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Die globalen Aktien arbeiten synchron an Bärenflaggen-Formationen

Die globalen Aktien arbeiten synchron an Bärenflaggen-Formationen

2016-02-03 15:01:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Das neue Jahr brachte anscheinend einen Wechsel im Sentiment, denn "Kauf den Dip" wurde nun zum "Verkauf den Rip". Dies produzierte in vielen Aktienindizes weltweit Bärenflaggen-Formationen.

- Ein Wechsel im Sentiment dauert eine Weile, denn die Bullen werden immer weniger bullisch und die Rückgänge nehmen zu. Irgendwann geben die Bullen auf und die Bids verpuffen, während das negative Sentiment die Oberhand gewinnt. Dies wird voraussichtlich ein Risiko bleiben, solange die Fed darauf besteht, ihre Zinssätze in 2016 zu erhöhen.

- Unterscheiden Sie die "Weltuntergangsprognosen" von denen, die einen Bärenmarkt suchen. Die Märkte (und Volkswirtschaften) schrumpfen, das ist normal. Es bedeutet nicht, dass die Welt untergehen wird, nur weil die Aktienkurse um 20 oder 30% fallen. Die Kursbewegung kann hier hilfreich sein, denn sie erlaubt uns, einen objektiven Blick mit realen, verfolgbaren Kursen (und ohne Fussel) auf die Märkte zu werfen.

- Das Potential für Volatilität in dieser Woche bleibt extrem hoch. Stellen Sie sicher, dass Ihr Risikomanagement angepasst ist, und wenn Sie Methoden für die Ausarbeitung von Trade-Ideen aufgrund der Positionierung und des Sentiments suchen, nutzen Sie dafür unseren SSI in Echtzeit. Er ist kostenlos verfügbar.

Die letzten paar Wochen brachten eine gewisse Erleichterung für die Weltmärkte, nachdem zum Jahresbeginn diese starken Rückgänge stattgefunden hatten. Es dauerte nur einige Tage, aber bis zur Mitte der ersten Woche des Jahres war die Angst deutlich zu spüren. Und obwohl es normalerweise Monate oder sogar Jahre dauern kann, bis ein Bullenmarkt zu einem Bärenmarkt mit dem typischen negativen Sentiment und Pessimismus der Investoren wird, schien es so, als ob die Tonart auf den Märkten zum Jahreswechsel auf Knopfdruck gewechselt hatte.

Wichtige Marktwenden brauchen aber Zeit. Auch in der Weltwirtschaftskrise dauerte es einige Monate, bis das Sentiment wechselte und die starken Bewegungen stattfanden. Auf dem nachstehenden Chart sehen wir uns die Anatomie der Weltwirtschaftskrise an. Beachten Sie, dass dies keine einseitige Sache ist. Es dauert eine Weile, bis das bullische Sentiment verschwindet und das bärische übernimmt. Während die Rückgänge größer und die Anstiege kleiner werden, verschwinden die Bullen allmählich, bis niemand mehr da ist, der zu diesen hohen Kursen kaufen möchte. Dann beschleunigt sich zum Schluss alles (als die Aktien im Chart unten um 43,6% sanken).

Die globalen Aktien arbeiten synchron an Bärenflaggen-Formationen

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Die Angst, die diese Rückgange mit dem neuen Jahr intensivierten, war aber nichts Neues, oder? Diese bestand aus denselben Problemen, die die Welt bereits seit einer Weile kannte, und in einigen Fällen sogar schon seit sechs Jahren. Zahlreiche QE-Runden weltweit haben vielleicht die Blutung gestoppt, aber die "Realwirtschaft" blieb immer noch eine flüchtige Aussicht. Ende vergangenen Jahres verfassten wir Artikel über die drei Topthemen, die die Weltmärkte in 2016 beschäftigen würden, und alle haben sich nun zu Problemen entwickelt: In Teil 1 behandelten wir die Verlangsamung in Asien. In Teil 2 besprachen wir den Preiszerfall in den Rohstoffen, und in Teil 3, das Dilemma der Zinssätze der Federal Reserve.

Diese Probleme waren uns also bekannt. Und nun, da die Aktienkurse zu sinken begannen, haben die Medien sich nun verstärkt auf die Auswirkungen einer Weiterentwicklung dieser drei Themen konzentriert, denn die Weltmärkte haben alle zunehmend Mühe, mit den Problemen fertig zu werden.

Aber es mangelte in den letzten sechs Jahren nie an Bären in den Finanzmärkten. In der Branche haben wir sogar einen Spitznamen für diese Leute: Wir nennen sie "Perma-Bären", denn egal wie hell die Sonne scheint, diese Leute finden immer einen Weg herauszufinden, wie dieser Sonnenschein zu tieferen Aktienkursen führen wird. Es gibt immer einen Bezug. Und in den letzten sechs Jahren mit QE und anderen "außerordentlichen Maßnahmen", die von den Zentralbankern eingeführt wurden, hatten diese Leute sehr, sehr unrecht mit ihren Weltuntergangsprognosen, denn diese wurden von der Liquidität der Zentralbanken, die in die Märkte hineingepumpt wurde, widerlegt und die Aktien stiegen immer weiter an und überwanden alle Stops dieser Short-Positionen.

Aber der wichtigste Treiber in den letzten sechs Jahren waren die Zentralbanken weltweit. Die Fed verbrachte einen Großteil des Jahres 2015 damit, über eine Zinserhöhung von 25 Basispunkten zu sprechen, und der Rest der Welt begann vor Angst zu schaudern, da die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik sehr realistisch wurde. Die chinesischen Aktien begannen im Sommer zusammenzubrechen, und die Weltmärkte spürten den Schmerz im August und September; und dies führte dann schlussendlich dazu, dass die Fed von einer Zinserhöhung absah.

Dies brachte dann die Aktienkurse höher, und irgendwann hatte die Fed das Gefühl, dass die Volkswirtschaft gesund genug war, um die Zinssätze anzuheben. Aber auch als sie kurz davor stand, die Zinssätze zu erhöhen, blinkten überall Warnlichter. Die chinesischen Aktien, obwohl sie ein erstaunliches Comeback feierten, arbeiteten immer noch in einer Bärenflaggen-Formation. Der nachstehende Chart ist von einem Market Talk Artikel vom 14. Dezember, der kurz vor der Zinserhöhung des FOMC verfasst wurde.

Wenige Tage vor der FED befand sich der Shanghai Composite in einem Kanal mit einem Aufwärtstrend (Bärenflagge)

Die globalen Aktien arbeiten synchron an Bärenflaggen-Formationen

Chart vom Market Talk vom 14. Dezember 2015; erstellt von James Stanley

Im nächsten Chart sehen wir die aktualisierte Version desselben Setups. Der Kanal mit Aufwärtstrend wurde am ersten Tag im neuen Jahr durchbrochen, bisher ohne Anzeichen einer Verlangsamung in den Aktien.

Aktualisierte Bärenflagge im Shanghai Composite

Die globalen Aktien arbeiten synchron an Bärenflaggen-Formationen

Erstellt mit Tradingview; von James Stanley

Was ist "diesmal" so anders?

Was diesmal anders ist, ist die Fed und ihre Hartnäckigkeit, auf höheren Zinssätzen zu bestehen. Bis heute erwartet die Fed vier ganze Zinsanhebungen alleine in 2016, während die Märkte nur gerade eine berücksichtigen, vielleicht zwei, je nach Tag. Obwohl wir in der Vergangenheit einige Abweichungen hatten, gab es ein Muster, in dem die Federal Reserve mit irgendeinem Plan zum Tisch zurückkehrte, um die Angst der Investoren zu beruhigen. Dies passiert diesmal nicht, und die Fed gibt auch keine Hinweise darauf, nachgeben zu wollen. Im nächsten Chart schauen wir uns den S&P 500 an. Wir haben jede wichtige Stimulus-Runde der Zentralbank hervorgehoben, und beachten Sie, wie jede Runde die Aktienkurse immer wieder höher trieb.

Die globalen Aktien arbeiten synchron an Bärenflaggen-Formationen

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Wir könnten also vor einer Wende stehen: Einer Wende, in der die Aktienkurse sinken werden und die Fed immer noch bereit ist, die Zinssätze zu erhöhen. Janet Yellen deutete dies auch im Dezember an, kurz vor der ersten Zinsanhebung nach neun Jahren, als sie sagte, dass sie das Gefühl habe, eine Rezession könnte eine größere Gefahr darstellen, wenn sie die Zinssätze nicht erhöhen. Dies zeigt den Druck, den sechs Jahre niedrigere Zinsen auf die Portfolios der Rentner und Pensionskassen ausübten.

Viele da draußen sprechen nun schlecht über die Fed. Und natürlich war ihre Politik und Kommunikation in diesem Zusammenhang eher verwirrend. Die Aussicht einer Orientierung in einem Umfeld mit steigenden Zinssätzen scheint dasselbe zu verursachen, wie wenn jemand versucht, mit einem 18-rädrigen Lastwagen auf einer vollen Autobahn im Rückwärtsgang zu fahren. Auch wenn Sie sehen könnten, wohin Sie in Ihrem Auto fahren, so haben Sie immer noch ein riesiges Ungetüm vor sich, der im Umfeld vor Ihnen starke Reaktionen auslöst, und dies erhöht nur die Chancen eines gigantischen Unglücks.

Das Problem in der nordamerikanischen Volkswirtschaft ist aufgrund der Schlussfolgerung der einfachen Tatsache, dass die Geldpolitik in den letzten sechs Jahren voll aufgedreht war, ein Finanzproblem. Dasselbe kann man auch von Europa behaupten, und auch Japan hat mit dem gleichen Problem zu kämpfen. Die Fed kann sich einem Punkt nähern, in dem sie die Verantwortung der Fiskalpolitik wieder an ihren Ursprung verlegt, nämlich zu den Politikern.

Bis die Fed jedoch nachgibt, werden wir wohl eine starke Volatilität erleben, denn das ist der Punkt, in dem etwas "Neues" einkalkuliert wird.

Seien Sie bitte sehr vorsichtig, wenn Sie die Aktienkurse auf dieselbe Art wie in den vergangenen sechs Jahren verfolgen wollen. Diese Dips können sehr reizvoll erscheinen, wenn Sie sehen, dass der S&P 500 pro Tag um 1 oder 2% zulegt, aber wenn Sie das in die richtige Perspektive stellen, so arbeitet der S&P an derselben Formation wie die chinesischen Aktien vor sieben Wochen. Eine massive Bärenflagge wurde gebildet (siehe unten):

Die globalen Aktien arbeiten synchron an Bärenflaggen-Formationen

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Das ist nicht das einzige ähnliche Setup. Es gibt auch eine Bärenflagge im Nikkei, und nach dem Ausbruch der Stärke in der vergangenen Woche, als die Zentralbank Negativzinsen einführte, begannen die Aktien wieder zu sinken, und der Kanal steht kurz davor zu brechen:

Die globalen Aktien arbeiten synchron an Bärenflaggen-Formationen

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Und um alle großen Kontinente zu berücksichtigen, schließen wir nun mit dem bärischsten dieser drei Märkte, dem DAX. Diese Bärenflagge wurde bereits durchbrochen und dauerte nur sehr kurz.

Die globalen Aktien arbeiten synchron an Bärenflaggen-Formationen

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

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