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Anknüpfungspunkte:

- Die globalen Aktien arbeiten an synchronen Bärenflaggen-Formationen, denn es häufen sich die Anzeichen rezessiver Kräfte in der Weltwirtschaft.

- Die Aktien hatten einen starken Tag am Donnerstag, nachdem die Kommentare von William Dudley als expansiv erachtet wurden und andeuteten, dass die Fed dem Druck weltweit nachgeben und auf vier Zinsanhebungen in 2016 verzichten könnte. Aber es sieht nicht so aus, als ob dies bereits ein Konsens innerhalb der Fed ist, denn Esther George und Loretta Mester äußerten sich separat im Laufe der Woche zugunsten der Zinserhöhungen.

- Dies bietet die Aussicht auf eine nachhaltige Stärke im USD, denn die USA ist noch eine der wenigen Volkswirtschaften, die die Zinssätze anzuheben gedenkt, auch wenn der Markt daran zweifelt.

- Das Potential für Volatilität bleibt extrem hoch. Stellen Sie sicher, dass sie sich um Ihr Risikomanagement gekümmert haben, und wenn sie nach Wegen suchen, Ideen für Trades basierend auf Massenpositionierung und Sentiment zu generieren, schauen Sie sich unseren SSI in Echtzeit an. Es kostet nichts.

Manchmal ist es gefährlich, sich von der Masse abzuheben. Als Trader ist es fast eine Notwendigkeit, zumindest eine leicht abweichende Denkweise zu haben, aber Sie müssen auch wissen, wann es besser ist, sich dem Umfeld anzupassen, wenn Sie überleben möchten. Aber auch wenn sie einen starken Trend verfolgen, müssen Sie sich fragen, wann er enden könnte. Sie müssen Ihr Risiko kontrollieren und Ihre Stops anpassen, egal wie stark eine Bewegung ist. Sonst werden auch die besten Pläne ruiniert. Aber wenn wir einen Trend, oder präziser gesagt, ein "Thema" im Markt erkennen, dann haben wir tatsächlich etwas, womit wir planen können.

Ein gutes Bespiel dafür waren die Abe-nomics, die im Q3 2012 ins Spiel kamen. Nachdem Shinzo Abe in Japan die Macht übernahm und einen aggressiven Plan für die Wiederbelebung der Volkswirtschaft mitbrachte, schwächte sich der Yen massiv mit der Erwartung eines großen QE-Programms ab. Dies trieb auch den Nikkei höher, und während 4 Jahren blieben diese Trends im Yen und Nikkei stark. Die Trader konnten einfach auf einen Pullback warten, die Position aufstocken und schrittweise aussteigen, wenn die Kursbewegung zu ihren Gunsten tradete. Waschen, spülen und wiederholen. Diese Art Trends erleichtern das Leben eines Traders enorm, denn die Analyse kann einfach auf "kaufe tief, verkaufe hoch" beschränkt werden.

Chart 1: Schwacher Yen gab japanischen Aktien gewaltigen Auftrieb

In den Aktienmärkten ist der US Dollar das eigentliche Problem

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Leider funktioniert es nicht immer. Aber wenn es funktioniert, können Sie darauf wetten, dass die Hedge Fund Manager weltweit kaum verhindern können, auf ihre Tasten zu sabbern. Es macht einfach das Leben eines Traders oder Portfolio-Managers so viel einfacher. Zu Beginn dieser Woche schien es so, als ob wir einen solchen Trend haben könnten, denn ein Großteil der Welt bereitete sich auf die Auswirkungen einer Verlangsamung oder Rezession vor, und es gab nur eine Ausnahme, die sich irgendwie vom Markt "abhob". Und das war die unnachgiebige Erwartung der Fed, die Zinssätze weiter anzuheben, während der Rest der Welt irgendwelche Methoden sucht, seine zu senken.

Und das bringt uns zum echten Problem, welches die globalen Märkte im Moment haben: Der kleinste gemeinsame Nenner bei dem Problem, das die Welt nicht lösen kann, ist eine sich schon seit längerem zusammenbrauende Währungskrise. Abwertungen konkurieren zunehmends, und William Dudley von der New York Fed spielte das Zünglein an der Waage, als er sagte, dass eine anhaltende Stärke im US Dollar die Aussicht auf eine kontinuierliche Erholung der weltgrößten Volkswirtschaft bedrohe..

Die meisten großen Volkswirtschaften suchen zurzeit Wege, um Kapitalströme in ihre Währungen zu verhindern. Eine starke Währung bedeutet Schwäche im Handel. Wenn der Yen gegen den US Dollar um 20% steigt, erhält Toyota 20% weniger für jedes Auto, das sie in den USA verkaufen. Sie haben nichts Falsches getan, erleiden aber trotzdem einen Verlust von 20%; und nur aufgrund des USD/JPY Wechselkurses. Analysieren Sie also Toyota so tiefgründig wie Sie wollen, schauen Sie ihr EPS-Wachstum und Marktanteile genau an – es ist alles sinnlos, wenn der Yen um 20% zulegt, denn die Leute werden wohl kaum einen Toyota mit einem um 20% höheren Preis bezahlen, und Toyota kann nicht einfach 20% seines Budgets kürzen, um seine Marge zu schützen (vor allem mit dem schweren Arbeitsrecht in Japan und eine lebenslangen Beschäftigung, die von vielen Unternehmen in ihren Boomjahren der 1980er versprochen wurden); ob Sie es wollen oder nicht, Toyota (oder andere Exporteure Japans) werden voraussichtlich Schaden erleiden.

Chart 2: Japans "verlorene Jahrzehnte" - ein starker Yen brachte deutlich tiefere Aktienkurse, da die Exporteure unter stärkeren Druck gerieten

In den Aktienmärkten ist der US Dollar das eigentliche Problem

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Ein Unternehmen zu analysieren ohne eine Währung und die Aussetzung im Handel mit einzubeziehen, ist ein antiquiertes Modell, das bald so tot wie die Dinosaurier sein wird. Willkommen in einer wirklich globalisierten Wirtschaft.

Nun, mit diesen beiden einfachen Beispielen können Sie also bereits erkennen, warum eine starke Währung so etwas Bedrohliches ist. Denn wenn auch ein noch so gut ausgelegter Plan mit den Manövern eines Gepards ausgeführt wird, wird eine Volkswirtschaft wohl nicht erfolgreich sein, wenn mit einer starken Währung konstant Druck auf ihre Handelsströme ausgeübt wird. Nachdem weltweit ein starker Fokus auf den Aktien liegt, verlieren viele Leute dies aus den Augen. Aber es ist, als wenn wenn man versucht, gegen den Strom zu schwimmen. Zusammenhängend ausgedrückt ist es, als wenn man ein Trader jede Bewegung auf dem Chart ignoriert. Wenn Sie dauernd verkaufen, wenn der Kurs steigt oder kaufen, wenn der Kurs sinkt, werden Sie es wohl schwer haben.

Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb Japan letzte Woche Negativzinsen einführte, und hier wird das Drama nun deutlicher. Europa führte im vergangenen Jahr mit seinem QE Programm Negativzinsen ein, denn ehrlich gesagt, ist die wirtschaftliche Situation auf dem Kontinent eher düster. Depressionsartige Symptome treten weiterhin in Südeuropa auf, wo es hohe Arbeitslosigkeit gibt, und es bestehen einige wirklich gute Zweifel an der Nachhaltigkeit einer Einheitswährung, denn auch das mächtige Deutschland beginnt, eine politische Volatilität zu erleben.

Als die EZB also Negativzinsen einführte, war dies eine klare Umlenkung der Kapitalströme nach Japan und den USA. Das Kapital hat nur eine beschränkte Auswahl an Orten, wohin es fließen kann. Als also die EZB die europäischen Banken für ihre Einlagen bezahlen ließ, war der Plan, diese Banken dazu zu veranlassen, Kredite an Einzelpersonen zu vergeben, was ihre Volkswirtschaften ankurbeln sollte. Stattdessen verschoben die Banken einfach ihr Geld zur US oder Japanischen Zentralbank. Deswegen stoppte die Yen-Schwäche im vergangenen Jahr so plötzlich, und deswegen legte der US Dollar im Laufe des Jahres zu, obwohl wir bis Dezember gar keine Zinserhöhung sahen.

