der zwei jüngsten Phasen von Schwäche im EUR/USD – nach der QE-Bekanntgabe im Mai 2014 und dann erneut im Oktober letzten Jahres.

EUR/USD fällt auf 1,1000 - ist es wieder Zeit zum shorten?

Von DailyFX PLUS, SSI; erstellt von James Stanley

Die zweite Methode bestand darin, auf einen technischen Entry zu warten, und angesichts des jüngsten Kursrückgangs bis auf die Unterstützung bei 1,1000 könnten wir nun über ein Level verfügen, mit dem man arbeiten kann. Gerade da wir die Bärenflagge im September letzten Jahres tradeten, können wir auf einen Bruch unter die Unterstützung warten, als Hinweis darauf, dass die Bären den Kurs weiterhin tiefer treiben könnten. Sobald die Unterstützung bricht, warten wir. Dann lassen wir das Kursverhalten höher steigen, um einen attraktiveren Einstieg zu finden. In vielen Fällen wird sich bei der alten Unterstützung ein neuer Widerstand bilden, genauso wie wir es bei der Bärenflagge im letzten Jahr erlebt hatten.

Trader können dies mit dem 1,1000 Level tun, während wir uns dem nächsten EZB-Meeting am 10. März nähern. Trader können auf ein Bruch unter 1,1000 warten, als Hinweis darauf, dass die Bären das Kursverhalten tiefer drücken könnten, und dann, nach Bildung eines „tieferen Tiefs“ können Trader versuchen, ab der alten Unterstützung (und des neuen Widerstands) eine Shortposition aufzustellen.

EUR/USD mit SSI Snapshots

EUR/USD fällt auf 1,1000 - ist es wieder Zeit zum shorten?

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley