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Anknüpfungspunkte:

- Die Aktien weltweit erhielten gesten Nacht starken Zuschlag, und der Nikkei stieg um beachtliche 5,88%, nachdem die Hoffnungen auf ein QE der EZB den Risikoaktiva ab ihren Tiefs Auftrieb verschafften. Die Erwartungen gegenüber der Bank of Japan, ihr QE-Paket aufzustocken, steigen weiter. Wird sie es tun, oder kann sie es überhaupt? Wir werden es nächste Woche herausfinden.

- Viele Aktienbörsen weltweit bilden lange Doji-Formationen für diese Woche, und dies passiert oft vor einem Swing. Dies widerlegt zwar nicht die bärischen Trends, aber sie bieten einen Grund dafür, im Short-Trade Vorsicht walten zu lassen. Die Aktien haben in diesem Monat bereits deutlich nachgegeben.

- Die ultimative Frage lautet, ob die Fed nachgeben wird, denn dies ist offenbar der Knopf, der das jüngste Chaos auslöste. Dies ist vielleicht nicht so einfach, wie es aussieht, denn die Fed muss die allgemeinen Auswirkungen der Niedrigzinspolitik auf die Märkte berücksichtigen (Auswirkungen auf die Investoren/Pensionsfonds).

Wir haben vielleicht gerade einen Vorgeschmack dafür erhalten, was in diesem Jahr auf uns zukommen könnte: Im gestrigen Artikel besprachen wir, wie die Hinweise von Mario Draghi in Richtung einer Aufstockung des QE der EZB bereits in der März-Sitzung beschlossen werden könnte. Dies brachte den Aktien eine gewisse Stärke, und viele der wichtigsten risikoaversiven Trends, die die Märkte bisher in 2016 dominiert hatten, kehrten um. Die große Frage hier lautet: Wie lange wird das so weitergehen? Als wir gestern den Artikel veröffentlichten, sah es so aus, als ob die Verkäufer bereits wieder einspringen würden, um die Bewegung in den Aktien zu bremsen, und es gab starke Bewegungen auf beiden Seiten des Spreads im SPX im Laufe der gestrigen US Handelszeit, was auf dem Tageschart eine Doji produzierte.

Aber bei der Handelseröffnung in Asien legte die Risikoneigung erst recht zu, und dies ging auch während der europäischen Handelszeit so weiter. Der S&P nähert sich nun dem gewohnten Level von 1.900, mit einem sehr interessanten Widerstandslevel nur fünf Punkte höher.

Die große Frage hier, die mit der Frage zusammenhängt, die wir gestern in Bezug auf die Dauer der Rallye stellten, lautet, wie viel davon eine Short-Abdeckung ist und wie viel ein legitimes Dip-Kaufen ist? Aktien zu kaufen, nachdem sie um ~10% gesunken sind, ist gelinde gesagt, riskant, also sollte sich dieses Thema auch in den kommenden Wochen weiterentwickeln.

Die Vorhersage, die wir gestern erhielten, war etwas, das wir auch im Laufe des Jahres oft wiedersehen werden, und darüber haben wir nun schon viele Male in unseren Market Talks gesprochen: Und das ist die Erwartung einer Handlung oder Worte von den Zentralbanken, die sich bemühen, die aktuellen Probleme in der Volkswirtschaft zu bekämpfen. Und die EZB ist darunter eine große Nummer, und die Bank of Japan ist es ebenfalls (wir gehen darauf weiter unten ein), aber die größte Nummer, die wirklich die Dinge verändern kann, ist die Fed. Denn ihre restriktive Haltung scheint das zu sein, was dieses ganze Thema der Schwäche nach der Zinserhöhung im Dezember vorantreibt, wobei zudem noch ganze vier Zinserhöhungen in 2016 erwartet werden.

Im Moment sehen wir, wie die Erwartungen einer weiteren Lockerung in Europa in die Märke einsickert, und dies erkennt man klar und deutlich in den meisten Euro-Crosses. Das ist aber nicht überraschend; wir sagten ja bereits, dass dies geschehen würde. Nach dieser Enttäuschung im Dezember schrieb ich, dass sich die EZB nur gerade aufwärme, bevor sie etwas Größeres (als eine Senkung des Einlagesatzes) zu Beginn des nächsten Jahres ankündigen würde. Das war irgendwie offensichtlich, obwohl das Timing noch unklar war. Aber die EZB hat schon oft in der Geschichte zunächst enttäuscht, bevor sie bei einer nächsten Sitzung endlich lieferte. Das passierte bereits, als sie das QE in den EZB-Sitzungen vom März, Juni und Juli 2014 lancierte und nun geschieht es wieder, während wir uns der März-Sitzung dieses Jahres nähern.