Was heißt das für amerikanische und japanische Firmen? Nun, es macht es für sie schwerer, ihre Güter im Ausland zu verkaufen. Das kreierte zusätzlichen Druck, ausgelöst durch die EZB mit ihrem Entscheid, negative Zinsen einzuführen. Daraufhin verließen Kapitalströme Europa und schauten sich nach einem neuen Zuhause bei Banken um, die ihnen kein Geld dafür nahmen, einfach Cash zu halten. Aber Japan war doch schon einmal an diesem Punkt angelangt, oder? Der Yen hat sich während mehr als 20 Jahren verteuert, da eine alternde Bevölkerung ihren Yen repatriierte. Abenomics brachte den ersten wirklichen Hoffnungsschimmer, was wie ein Geschenk für die japanischen Unternehmen war, da der Yen sich abschwächte und für ein äußerst angenehmes Exportumfeld sorgte. Als jedoch die Aussicht auf einen stärkeren Yen wieder in den Fokus rückte, sah all die Arbeit der letzten drei Jahre plötzlich fragwürdig aus. Wir diskutierten dies letztes Jahr im Artikel "Der Yen als Instrument der Wahl für einen sicheren Hafen". Wie in diesem Artikel behandelt, wird eine fortwährende Schwäche der chinesischen Wirtschaft wahrscheinlich zu weiteren Kapitalabflüssen aus dem Land führen. Ein Großteil davon würde voraussichtlich in Richtung Japan gehen, da die beiden Länder enge Handelspartner sind.

Aber Japan bekämpfte dies proaktiv, indem es Negativzinsen einführte. Nun sind die USA eine der wenigen attraktiven Regionen für Finanzströme in sichere Häfen. Die USA bezahlen nicht nur Zinsen für die Einlagen bei der Fed, sondern haben außerdem vor, ganze viermal in 2016 die Zinsen anzuheben, während der Rest der Welt Wege sucht, die eigene Währung abzuwerten.

Die USA und der US Dollar heben sich ziemlich stark ab. Wenn Sie eine Bank in Europa oder Asien sind, warum würden sie nicht das Geld in Ihre amerikanischen Filialen pumpen, um es dann bei der Fed einzuzahlen und Geld damit zu verdienen, anstatt dafür verrechnet zu werden?

Dies führte nur noch zu einer weiteren Stärkung des USD. Sicher, Toyota freut sich, und Europa freut sich, denn ihre Währungen sind schwächer geworden; aber die amerikanische Volkswirtschaft, von der beide abhängen, um sich zu erholen, nun ja, die wird wegen dieses stärkeren Dollars belastet. Nun kommen die Exporteure der USA unter Druck, und die amerikanischen Unternehmen tragen die Last, während die japanischen und europäischen Firmen dank der schwächeren Währung einen klaren Wettbewerbsvorteil haben.

Und bis zu dieser Woche hatten wir weder eine Linderung noch eine Antwort der Fed in Bezug auf diese Tatsache, und dies führte zu noch stärkeren Anstiegen im Dollar, da die Investoren ihre Finanzströme in sichere Häfen und somit weiterhin in die Staatsanleihen und US-Bankkonten fließen ließen. Wir warnten davor, das so etwas passieren können, und zwar im Artikel "Die Aktien fallen weiter, die Fed redet weiter". Am Mittwoch sahen wir es nun endlich, als William Dudley, Präsident der New York Fed, sich dazu äußerte. Er wies darauf hin, dass höhere Zinssätze zu einem stärkeren Dollar führen würde, was wiederum die US Wirtschaft auf einen rezessiven Weg bringen könnte. Das wurde allgemein als das lange erwartete Zeichen eines Nachgebens der Fed gewertet, mit der Aussicht, dass vier Zinserhöhungen in 2016 wohl nicht in Betracht kommen.

Der Dollar sank dramatisch während zwei Tagen und rannte direkt in die Unterstützung einer bullischen Wimpelformation, die wir gestern behandelten (aktualisierter Chart unten):

In den Aktienmärkten ist der US Dollar das eigentliche Problem

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Ist der Dollar nun flugbereit oder bereit zu sterben?

Das hängt nur von der Fed ab, und Dudley ist der einzige, der sich zurzeit von der Masse abhebt. In unterschiedlichen Reden sagten Esther George und Loretta Mester, dass die Zinsanhebungen ganz bestimmt noch ein Thema sind. Dass die Fed also nachgibt, ist alles andere als sicher. Tatsächlich gibt es ein ziemlich starkes Argument für ihre Motivation, die Zinssätze anzuheben, denn sechs Jahre Nullzinspolitik und tiefere Zinssätze haben den Druck auf die Pensionen und Renten stark erhöht.

Das wird wohl kein gutes Ende finden. Die anhaltenden Reden über höhere Zinssätze werden dem US Dollar immer mehr Stärke bringen, bis irgendwann die amerikanische Volkswirtschaft zusammen mit dem Rest der Welt in eine Rezession schlittert. Und wenn die Fed tatsächlich nachgibt, nun ja, dann werden alle diese Problembereiche, die sie mit einer Erholung mithilfe der Exporte und einer schwächeren Währung zu lösen versucht, nur wieder zurückkehren. Dies bringt die gefährdeten Regionen wie Japan und Europa wieder in den Mittelpunkt, denn die Unternehmen dieser Volkswirtschaften werden mit der Last einer starken Währung Probleme kriegen.

Und um diesen Punkt weiter auszubauen – auch wenn die Fed einen magischen Knopf hätte, den sie drücken könnte, um die Zinserhöhung vom Dezember rückgängig zu machen und Stress in den Weltmärkten zu reduzieren, wäre das wirklich gut? Es wird immer klarer, dass QE mehr dazu beigetragen hat, die Preise für Vermögenswerte zu inflationieren, als Wachstum in der "realen Wirtschaft" zu generieren. Eine weitere Runde QE würde einfach mehr Luft in die vielzähligen potentiellen Marktblasen der globalen Wirtschaft pumpen. Dies würde den Schmerzfaktor wahrscheinlich während einer Abschwächung nur erhöhen, was die Weltwirtschaft unweigerlich irgendwann treffen wird.

Hier gibt es also keine einfache Antwort. Die Aktien befinden sich in der Schwebe, weil die Welt ein massives Währungsproblem hat. Jede Volkswirtschaft möchte eine schwächere Währung, um die Kurve zu kriegen, und es scheint nicht so, als ob wir bald ein Element einer Koordinierung zwischen den Zentralbanken sehen werden. Dies erhöht die Gefahr einer stärker konkurrierenden Abwertung in den Währungen.

Ein attraktiver Bereich für solche Fälle ist oft Gold, denn Gold kann nicht bankrott gehen. Das bedeutet nicht, dass Gold "immer" attraktiv ist wie viele "Gold-Bugs" behaupten, aber in einem Umfeld, in dem die Inflation nachgibt, die Zinssätze unter Druck sind und die Welt immer mehr Angst vor einer Rezession hat, ist Gold schon immer erfolgreich gewesen. Wir verfassten gestern einen ausführlichen Artikel über Gold, den Sie gerne hier nachlesen können.

In Bezug auf den US Dollar zeigt der Trend immer noch nach oben, und das wird auch so bleiben, bis wir eine Bestätigung einer expansiveren Haltung von Seiten der Fed erhalten. Diese Zentralbank-Reden und Kommentare werden immer schwieriger abzuleiten, also ist es einfacher, dieses Thema einfach mit der Kursbewegung auf dem Chart zu verfolgen. Der USD ist immer noch in einem Aufwärtstrend, also suchen Sie am besten Wege, "tief zu kaufen und hoch zu verkaufen", in der Hoffnung, dass sich dieser Trend weiterentwickelt.

Wenn er unterbrochen ist, ist das auch nicht schlimm; das ist der Zweck der Stops. Und sobald der Aufwärtstrend des USD unterbrochen wird, suchen Sie einen Weg zu shorten (verkaufen Sie den Widerstand bei der alten Unterstützung). Der nachstehende Chart illustriert einen fast identischen Fall vom 1. Quartal des vergangenen Jahres.

In den Aktienmärkten ist der US Dollar das eigentliche Problem

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley