Wir verwenden eine Reihe von Cookies, um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Sie können hier mehr über unsere Cookie-Richtlinien erfahren oder indem Sie dem Link am Ende jeder Seite unserer Website folgen.

0

Benachrichtigungen

Die Benachrichtigungen unten basieren auf den Filter-Einstellungen der Wirtschafts- und Webinar-Kalender.

Live-Webinare

Live-Webinare

0

Wirtschaftskalender

Wirtschaftskalender – Ereignisse

0
Kostenfreie Trading-Handbücher
Anmelden
Bitte versuche es erneut
Dax 30
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
WTI Öl
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Dow Jones
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Gold
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
EUR/USD
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Bitcoin
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Weitere Mehr ansehen
Aktien klammern sich vor Apple, der Fed und der BoJ an Unterstützung

Aktien klammern sich vor Apple, der Fed und der BoJ an Unterstützung

2016-01-26 14:11:00
James Stanley, Strategist
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Die chinesischen Aktien erlebten eine weitere brutale Handelszeit, wobei der Shanghai Composite um -6,42% und der Shenzhen Composite um -7,12% fiel.

- Viele andere Börsen klammern sich vor wichtigen Daten an der Unterstützung fest: Apple berichtet über seine Gewinne nach Handelsschluss heute, die Fed schließt morgen ihre zweitägige Sitzung ab, und die Bank of Japan veröffentlicht gegen Ende der Woche eine politische Stellungnahme.

- Das Potential für Volatilität in dieser Woche bleibt extrem hoch. Stellen Sie sicher, dass Ihr Risikomanagement angepasst ist, und wenn Sie Methoden für die Ausarbeitung von Trade-Ideen aufgrund der Positionierung und des Sentiments suchen, nutzen Sie dafür unseren SSI in Echtzeit. Er ist kostenlos verfügbar.

Für die chinesischen Aktien war diese Nacht wieder sehr hart, denn die Aktien des Festlandes fielen auf ein neues 13-Monatstief. Der Shanghai Composite sank um -6,42%, während der Shenzhen Composite sogar -7,12% nachgab. Vielleicht noch besorgniserregender ist die Tatsache, dass der Shanghai Composite offenbar eine entscheidende Unterstützung beim psychologischen Level von 3.000 hinter sich gelassen hat. Das ist ein enorm wichtiges Level für die Börse, und in den letzten zwei Wochen klammerte sich die Kursbewegung ziemlich lange an dieses Level, und sogar Dips kehrten zur Unterstützung zurück (die nun den neuen Widerstand bildet).

Das Trading der vergangenen Nacht war vor dem Bruch am Mittag relativ flach, aber nachdem die Trader für die zweite Hälfte der Handelszeit zurückkehrten, wurde ständig verkauft, und der Kurs wurde pulverisiert.

Es herrscht zurzeit eine große Verwirrung in den chinesischen Aktien, und was alles noch erschwert, ist die Verfügbarkeit von Informationen. Es ist alles andere als einfach, Informationen von den chinesischen Aktien zu erhalten, und sie sind auch weniger ausführlich als das, was wir von den entwickelten Volkswirtschaften gewohnt sind. Um diese letzte Bewegung jedoch in den richtigen Rahmen zu setzen, habe ich den nachstehenden Chart mit Excel erstellt, der die Schlusskurse des SSE Composite Index zeigt.

Auf dem nachstehenden Chart sehen wir die Anatomie einer Blase. Nur wenige begreifen, was in den chinesischen Aktien passierte, bevor der Selloff wirklich Fuß fasste. Im blauen Kasten sehen Sie die Blase, die sich mit dem raschen Anstieg des Shanghai Composite innerhalb von weniger als einem Jahr von 2.000 auf 5.131 bildete. Es gab hier keinen offensichtlichen Auslöser … Die Aktien stiegen einfach. Und während die Aktien stiegen, interessierten sich mehr Leute dafür und involvierten sich ebenfalls, und ehe man sich versah, hatten wir ein klares Kulturphänomen. Die Landwirte warfen ihre Mistgabeln in die Ecke und vertauschten sie gegen Laptops, um die chinesischen Aktien tagsüber zu traden, und in vielen Fällen verwendeten sie so viel Leverage wie möglich.

Aktien klammern sich vor Apple, der Fed und der BoJ an Unterstützung

Shanghai Composite 01.07.2014 - heute; Daten von Yahoo Finance abgeleitet; erstellt von James Stanley

Wie Sie im Chart oben sehen, haben wir eben den Punkt erreicht, mit dem wir fast alle Gewinne der "Blase" wieder abgegeben haben. Der Langzeit-Laufwert des Shanghai Composite von 2.000 wäre ein offensichtliches Level für Short-Ziele, aber wenn die Panik in solchen Sachen mitmischt, wird die Kursbewegung oft ausschlagen. Wie im S&P, als der Index während der Panik in der Weltwirtschaftskrise ganze 666 Punkte verlor.

Vielleicht noch besorgniserregender ist der technische Hinweis, was gerade passiert (oder eben passiert ist). Wir warnten vor der Bärenflagge in den chinesischen Aktien, lange bevor sie tatsächlich durchbrochen wurde, und ich titelte sogar den Artikel mit: "Die chinesischen Aktien bilden eine massiven Bärenflagge, und so gelangten wir dahin". Eine Bärenflaggenformation ist leider kein Wendemuster. Es ist ein Fortsetzungsmuster. Und dieser Setup vom November und Dezember zeigte den Märkten, dass der Abverkauf noch nicht vorbei war. Die Jahreswende brachte dies dann zum Vorschein.

Aber zurzeit ist technisch gesehen das Level von 3.000 im Shanghai Composite von Bedeutung. Dieses alte Unterstützungslevel ist nun ein neues Widerstandslevel, und es scheint so, als ob wir vor einer Fortsetzung im Trend stehen.

Das Positive dabei ist:

Der einzige Silberstreif am Horizont ist hier, dass die meisten anderen Börsen weltweit nicht dasselbe Leid ertragen mussten, das China heimsuchte. Ich habe einige Berichte am Morgen gelesen, die sagen, dass die "Angst vor einer Ansteckung weggefegt wurde, da der DAX (oder irgendein anderer, beliebiger Aktienindex) heute nicht sinken wird". Seien Sie wirklich sehr vorsichtig bei solchen Sachen. Ein Tag ist einfach nur eine Beobachtung; es braucht Wochen oder Monate, bis sich ein Thema wirklich entwickelt. Und zurzeit ist dieses Thema die Risikoaversion in den Aktienmärkten weltweit, und es gibt zahlreiche Gründe dafür. Wir besprachen diese Risiken für die Weltwirtschaft am Ende des letzten Jahres in einer Artikelreihe in Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Die Tatsache, dass der DAX und der Nikkei, und sogar der S&P 500 weiter so nahe an der Unterstützung traden, zeigt, dass es sich hier nicht um einen Markt handelt, in dem die Käufer es kaum erwarten können, ihre Bids erfüllt zu erhalten. Falls dem so wäre, wären die Kurse bereits gestiegen (und das ist auch der Grund dafür, weshalb die Kursbewegung für Trader und Marktbeobachter so wichtig ist – sie trennt die Fiktion von der Wirklichkeit). Es zeigt ebenfalls, dass die Märkte (mit Ausnahme von China) nicht bereit sind, starke Rückgänge zu verzeichnen, denn falls sie es wären, so sähen wir einen verstärkten Abverkauf, und dies würde an und für sich den Kurs tiefer treiben. Aber nichts davon ist bisher geschehen; es scheint fast so, als ob der Markt auf etwas Bestimmtes wartet …

In der noch verbleibenden Woche haben wir einige wichtige Daten. Nur schon diese Woche werden 50% der Unternehmen im S&P 500 ihre Unternehmensgewinne bekanntgeben, und falls es einen direkten Treiber für die Aktienkurse gibt, so sind es wohl die Gewinne. Wir werden eine erhöhte Volatilität im S&P 500 sehen, je nachdem wie diese Zahlen ausfallen werden. Der Große, auf den die Märkte warten, ist Apple, denn das Unternehmen bietet den Investoren Hinweise in Bezug darauf, wie gut sich das chinesische Wachstum halten kann, und vielleicht noch mehr, wir erhalten vielleicht einen Ausblick für das Schreckgespenst, das wir oben erwähnten: "Ansteckungsgefahr". Wir besprachen diese Aussicht im Artikel "Apple und Oil orientieren Weltmärkte". Der Artikel wurde im Oktober des vergangenen Jahres geschrieben, und wir warnten dabei vor dem zunehmenden, direkten Zusammenhang zwischen den US Aktien und US Oil. Apple zeigt ebenfalls frühe Hinweise zum Wachstum in China, wobei im letzten Jahr ein leichter Rückgang in der Nachfrage festgestellt wurde.

Auf dem nachstehenden Chart sehen Sie den Zusammenhang zwischen Apple (AAPL) und dem S&P 500. Beachten Sie, wie vor den zwei deutlichen Selloffs der letzten sechs Monate zuerst Apple sank. Mitte Juli hob sich Apple hervor und begann dann im August, abverkauft zu werden. Später im August erlitt der S&P wegen Sorgen um China einen Schlag. Anfang Dezember begann Apple wieder mit einem starken Selloff, und später im Monat folgte der S&P nach.

Aktien klammern sich vor Apple, der Fed und der BoJ an Unterstützung

Erstellt mit Tradingview; von James Stanley

Wenn Sie die Unternehmensgewinne noch nie getradet haben, so lassen Sie mich eine Warnung aussprechen: Es gibt viele Geräusche um diese Berichte, und jedes dieser Geräusche ist normalerweise sehr subjektiv. Die wichtigsten Zahlen sind schön und gut, aber was die Analysten suchen, sind konkrete Hinweise darauf, wie stark die Nachfrage aus China nachgelassen hat. Die wirklich wichtigen Zahlen sind hier also a) iPhone Umsätze/Lieferungen ins Festland in China (ihr primärer Wachstumsmarkt an dieser Stelle des Produktzyklus) und b) die Revisionen bei den geschätzten Gewinnen für die kommenden Quartale.

Dieser zweite Datenpunkt ist wahrscheinlich der wichtigste, denn sowohl Apple wie auch Tim Cook haben immer wieder von einer anhaltenden Stärke in China gesprochen. Bisher hat Apple nie einen Rückgang des Unternehmenswachstums in China angedeutet, auch wenn die Zahlen auf dieser Front in den vergangenen zwei Quartalen einige Fragen aufgeworfen hatten. Aufgrund der freundlichen Beziehung des Unternehmens mit den chinesischen Behörden macht es Sinn, wenn sie nicht hervortreten und sagen "alles bricht zusammen!" Der Teufel sitzt also hier im Detail, und wenn sie tatsächlich eine erwartete Schwäche in China kommunizieren wollen, wird dies wohl mit ausgefeilten Worten und auf diplomatische Art und Weise erfolgen.

Das könnte ein wichtiges Ereignis werden. Der Bericht wird nach Handelsschluss veröffentlicht.

Morgen haben wir die Fed. Es wurde nie wirklich eine Zinserhöhung bei dieser Sitzung erwartet, da wir erst vor etwas mehr als einem Monat bereits eine hatten, aber hier wird die Stellungnahme oder jegliche Kommentare der Fed hinsichtlich der Oil-Preise oder des "internationalen Risikos" interessant sein. Wenn die Fed tatsächlich eine expansive Haltung einnimmt und darauf hindeutet, dass sie ihre Zinserhöhungen vielleicht stoppt, da der Oil-Kurs so tief ist, oder sonst etwas ähnliches sagt, könnte dies für das Risiko positiv sein und die Aktien höher treiben. Die Fed scheint hier am Auslöser sein, denn die Risikoaversion heizte erst nach dieser ersten Zinserhöhung wirklich an. Aber wie wir bereits vorher sagten, hebt die Tatsache, dass es ungefähr zwei Wochen dauerte, bis sich der Abverkauf nach dieser Zinserhöhung entwickelte, hervor, dass der Rückgang wohl nicht an den 25 Basispunkten lag, sondern eher an den vier Zinserhöhungen, die die Fed in diesem Jahr erwartet. Auch wenn die nächste Zinsanhebung oder die darauffolgende erfolgreich sein wird, rechnen die Investoren immer noch mit weiteren 50 Basispunkten für das restliche Jahr, und das stellt nach sechs Jahren Nullzinspolitik ein deutlich anderes Umfeld dar.

Dies bietet der Fed also einen gewissen Spielraum, mit dem sie arbeiten kann. Mit der künstlich "aggressiveren" Aussicht könnte die simple Tatsache, konservativer zu handeln (expansiver, weniger restriktiver - sie beharren nicht mehr so aggressiv auf die Zinserhöhungen) eine gewisse Art Unterstützung von sich aus bieten. Das einzige Problem hier besteht darin, dass das nicht funktioniert: Wir sahen, wie James Bullard vor zwei Wochen etwas Ähnliches zu bemerken versuchte, aber der Abverkauf beschleunigte sich daraufhin nur noch mehr.

Während wir uns der morgigen Fed-Sitzung nähern, klammern sich die US Aktien mit einem Seidenfaden an der Unterstützung fest. Wir haben erst letzte Woche bereits ein Tief gebildet, und die Erleichterungsrallye nach Mario Draghis QE-Hinweisen bot den Märkten nur ein tieferes Hoch zum arbeiten. Der S&P steht immer noch vor einem Widerstand bei 1.905, der dem 23,6% Retracement der letzten starken Bewegung (2.137 Top bis zum 1.833,50 Tief) entspricht. Die Tatsache, dass die Kursbewegung immer noch innerhalb dieses Fibonacci Retracements stattfindet, deutet darauf hin, dass weitere Extensionen unter der Kursbewegung als künftige Ziele dienen könnten, sollten neue Tiefs gebildet werden.

Aktien klammern sich vor Apple, der Fed und der BoJ an Unterstützung

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.