Die Fakten: Europa befindet sich in einer sehr verwundbaren Situation, und das ist nicht nur ein wirtschaftliches Problem; es wurde zu einem politischen und sogar soziologischen Problem in Südeuropa, nachdem jahrelang eine Arbeitslosigkeit von 25% und mehr verzeichnet wurde. Ein Ende der Maßnahmen von Seiten der EZB ist nicht abzusehen, sei es im März oder später im Sommer. Sie wird wohl etwas vorbereiten, und wir sehen bereits, wie die Trader dies in die Kursbewegung des EUR/USD einkalkulieren.

Hoffnung auf QE der EZB bringt wieder Leben in die Aktien, BoJ an Deck

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Der S&P hat in dieser Woche eine Doji gebildet (was sich mit der Kursbewegung heute noch ändern kann) – und das ist für Shorts bedrohlich: Nachdem am Donnerstag eine rasche Wende stattfand, wurde ein Großteil der Verluste dieser Woche wettgemacht, und der Wochenchart zeigt zurzeit eine langbeinige Doji. Die Doji ist natürlich eine Formation, die eine deutliche Unentschlossenheit aufzeigt und oft vor starken Bewegungen oder Wenden in einem Markt erscheint.

Im vergangenen Jahr entwickelte der S&P eine Jahres-Doji. Das war der Grund für unseren Artikel: "Der S&P ist für das Jahr flach, was normalerweise zu starken Bewegungen führt". In diesem Artikel besprachen wir, dass es sieben Fälle in den letzten 35 Jahren gab, in denen der S&P eine Doji-ähnliche Leistung im Jahresvergleich zeigte (definiert von einer Bewegung von weniger als +/- 6%). Die durchschnittliche Bewegung in den darauffolgenden Jahren betrug 24,63%, mit einem durchschnittlichen Ertrag von 14,19%. Es gab nur ein Jahr, in dem die Aktien nach einer Doji-ähnlichen Jahresleistung sanken, und das war in 2008, als der S&P um -36,55% fiel.

Dasselbe passiert auch auf kurzfristigeren Zeitrahmen: Das ist der Vorteil der Multi-Zeitrahmen-Analyse. Auf dem nachstehenden Chart sehen wir uns das Wochen-Setup im S&P an, und beachten Sie, wie ein neues Tief Anfang Woche gebildet wurde, die Verluste aber jedoch rasch wieder wettgemacht wurden, nachdem diese Aussicht auf eine weitere Lockerung der EZB bekannt wurde. Wenn wir nächste Woche noch mehr Versprechungen von der Zentralbank erhalten (siehe unten), werden wir eine anhaltende Bullishness sehen. Somit sollten Shorts in dieser Zeit vorsichtig sein; dieser Markt ist immer noch sehr bärisch, aber auch sehr stark im Short. Das bedeutet, dass wenn der Kurs steigt, der Druck auf die bereits platzierten Positionen steigt, was wiederum zu einem verstärkten Kaufen führen könnte, weil die Shorts ihre Positionen aus Angst, auf der falschen Seite der Zentralbank-Aktion zu stehen, abschließen werden.

Das macht den Markt nicht bullisch. Die Kursbewegung zeigt immer noch eine Bearishness, und eine solche Bullishness in einem bärischen Markt kann eine Gelegenheit bieten, zu einem besseren Kurs zu verkaufen. Aber nach einer Doji müssen die Trader achtsam sein. Eine Wende könnte anstehen, und es ist Vorsicht geboten. Auch hier werden starke Bewegungen erwartet, und das Risikomanagement sollte weiterhin höchste Priorität haben.

Hoffnung auf QE der EZB bringt wieder Leben in die Aktien, BoJ an Deck

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Die nächste große Zentralbank, die auf dem Radar steht, wird nächste Woche an die Öffentlichkeit treten: Die Bank of Japan hat einige sehr große Probleme zu bekämpfen. Sie muss nicht nur gegen den deflationären Druck antreten, den sie ihrer Volkswirtschaft in den letzten 28 Jahren bescherte und sie verzerrte, sie ist außerdem stark China und dem Yuan ausgesetzt. Nachdem sich die Verlangsamung in China verschärft, ist anzunehmen, dass die Aufsicht den Yuan abwerten wird. Für eine Exportwirtschaft ist es nur logisch, die Währung in harten wirtschaftlichen Zeiten tiefer zu treiben, denn sonst besteht die Gefahr, dass die Situation noch zusätzlich mit Druck auf die Exporte verschlimmert wird. Das ist somit so etwas wie eine vorweggenommene Schlussfolgerung: Der Yuan wird weiter sinken. Das wird aber nicht problemlos geschehen!

Chinas Aufsichtsbehörde zeigte uns dies in der vergangenen Woche, als sie den Offshore Yuan Tagesgeldsatz um beachtliche 66,82% anhob. Dies bedeutet enorme Rollover-Kosten für Short-Positionen im Yuan, und wie Sie sich vorstellen können, reagierten die Trader darauf und brachten eine starke Volatilität in die Kursbewegung hinter dem Trade. Diese Maßnahme führte dazu, dass die Idee, auf einer Short-Position im Yuan sitzen zu bleiben, zu einer düsteren Aussicht wurde, auch wenn eine nachhaltige Schwäche ziemlich logisch und sehr wahrscheinlich ist.

Aber dies bedeutet etwas ganz anderes für die bereits gefährdete japanische Volkswirtschaft. Japan lancierte sein QE mit einem hoffnungsvollen Tonfall in 2012, nachdem Shinzo Abe wieder ins Amt zurückgestürmt war (das ist bereits seine zweite Kandidatur als Premierminister, nachdem er zuvor unter "interessanten" Umständen zurückgetreten war). Abe brachte eine Strategie mit, um die japanische Volkswirtschaft umzukrempeln. Dieser Plan war im Allgemeinen ein Fehler, zumindest bis jetzt, denn Japan hat nicht einmal annähernd sein Inflationsziel von 2% erreicht (und damit sie sich nicht zu schlecht fühlen, so hat keine entwickelte Volkswirtschaft bisher diese Zahl erreicht). Das Einzige, was tatsächlich funktionierte, war die Abwertung des Yen. Dies löste den Druck von den Exporteuren und brachte auch eine kleine Dosis Lebensmut in die Volkswirtschaft, auch wenn nur sehr kurz. Aber die Macht der Natur (und der Mathematik) ist natürlich groß, und Japans QE hat bisher noch keine wirkungsvollen Ergebnisse gezeigt, mehr als drei Jahre nach dessen Einführung.

Der nächste logische Schritt wäre also, anzunehmen, dass mit der EZB mehr Lockerung kommen wird, richtig? Nun kann sich Japan diesen Luxus nicht leisten, da die Volkswirtschaft nach drei Jahren QE kaum mehr Anleihen hat, die aufgekauft werden können; die Bank hat nämlich bereits alle Anleihen, die sie emittiert hat, zu Geld gemacht. Es ging sogar soweit, dass die QE-Ankäufe auf die Aktien gerichtet wurden, und das war eine sehr schlechte Idee, denn die gesamte Volkswirtschaft wird den Risiken und Schwankungen der Aktienbörse ausgesetzt. Und was vielleicht noch wichtiger ist, dieses ganze Verfahren startete nach jahrelangen Gewinnen in den Aktien, die vom QE angetrieben worden waren, also kaufte Japan technisch gesehen viele Aktien, die bei oder sehr nahe bei ihren Hochs standen.

Wir sahen die schreckliche Kehrseite davon im August und September des letzten Jahres, als China wirklich unter Druck geriet. Der Government Pension and Investment Fund berichtete über einen Verlust von unglaublichen $64 Millionen. Das entspricht ungefähr 5,6% der Anlagen des Fonds, und das ging alles in nur zwei Monaten mit der Volatilität in den Aktien verloren.

Sagen wir es mal so – wenn die Pensionsfonds, die in Aktienmärkten investieren, eine so großartige Idee wären, könnte das ganze Problem der Sozialversicherungen in den USA auf einen Schlag gelöst werden. Aber diese Idee ist nicht so großartig, denn die Aktienmärkte sind volatil. Die Aktienbörsen brechen zusammen. Deswegen sind die Anleihen so wichtig für diese Welt, denn die Leute können wirklich erwarten, ihr Geld wieder zurückzuerhalten. Und je mehr sich jemand dem Rentenalter nähert, desto weniger kann er oder sie es sich leisten, volatiles Risiko mit schwankenden Aktienmärkten auf sich zu nehmen, und desto größer ist das Bedürfnis nach solchen beständigen und zuverlässigen Erträgen. Das sollte der Fokus der Stabilität für Pensionsfonds sein, um eben das Risiko zu vermeiden, einem Rentner, der sein ganzes Leben lang in einen Fond eingezahlt hat, sagen zu müssen "Hey, sorry, ich weiß, du erwartest einen Scheck in diesem Monat, aber der Nikkei ist im Quartal gesunken; also kannst jetzt nur Instant-Nudeln essen und musst darauf verzichten, deine Miete zu bezahlen".

Und all dies läuft genau darauf zurück, warum die Fed die Zinssätze erhöhen will oder sogar muss. Janet Yellen machte dies im Dezember deutlich, als sie sagte, dass sie das Gefühl habe, eine Rezession wäre eher wahrscheinlich, wenn die Fed die Zinssätze nicht erhöhte. Sie stellte sich der Situation und hob die Zinssätze an, auch wenn die restliche Welt der Meinung war, dass dies eine schlechte Idee sei.

Im Moment sollten Sie auf die Bank of Japan in der nächsten Woche achten und sehen, ob sie ihr QE-Paket aufstocken wird. Wir sehen bereits eine Woche vor dem Ereignis eine Stärke im Nikkei und eine Schwäche im Yen.

Hoffnung auf QE der EZB bringt wieder Leben in die Aktien, BoJ an Deck

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley