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Wird die Fed mit ihrem Muster, die Aktienkurse schönzureden, fortfahren?

Wird die Fed mit ihrem Muster, die Aktienkurse schönzureden, fortfahren?

2016-01-27 14:49:00
James Stanley, Strategist
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Der Zinsentscheid der Federal Reserve für Januar wird heute um 14.00 Uhr veröffentlicht, und es besteht nur eine geringe Chance einer Zinserhöhung. Viel interessanter werden jedoch die Einzelheiten in der Stellungnahme sein, und die Erwartungen der Fed in Bezug auf die Zinsanhebungen im Laufe dieses Jahres.

- Zurzeit gibt es zahlreiche Risikofaktoren in der Weltwirtschaft, mit denen sich die Fed bei diesen Zinsentscheiden abgeben muss. In einem Sonderbericht vergangener Nacht behandelten wir die Bedrohung einer Kreditblase in China, und bald werden wir an einen Punkt gelangen, bei dem die Bewegungen im Oil-Kurs eher von Panik und Angst anstelle des Angebots und der Nachfrage abhängen werden, und das ist sehr gefährlich.

- Wenn Sie um die Nachrichten heute Nachmittag (oder überhaupt) traden, muss das Risikomanagement angepasst werden. Lesen Sie dazu unseren Artikel "Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader", um zu sehen, was für andere Trader funktioniert und was nicht. Und wenn Sie Märkte suchen, die vielleicht "überdehnt" sind und Trading-Gelegenheiten bieten, schauen Sie sich unseren SSI Indikator in Echtzeit an.

Wir haben bereits zahlreiche Berichte vor der Sitzung des FOMC heute Nachmittag veröffentlicht. Mein Kollege Christopher Vecchio behandelte diese Sitzung in seinem Artikel von heute Morgen, und David Song wird kurz vor der Sitzung um 14:00 Uhr einen Artikel verfassen. Anstatt nun also zu wiederholen, was diese Herren bereits so wortgewandt zur heutigen Sitzung geschrieben haben, möchte ich Ihnen einen Zusammenhang bieten, damit Sie wissen, worauf Sie heute Nachmittag achten sollen.

Es besteht praktische keine Chance für eine Zinserhöhung bei dieser Sitzung, aber wichtiger wird hier der Ausblick der Fed für den Rest des Jahres sein. Dies ist in letzter Zeit zu einem enormen Druckpunkt geworden, denn die Erwartung der Fed von vier Zinsanhebungen in 2016 ist wahrscheinlich der Grund für die jüngste Risikoaversion. Nachdem die Fed die Zinssätze im Dezember erhöht hatte, sagten wir, dass der Weg lang sei. Der Weg wurde in den darauffolgenden zwei Wochen bedeutend holpriger, und nach der Handelseröffnung im neuen Jahr entwickelten sich die Dinge ziemlich rasch, da Oil von $37,50 auf $27,53 fiel und China starke Selloffs an seinen Aktienbörsen erlebte (wieder einmal).

Wird die Fed mit ihrem Muster, die Aktienkurse schönzureden, fortfahren?

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Also kann man hier argumentieren, dass wir ein deutlich anderes Umfeld sehen als noch vor einem Monat. Die große Frage lautet, welcher Ansicht die Fed ist und wie sich dies auf ihre Pläne in Bezug auf die Zinsanhebungen im Laufe des Jahres auswirken könnte.

Wenn die Geschichte ein Wegweiser ist (und manchmal ist sie es), dann können die Investoren erwarten, dass die Fed heute Nachmittag vielleicht einen expansiven Ton anschlägt und bemerken wird, dass das steigende Risiko in der Weltwirtschaft Vorsicht und Aufmerksamkeit erfordert. Falls dies passiert (wie es bereits in der Vergangenheit der Fall war), dann werden die Risikoaktiva wohl eine Rallye verzeichnen, denn die Investoren erhalten dann das Gefühl einer frischen Brise von der Federal Reserve hinter den Segeln des Markts. So haben sich die Dinge in den letzten sechs Jahren jeweils entwickelt … Deswegen war "schlecht etwas Gutes" an der Datenfront – denn je schlechter die Daten ausfielen, desto höher waren die Chancen einer zusätzlichen Unterstützung der Zentralbank. Also war schlecht dann gut, und gut war technisch gesehen "schlecht", denn es bedeutete, dass die Fed weniger Unterstützung bot; aber in den meisten Fällen war es nicht gar so "schlecht", denn gute Daten waren zumindest ein Beweis für eine "Erholung". Dieses Umfeld ist ziemlich verzerrt, nicht wahr? Das ist nur eine weitere Konsequenz der Nullzinspolitik. Und man kann argumentieren, dass dies ein Feedback-Loop mit positiver Tendenz war, der, von der Fed beeinflusst, in die Märkte vordrang.

Wenn die Daten schlecht ausfielen, dann war es nicht so schlimm – es wird mehr Unterstützung geben. Wenn die Daten gut waren, hey, zumindest erholt sich die Volkswirtschaft. Deswegen stiegen die Aktienkurse auf Allzeithochs, während die Inflation nicht vorhanden war, denn tiefe Zinssätze lockten die Investoren, mehr Risiko als sonst auf sich zu nehmen. Und solange alles wuchs und solange die Märkte weiter stiegen, war das auch keine große Sache. Aber die Kurse steigen nicht unentwegt, oder? Was passiert, wenn die Investoren einen redlichen und festen Grund für eine Risikoaversion haben?

Ein Markt baut auf Stimulus auf - Jedes Argument für eine Risikoaversion der letzten sieben Jahre wurde mit mehr QE oder einer expansiven Geldpolitik der Federal Reserve bekämpft.

Wird die Fed mit ihrem Muster, die Aktienkurse schönzureden, fortfahren?

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Genau dies passierte in 2008 bei den Hypotheken. Es wurde aufgrund der empfundenen Sicherheit dieser Anlageklasse (CMOs) exzessives Risiko übernommen, und solange wie die Kurse kletterten, war alles gut. Doch als die Immobilienpreise begannen zu sinken, begannen jene gehebelten Portfolios den Schmerz zu spüren. Das führte zu einem Dominoeffekt von Verkäufen. Das Problem, das nun vorliegt, besteht darin, dass die erhöhten Anlagepreise nicht nur im Immobiliensektor bestehen. Sie finden sich im S&P, und das bedeutet, dass sie sich in den Pensionsfonds der meisten amerikanischen Investoren finden.

Die Fed nahm einige Schuld der Immobilienblase in 2008 auf sich, indem sie die Zinsen nur langsam anhob, als die Immobilienpreise explodierten. Dies ist in der Tat nur ein Ergebnis des Platzens der Technologieblase, bei der wir das erste Beispiel „geschichtlich niedriger Zinsen“ vorliegen hatten, als die Fed die Zinsen von 6,5% drastisch bis auf 1% (in 2003-2004) senkte, um die Volkswirtschaft nach dem Platzen einer massiven Blase wiederzubeleben. Jene Zinsen in Höhe von 1% funktioniert letztendlich. Noch nie zuvor war der Kauf eines Hauses so attraktiv, und die Nachfrage noch Häusern drückte die Preise so hoch, dass das „Flipping“ von Immobilien einen Boom erlebte. Viele gaben ihren regulären Job auf, sodass sie auf dem Immobilienmarkt spekulieren konnten, nicht viel anders, als wenige Jahre zuvor, als viele ihre Arbeitsstellen aufgaben, um zu Daytradern zu werden (natürlich vor Platzen der Technologieblase).

Nach Platzen der Immobilienblase, tat die Fed mit der Senkung der Zinsen auf „geschichtlich niedrige“ Level genau dasselbe, und sieben Jahre lang änderte sich nichts – bis zum Dezember. Aus diesem Grund ist der Punkt, an dem wir uns nun befinden, so unheimlich wichtig: Hier handelt es sich nicht nur um kurzfristige Immobilien oder Aktienpreise. Wir haben es mit einem Markt zu tun, der immer noch die Last von zerplatzten Blasen innerhalb der letzten 16 Jahre trägt. Die Anlagepreise sind erhöht, daran gibt es keine Zweifel. Die große Frage nun ist, ob Frau Yellen einen Ansatz gemäß Paul Volcker erfolgen wird, indem sie eine strenge Geldpolitik zum Vorteil der langfristigen Aussichten der amerikanischen Volkswirtschaft einsetzen wird, oder ob sie dem kurzfristigen Druck nachgeben wird, nachdem die Aktienmärkte 13% dieser erhöhten Level verloren haben.

Wird die Fed mit ihrem Muster, die Aktienkurse schönzureden, fortfahren?

Chart erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Niemand weiß genau wie sich dies entwickeln wird, denn die Welt hat noch nie zuvor eine solche Situation erlebt, und man kann sie einfach mit nichts vergleichen. Dies liefert nur noch einen weiteren Grund für Risikoaversion, denn wir könnten uns einem Bereich nähern, in dem die Fed die eine Schwäche nicht ausgleichen kann, weil der Fed die Munition ausgegangen ist und sie nicht gegen einen größeren Kredit-Zusammenbruch in China oder anhaltende Schmerzen bei den Rohstoffkursen in den Kampf ziehen kann (was das Kreditrisiko in die Vereinigten Staaten zu bringen scheint).

Wir wissen allerdings, dass die Anlagekurse gemäß den meisten historischen Werten erhöht sind, Verkäufe haben bei steigendem Risiko in Asien und bei den Rohstoffen bereits begonnen, und die Fed geht das Risiko der Bildung einer noch größeren Blase ein, falls sie das expansiv ausgerichtete Muster, das uns solch erhöhte Level erst beschert hat, weiter verfolgt.

Um 14:00 Uhr heute werden wir unsere nächsten Hinweise auf die Richtung von Frau Yellen und der Federal Reserve erhalten.

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