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Anknüpfungspunkte:

- Eine weitere, steinige Kennzahl aus China, der PMI, erreichte ein neues 3-Jahrestief. Wir besprachen die Schwierigkeit, mit den chinesischen Daten umzugehen, in unserem letzten Sonderbericht, und diese neuen PMI-Daten unterstreichen nur noch zusätzlich dieses Dilemma der globalen Investoren.

- Die Aktien sind weltweit, außerhalb von China, nach dem Ausbruch vom Freitag, als die BoJ Negativzinsen einführte, relativ stabil; aber ein Teil dieser Rallyes ist auf die Ströme Ende des Monats zurückzuführen. Die kommenden Tage werden uns zeigen, wie sich die Auswirkungen der Maßnahme der BoJ entwickeln werden.

- Negativzinsen sind immer noch eher experimentell. Europa hat nun seit mehr als einem Jahr Negativzinsen, aber nachdem nun die BoJ dem Club beigetreten ist, stellt sich die Frage, ob die deflationäre Kraft der Negativzinsen für die Weltwirtschaft zu stark wird.

Die Woche startete mit einer weiteren harten Kennzahl für China, das eben ein 3-Jahrestief im Herstellungsindex PMI auswies. Levels unter 50 deuten auf eine Schrumpfung hin, und wir befinden uns nun schon seit einer Weile in diesem Bereich. Im Juli des vergangenen Jahres erreichte die Zahl genau 50, und im August sank sie darunter. Seither ist sie immer unter 50 geblieben, und letzte Nacht wurde ein neues Tief von 49,4 verzeichnet.

Chinas PMI sinkt erneut, können Japans Negativzinsen den Tag retten?

Datenquelle: Chinas Statistikbehörde; erstellt von James Stanley

Das ist die "offizielle" chinesische PMI-Zahl, und die ist deutlich anders als der Caixin PMI, der von einer Drittpartei, Markit veröffentlicht wird (früher HSBC). Diese Zahl ist im Bericht dieses Wochenendes leicht angestiegen, obwohl sie mit 48,4 immer noch deutlich im kontraktiven Bereich liegt. Dies schien auch das Chaos im letzten Monat ausgelöst zu haben, denn die Zahl kam mit 48,2 deutlich tiefer als erwartet heraus. Dies entfachte erneut die Befürchtung einer harten Landung in China. Die Tatsache, dass die Caixin-Zahl trotz des Rückgangs im offiziellen PMI leicht angestiegen ist, hat geholfen, diese Befürchtungen etwas zu beruhigen, denn im vergangenen Monat nach der Enttäuschung des Caixin-Indexes, mussten die chinesischen Aktien gestoppt werden (in Tat und Wahrheit zweimal innerhalb von wenigen Tagen). Und gestern Nacht gab der Shanghai Composite nur um -1,78% nach, während der Shenzhen Composite um -1,04% sank.

Dies unterstreicht bis zu einem gewissen Grad die Schwierigkeit, China analysieren zu können, vor allem jetzt, da sich so viel verändert. Die zweite PMI-Zahl wird wegen der Zweifel gegenüber den Statistiken, die die Regierung veröffentlicht, besonders genau beobachtet. Ich sage nicht, dass sie in Frage gestellt werden sollten; ich sage aber auch nicht, dass sie nicht angezweifelt werden sollten. Ich hebe hier nur hervor, dass wir uns in einer Situation befinden, in der die Investoren spürten, dass die Angst im Januar in den Markt eindrang, und diese Art Unsicherheit ist selten etwas Gutes.

Nach diesem jüngsten Abverkauf hat der Shanghai Composite zwei unterschiedliche, bärische Hinweise geliefert. Der erste und vielleicht wichtigste ist der Durchbruch unter das psychologisch wichtige Level von 3.000. Diese Zone hat während des schmerzhaften Rückgangs im August/September eine Unterstützung geboten, und dann stiegen die chinesischen Aktien wieder in einem aufwärts gerichteten Trendkanal. Dieser Kanal brach ungefähr zu dem Zeitpunkt, als die Fed die Zinssätze erhöhte. Der zweite Hinweis besteht darin, dass wir uns seit Anfang des Jahres vielleicht in einer gewissen Fortsetzung mit tieferen Tiefs und tieferen Hochs befinden. Dies ist ein Hinweis der Kursbewegung, der uns sagt, dass der Abwärtstrend wohl noch nicht vorbei ist, und dass Anstiege nur Gelegenheiten bieten, um Longs zu einem leicht besseren Kurs abzuschließen.

Chinas PMI sinkt erneut, können Japans Negativzinsen den Tag retten?

Datenquelle: Yahoo Finance; erstellt von James Stanley

Die globalen Aktien ohne China sind nach dem Ausbruch am Freitag relativ stabil: Am Freitag stiegen die Aktien weltweit, außer in China, sprunghaft an, und der Treiber dahinter schien Japans Einführung von Negativzinsen gewesen zu sein. Dies hat sicherlich etwas damit zu tun, aber vernachlässigen Sie dabei nicht die Tatsache, dass es auch der letzte Tag eines besonderen Monats kurz nach einem Jahr, in dem viele Hedge Funds schlecht abgeschnitten hatten, war. Das heißt, für jene, die im Laufe des Monats mit Trends von 7 oder 8% fuhren, war es sicherlich sehr reizvoll, einige Positionen abzuschließen und den Gewinn zu realisieren, damit die Zahl im monatlichen Gewinn diese widerspiegelt. Dies nennt man "Augenwischerei", und es passiert viel öfters als nötig.

Aber es gab auch tatsächlich eine ziemlich besondere und unerwartete Ankündigung, auch wenn sie eher eine symbolische Form annahm. Ich beziehe mich hier auf die überraschende Maßnahme der Bank of Japan nach ihrer letzten Sitzung, Negativzinsen einzuführen. Die Maßnahme kam für die Märkte total überraschend, denn noch vor wenigen Wochen hatte der Vorsitzende der Bank of Japan noch seinem Parlament gesagt, dass er Negativzinsen nicht einmal erwäge. Außerdem, in Anbetracht des Drucks auf China und seinem Bedürfnis nach einer schwächeren Währung, wobei das Land ebenfalls Angst hat, dass die Kapitalströme aus dem Land abfließen (ein Währungsdilemma sozusagen), machte es irgendwie Sinn für die Bank of Japan, Vorsicht walten zu lassen, damit sie später in der Zukunft handeln könnte. Dies war zumindest die Erwartung, und vielleicht besteht eine geringe Chance, dass wir eine Aufstockung des QE-Programms der Bank sehen könnten.

Eine Ausweitung des QE bildet für Aktien im Allgemeinen eine Unterstützung, denn das bringt frisches Kapital in eine Volkswirtschaft, aber Negativzinsen sind etwas fraglicher. Theoretisch sollte dies dazu führen, dass das Kapital von der Zentralbank abgehoben wird und in die Volkswirtschaft fließt (da diese Einlagen bei der Zentralbank nun Zinsen bezahlen müssen, anstatt welche zu erhalten), aber hier besteht ebenfalls ein Risiko.

Was passiert, wenn es keinen anderen Ort für Investoren gibt, in den sie investieren wollen? Das bedeutet, dass eine Barauszahlung eine ziemlich gute Idee darstellt, nicht wahr? Denn wenn die Bank Ihnen Zinsen verrechnet, um Ihr Bargeld aufzubewahren, warum nicht einfach das Geld in bar abheben, es aufbewahren und Geld dabei sparen? Dies kann möglicherweise zu einer Kapitalblockierung führen, und das ist einer der Gründe, weshalb Negativzinsen in der Weltwirtschaft bis vor Kurzem nie wirklich berücksichtigt worden waren.

Negativzinsen wurden zum ersten Mal von Dänemark verwendet und dann vor eineinhalb Jahren auch von der EZB eingeführt, wobei der negative Zinssatz im Dezember noch weiter gesenkt wurde. Beim Policy Meeting der BoJ am vergangenen Donnerstag in der Nacht erwähnte Kuroda Europas erfolgreiche Verwendung der Negativzinsen zusammen mit dem QE, und es wäre sicherlich viel zu früh um zu beurteilen, ob Europa nun erfolgreich die Kurve gekriegt hat.

Das große Problem bei dieser Maßnahme ist China, denn diese Volkswirtschaft hat bereits enorm viel Mühe, und die Kapitalflucht, die von einer Nullzinspolitik ausgelöst würde, könnte den Druck in einer sehr schwierigen Zeit nur unnötig erhöhen. Dass der Yen schwächer wird, bedeutet, dass der Yuan stärker wird, da der Handelsstrom zwischen den beiden Volkswirtschaften sehr ausgeprägt ist. Dies wiederum bedeutet, dass Chinas Importe in Japan mehr kosten und somit wohl weniger gekauft werden. Dies bedeutet außerdem, dass die Importe Japans in China weniger kosten, was den Herstellern in China schadet, da sowohl der internationale wie auch der inländische Verbrauch aufgrund des schwächen Yens bereits gefallen ist.

Aber es ist wahrscheinlich, dass die Bank of Japan das berücksichtigt hat und trotzdem weitermachte. Kuroda sagte, dass er noch stärker negativ gehen würde, falls er müsste, und dass könnte als Drohung für Yen-Longs gelten. Die wichtigere Frage lautet nun, warum jetzt?

Es scheint so, als ob Kuroda und die Bank of Japan versuchen, sich für den Fall zu positionieren, dass ein Finanzstrom in sichere Häfen zum Yen fließt. Nachdem drei Jahre mit QE es nicht schafften, die deflationären Kräfte zu besiegen und nachdem die Bank of Japan im Wesentlichen in einer Long-Nikkei/globale Aktien Position festgefahren ist, ist es für sie vielleicht sinnvoll, eine Verteidungsstrategie auszuarbeiten. Die einzige Frage lautet hier, wie offensiv diese Strategie gegenüber China sein könnte. Wir werden in den nächsten Monaten die Daten beobachten müssen, um eine Idee über das Ausmaß dieser Auswirkungen zu erhalten.

Chinas PMI sinkt erneut, können Japans Negativzinsen den Tag retten?

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley