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"Kaufe den Dip" wird zum "Verkaufe den Rip": Wird die Fed nachgeben?

"Kaufe den Dip" wird zum "Verkaufe den Rip": Wird die Fed nachgeben?

2016-01-15 14:22:00
James Stanley, Strategist
Teile:

- Gestern erlebten wir einen erstaunlichen Short-Abverkauf in den Aktien, nachdem James Bullard der St. Louis Fed (oft als restriktivstes Mitglied der Fed angesehen), eine expansive Geldpolitik befürwortende Kommentare in Bezug auf die Zinserhöhungen als Antwort auf die unterdrückten Oil-Kurse äußerte.

- Dieser Short-Abverkauf wurde von den Märkten rasch abgeschwächt, als Asien eröffnete und einfach diesen "Rip" verkaufte, gefolgt von einem stärkeren Verkauf in Europa und noch mehr in den USA.

- Dies stellt einen deutlich anderen Tonfall für die Märkte dar. "Kauf den Dip" wurde nun zum "Verkauf den Rip". Die einzige Institution, die dies wenden könnte, ist vielleicht die Fed, falls sie ihre Haltung ändert und die Aussicht auf vier ganze Zinserhöhungen in diesem Jahr aufgibt: Achten Sie also in den kommenden Wochen bei den Fed-Reden auf dieses Thema, sollte der Druck weiter bestehen.

Gestern war ein ziemlich aufregender Tag für die Märkte. In unserem Market Talk Artikel von gestern behandelten wir, wie der primäre Druckpunkt, der Preiszerfall in den Rohstoffen oder die Verlangsamung in Asien, wahrscheinlich von der Federal Reserve verschärft wird, die darauf beharrt, die Zinssätze ganze vier Mal in diesem Jahr zu erhöhen. Wir verbrachten einen Großteil des letzten Jahres damit, über eine einzige Zinsanhebung zu debattieren. Dies passierte dann aber erst im Dezember, und es dauert eine Weile, bis Zinsanhebungen (oder -senkungen) auf eine Volkswirtschaft abfärben; das passiert nicht einfach so über Nacht. Also kennen wir nicht einmal die makroökonomischen Auswirkungen dieser Zinserhöhung, und nun hat die Fed bereits vor, noch weitere vier Mal die Zinssätze anzuheben. Dies würde die Märkte wohl zum Wahnsinn treiben, auch wenn wir nicht zusehen müssten, wie der Oil-Kurs durch jedes bedeutende Unterstützungslevel fällt. Aber die kombinierten Auswirkungen dieser beiden Themen finden gleichzeitig statt, und wenn wir noch die Gefahr einer Schrumpfung in China berücksichtigen, so haben die Investoren weltweit zum ersten Mal seit sechs Jahren zahlreiche Gründe, das Risiko zu vermeiden, anstatt es zu absorbieren.

Gestern wurde bestätigt, dass die Zinssätze einen Druckpunkt darstellen, zumindest in den USA. Kurz nachdem wir unseren Artikel veröffentlicht hatten, in dem wir besprachen, wie jedes Fed-Mitglied bisher in diesem Jahr einen ziemlich restriktiven Tonfall gegenüber diesen vier Zinsanhebungen angeschlagen hat, geschah etwas sehr Aufschlussreiches. Der Mann, der oft als restriktivstes Mitglied der Federal Reserve angesehen wird, schlug einen deutlich expansiven Ton an. James Bullard der St. Louis Fed erwähnte, dass die jüngsten Rückgänge im Oil-Kurs die Pläne der Federal Reserve für ihre Zinserhöhungen beeinflussen. Ich weiß, ich weiß, das klingt nach einem sehr offensichtlichen, nicht sehr anspruchsvollen Kommentar. Aber dies vom restriktivsten und höhere Zinssätze befürwortenden Mitglied der Fed zu hören, ist wirklich beachtlich.

Kurz nachdem diese expansiven Bemerkungen ihren Weg in die Märkte fanden, begann der S&P 500 zu steigen. In einem Markt, der netto stark short war, wobei nur wenige Bullen zu finden waren, verursachte dieser Funken ein kurzes Feuer, und der Short-Abverkauf begann. Nachdem er am Morgen um 20 Marken nachgegeben hatte, verzeichnete der S&P eine kräftige Wende von 55 Punkten und ein neues, kurzfristiges Hoch knapp unter unserem 38,2% Fibonacci Retracement bei 1949.

"Kaufe den Dip" wird zum "Verkaufe den Rip": Wird die Fed nachgeben?

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Auch wenn dies nach einem Short-Abverkauf roch, in dem der Markt stark im Netto-Short überrascht wurde und Stops ausgelöst wurden, während der Kurs anstieg, hätten die Investoren eine solche Situation erkennen sollen. Dies ist genau das, was den Aktien im August und September des letzten Jahres half, die Kurve zu kriegen. Als wir uns der September-Sitzung der Fed näherten, bei der die Bank voraussichtlich die Zinssätze zum ersten Mal nach neun Jahren hätte erhöhen sollen, flippten die Märkte aus, und die Fed beruhigte sie mit einer expansiven Haltung. Irgendwann kamen die Aktienkurse zurück, und wir erhielten erneut die Unterstützung der Federal Reserve.

Aber als die Aktien zurückkehrten und die Normalität Einzug hielt, nahm die Fed sogleich das Thema Zinserhöhungen wieder auf, als wir uns Dezember näherten. Und dann erhöhte sie den Leitzins bei dieser Sitzung. Aber die Stärke, die zum Markt Mitte Oktober zurückgekehrte, stammte vornehmlich von der Reaktion der Fed, die von ihrer restriktiven Haltung wieder zur expansiven überging, um auf die wirtschaftlichen Bedingungen weltweit zu reagieren. Es begann als Short-Abverkauf und verwandelte sich dann in einen Aufwärtstrend.

Dieser Aufwärtstrend führte jedoch zu einem tieferen Hoch, und die Fed erhöhte die Zinssätze tatsächlich im Dezember. Nun gibt es also zahlreiche Gründe für die Investoren, Risiken zu vermeiden, vor allem in Kombination mit einer Reihe Faktoren, die die Weltwirtschaft plagen.

Deswegen brach der gestrige Short-Abverkauf gestern abrupt ab, zumindest vorläufig. Bei der Handelseröffnung in Asien nutzten die Investoren diesen kurzen Riss in den Aktien, um zu einem besseren Kurs zu verkaufen, und als Europa eröffnete, wurde dieses Thema fortgeführt. Der S&P tradet wieder tiefer und zwar tiefer als gestern, und wir können mit einer gewissen Sicherheit behaupten, dass der Short-Abverkauf vorbei ist.

Deswegen ist die Identifizierung eines Trends so überaus wichtig. Nachrichten sind oft subjektiv, und die Reaktionen des Markts auf die Nachrichten sind meistens noch subjektiver (und relativer); aber eine Markttendenz wird oft zu Art und Weise oder Richtung hindeuten, in der diese Nachrichten im Markt einkalkuliert werden.

Gerade jetzt zeigt die Tendenz nach unten, sie birgt ein Potential für eine Panik, sollten sich die Themen Asien, Rohstoffe oder Mittlerer Osten aufheizen; und wegen der neuesten Druckpunkte, wird dies wohl auch so bleiben, bis sich die Fed offiziell von ihrer Haltung mit vier erwarteten/geplanten Zinserhöhungen distanziert.

"Kaufe den Dip" wird zum "Verkaufe den Rip": Wird die Fed nachgeben?

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Bisher hat sich das Jahr ganz ähnlich wie in unserer Market Talk Reihe Ende des letzten Jahres mit dem Titel "Die drei Topthemen der Märkte für 2016" aufgezeigt, entwickelt. Der erste Teil dieser Reihe behandelte die Verlangsamung in Asien, und als die chinesischen Aktienbörsen am ersten Handelstag gestoppt wurden, hat sich dies als ziemlich starker Druckpunkt für die Weltwirtschaft herausgestellt. Der zweite Teil dieser Reihe untersuchte den anhaltenden Preiszerfall in den Rohstoffen und wie dies die Leistung in den US Unternehmen beeinträchtigen sollte. Und im dritten Teil dieser Reihe besprachen wir die Zinssätze, den Elefant im Porzellanladen, und wie sie in nächster Zeit zu einem wichtigen Streitpunkt werden könnten.

Der Grund dafür liegt darin, dass die Fed die Risiken kannte, als sie die Zinssätze erhöhte, und sie tat es trotzdem. Es gab einen weiteren Grund für diese Zinswende, oder zumindest sehen wir es als folgerichtig an, eine weitere Motivation für die Bank zu erkennen als die Weltwirtschaft so empfindlich war. Wir behandelten diese Risiken einige Tage vor der Zinserhöhung im Artikel "Ist die Welt für eine Zinserhöhung der Fed bereit?" Und damals hielten sich die chinesischen Aktien immer noch bei der Unterstützung in der Bären-Flaggen-Formation, die wir besprochen hatten.

Auch wenn dies nicht ausschließt, dass die Bank nachgibt und eine expansive Geldpolitik befürwortet, ähnlich wie im letzten Jahr, als sie im März und Juni von einer Zinserhöhung absah, bedeutet dies dennoch, dass die Mitglieder der Federal Reserve weitere Faktoren mitberücksichtigen, vor allem im Bereich der Anlagenpreise, da das QE im Wesentlichen nur Kapital in Anlagenklassen getrieben hatte, die jenseits vernünftiger Levels standen. Als Beweis ist der S&P 500 nun um 280% teurer als noch vor sechs Jahren, während das BIP in den USA gleichzeitig nur um 12% anstieg. Und die flache Leistung des letzten Jahres zeigt die Bildung eines möglichen Tops im Aufwärtstrend, wobei flache Jahre normalerweise zu "starken Bewegungen" im S&P 500 führten.

Deswegen hatte ich Shorts in den Aktien zu meinem Trade des Jahres erkoren. Alles passte gut zwischen der technischen Analyse, den Fundamentalaspekten und dem Risiko-Rendite-Verhältnis im Setup zusammen.

Es gibt also eine gewisse Abweichung, und etwas muss irgendwann nachgeben. Die Frage lautet, ob die Fed riskieren will, noch mehr Gewinne in die Anlagenpreise einzuspritzen, bevor sie die Politik "normalisiert". Und es gibt hier auch den Faktor Zeit – mit sehr tiefen Zinssätzen bringen die Pensionsfonds und verzinsliche Anlagen nur sehr geringe Renditen. Wenn sich also die Sozialversicherung vor fünf Jahren in einer schlechten Situation befand, so steht sie jetzt wegen der sehr mageren Investment-Renditen in einer sehr gefährlichen Position.

Es ist nicht so einfach, "Ja" oder "Nein" bei der Zinserhöhung zu sagen – es gibt massive Auswirkungen, egal welche Richtung die Fed einschlägt, und niemand weiß, was daraus werden wird.

Bis dahin verwenden Sie am besten die Kursbewegung, denn sie zeigt Ihnen die Bewegung und wie Sie sie traden können – kontrollieren Sie Ihr Risiko (dies sollte immer getan werden, egal in welchem Markt Sie spekulieren) und versuchen Sie nicht, in einer Bewegung überrascht zu werden, denn wie wir gestern im Riss von 55 Punkten im S&P sahen, so kann es in einem zusammenbrechenden Markt auch ungemütlich werden, wenn man mit der Short-Position "Recht" hatte. Deswegen sind die Unterstützung und der Widerstand so wichtig - sie zeigen Ihnen, wann Sie aufgeben sollen oder wann eine Bewegung gescheitert ist. Und ein tieferes Hoch ist eine großartige Gelegenheit, um ihre Short-Positionen in einem Abwärtstrend aufzustocken; so behandelte der Rest der Welt die gestrige Bewegung im Aktienhandel.

Wir wir bereits früher besprachen, ist der S&P nicht der einzige Ort, an dem man dieses Thema traden kann. Japan befindet sich in einer weitaus empfindlicheren, prekäreren Situation.

"Kaufe den Dip" wird zum "Verkaufe den Rip": Wird die Fed nachgeben?

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

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