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Risikoaversion steht zum Jahresbeginn im Mittelpunkt

Risikoaversion steht zum Jahresbeginn im Mittelpunkt

2016-01-04 14:28:00
James Stanley, Strategist
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Als Rekapitulation für 2015 behandelten wir die drei Hauptthemen, die die Märkte in 2016 bestimmen werden. Nr. 1 ist eine Verlangsamung in Asien, Nr. 2 ist der anhaltende Zerfall in den Rohstoffen und Nr. 3 waren/sind die Zinssätze.

- Es dauerte nicht lange, bis diese Risiken ihr Gesicht zeigten; nach einem weiteren enttäuschenden PMI-Bericht aus China stürzten die Aktien ab. Chinas Märkte wurden gestoppt, nachdem sie um -7% gefallen waren.

- Diese Schwäche hat sich bereits auf Europa übertragen und zeigt sich auch in den USA. Es scheint so, als ob 2016 ein entscheidendes Jahr sein wird.

Nun, das eskalierte ja sehr rasch: Der erste Handelstag im neuen Jahr brachte die Aktien weltweit zum Abstürzen, teilweise angeführt von den chinesischen Märkten nach einem weiteren, schwachen PMI-Bericht. Der offizielle PMI wurde mit 49,7 ausgewiesen, knapp höher als die Zahl des Vormonats von 49,6; der Caixin PMI gab mit 48,2 im Vergleich zum Vormonat von 48,6 ebenfalls erneut nach. Wie wir bereits früher besprachen, sind diese Produktionszahlen besonders lebenswichtig für die chinesische Volkswirtschaft, vor allem jetzt, da sie auf verschiedenen Fronten unter Druck gesetzt wird und gleichzeitig versucht, sich zu einer markt- und serviceorientierten Volkswirtschaft zu entwickeln.

Nach diesen enttäuschenden PMI-Zahlen wurden die chinesischen Aktien um 7% zermalmt, was den Schutzschalter der chinesischen Aktien auslöste und den Handel für den Rest des Tages einstellte. Dies war jedoch nicht das Ende des Zusammenbruchs - denn die Aktienbörsen weltweit folgten diesem Absturz in China, und wir sahen, wie die Risikoaversion seither immer stärker zunimmt. Die Verlangsamung in Asien ist das, was wir als Hauptrisiko für 2016 ermittelten, und somit ist dies nicht verwunderlich; aber etwas so Aggressives, das so rasch nach Neujahr passierte, ist sicherlich überraschend, vor allem in Anbetracht der optimistischen Stimmung, die die Aktien bis zum Handelsschluss in 2015 aufzeigten.

Die Probleme hier sind allgemein bekannt: Chinas Industriesektor verlangsamt sich massiv; die große Frage lautet nun, wie aggressiv. Während sich China verlangsamt, bildet dies einen Dominoeffekt in Asien, da der Schwerpunkt in China liegt, weniger Importgüter aus Japan, Korea usw. zu kaufen, und dies kann einen großen Teil des Umsatzes eines Unternehmens oder einer Volkswirtschaft ausmachen.

Was für das übrige Asien vielleicht noch besorgniserregender ist, ist die mögliche Reaktion Chinas auf eine anhaltende Schwäche. Es wird stark angenommen, dass China diesen Druck mit der Abwertung des Yuans bekämpfen wird; und dies kann dem restlichen Asien wirklich Probleme bereiten, vor allem Japan, denn ein schwächerer Yuan würde beide oben genannten Risiken eines Rückgangs verschärfen und gleichzeitig auch a) chinesische Güter für ausländische Wirtschaften noch billiger machen und somit der inländischen Aktivität in Japan, Korea, usw. schaden und b) die nach China importierten Güter verteuern, was die Nachfrage Chinas nach diesen Produkten verringern würde.

Und auch wenn dies alles erschreckend klingt, ist der furchterregende Teil eigentlich das, was passiert, wenn diese ganze Schwäche und Verlangsamung Europa erreicht, das bereits selber in einem beängstigenden Zustand ist und offenbar vor einigen bedeutenden sozialpolitischen Problemen/Ereignissen steht.

Eine anhaltende Yuan-Schwäche würde wahrscheinlich den Rückgang in China bremsen, aber wird auch die Ansteckungsgefahr einer Verlangsamung in ganz Asien und bis nach Europa erhöhen und beschleunigen. Dies ist einer der Gründe, weshalb die europäischen Aktien nach diesem Absturz von -7% in den chinesischen Aktienkursen so stark leiden mussten; es gibt nicht viele Szenarien, in denen sich Asien verlangsamt/zusammenbricht, ohne dass Europa mitgezogen würde.

Dies klingt nicht nach einem Umfeld, das Allzeithochs in den Aktienkursen versprechen könnte, oder? Aber genau das tat es. Es ist eine Art Erweiterung von dem, worum es in den letzten sechs Jahren mit der Nullzinspolitik und dem QE gegangen war: Schlechte Nachrichten sind gut, und gute Nachrichten sind schlecht, denn die Zentralbanker standen immer bereit, diese fulminanten Abwärtstrends mit der "außerordentlichen Akkommodation" aufzuhalten.

Nun, das ist diesmal anders. Die Fed hat die Zinssätze bereits angehoben, und sie erwartet dieses Jahr weitere vier Zinserhöhungen, obwohl die Märkte nur zwei berücksichtigen. Wenn Sie also denken, dass das letzte Jahr einen Graben zwischen die Zentralbanker und die Märkte schuf, so legen Sie nun am besten Ihren Schutzhelm an und machen Sie sich auf etwas gefasst: 2016 wird in dieser Hinsicht sehr turbulent werden.

Wie wir in diesen Market Talk Artikeln immer wieder sagten, ist für jene, die das Thema der Verlangsamung in China/Asien traden wollen, Japan der attraktivste Markt, und dies aus verschiedenen Gründen: 1) Es ist nicht leicht, eine chinesische Aussetzung zu erhalten und 2) China ist eine dauerhafte Wachstumsgeschichte. Dies kann zu einem Hindernis werden, aber es könnte zu einem sehr großen Hindernis werden, das wir überwinden müssen. Aber Japan ist in jeder Hinsicht viel stärker gefährdet. Und im Gegensatz zu China hat Japan nicht Milliarden Menschen in seiner Bevölkerung, die bei der Erholung mithelfen könnten. Aber was hier vielleicht noch wichtiger ist – Japan hat sein QE seit mehr als drei Jahren laufend aufgestockt, und nun gibt es nur sehr wenige Anzeichen, dass es überhaupt "funktioniert". Und nach dem Rückschlag von -5,5% ($64 Milliarden) für den Government Pension and Investment Fund, könnte es schwierig werden, eine bevorstehende Schwäche mit einem zusätzlichen QE zu bekämpfen. Zumindest werden Sie mehr Mühe als China haben, das zurzeit viel mehr Werkzeuge zur Verfügung hat (es werden zahlreiche Zinssenkungen in China erwartet), und dies erhärtet weiter das Argument, dass Japan die optimale Methode darstellt, eine allgemeine Verlangsamung in Asien zu traden.

Trading der Flaute in Asien – Blicken Sie auf Japan:

Risikoaversion steht zum Jahresbeginn im Mittelpunkt

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Apropos gefährdet: Die Schwellenländer befinden sich an einem besorgniserregenden Ort. In vielen Fällen können Schwellenmärkte wie eine Beta-Version einer entwickelten Volkswirtschaft traden (Sie können sich damit also den Vergleich zwischen einer kleinen und einer großen Kapsel Steroide vorstellen). Wenn die Weltwirtschaft wächst, ist dies natürlich für die amerikanischen und europäischen Märkte großartig, aber es ist sicherlich noch besser für einen kleinen Schwellenmarkt, der a) mehr Wachstumspotential hat und b) vom stärkeren Handel dieser entwickelten Märkte profitieren wird.

Wenn die Märkte jedoch sinken, beschleunigt sich dieses Verhältnis auch in der Gegenrichtung, denn die Risikoaversion veranlasst die Investoren, sich den entwickelten Volkswirtschaften zuzuwenden und sicherere Investitionen zu tätigen, wobei sie sich von der spekulativen Auswahl abwenden.

Es gibt noch eine Kehrseite zu diesem Thema: Während die Märkte ihre Korrekturen beginnen und der Selloff in den Rohstoffen aufgrund der geringeren Nachfrage fortfährt, erleiden diese Volkswirtschaften der Schwellenländer weiteren Schaden, da sie oft stark auf Rohstoffen basieren (Extraktion von Rohstoffen ist eine der wichtigsten Methoden, mit der eine Volkswirtschaft zu wachsen beginnen kann, ähnlich wie Chinas Industrieproduktion).

Das Problem der meisten Schwellenländer besteht nun darin, dass diese Kräfte gegen sie wirken, und es ist kaum vorstellbar, wie diese Volkswirtschaften in 2016 mit diesen Auswirkungen fertig werden können.

Die Investoren warteten nicht lange, um die Vermögenswerte der Schwellenmärkte abzuverkaufen, und wir sehen im nachstehenden Chart des ETF den "EEM", der die Schwellenmärkte mit dem S&P 500 (rot) überlagert. Beachten Sie, wenn beide wachsen, steigt die blaue Linie schneller als die rote; dies unterstreicht die beschleunigte Beziehung, die wir eben besprochen haben. Aber sobald beide sinken, sehen Sie unten, was im Q4 des letzten Jahres zum ersten Mal passierte: Der EEM sank unter den S&P 500, was darauf hindeutet, dass der Ertrag in den mehr als 11 Jahren im EEM auf dem unteren Chart geringer ist als der des S&P.

Wenn die Märkte weiter korrigieren, wird auf die Schwellenmärkte Druck ausgeübt

Risikoaversion steht zum Jahresbeginn im Mittelpunkt

Erstellt mit Tradingview; von James Stanley

Die attraktivsten Ansätze für dieses Thema könnten Short Mexikanischer Peso und Südafrikanischer Rand bieten. Nachdem die Aktienmärkte nach dem Selloff im Sommer wieder stiegen, standen die Währungen der Schwellenländer weiterhin unter Druck. Beachten Sie im nachstehenden Chart, wie der Peso gegen den Dollar nie richtig den Abwärtstrend unterbrach (Aufwärtstrend im USD/MXN, da der Peso der Nenner des Kurses ist):

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Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Machen wir Nägel mit Köpfen – Was wirklich das Leid verursacht: Während einer Marktpanik oder eines Selloffs ist es sehr einfach, einen allgemeinen Sündenbock zu bestimmen, und zurzeit ist dieser ziemlich auf China gerichtet. Aber wie wir bereits in den letzten vier, fünf Monaten in diesen Market Talk Artikeln besprachen, wäre dies eine allzu starke (und unrichtige) Verallgemeinerung. Chinas Verlangsamung ist nichts Neues, sie ist allgemein bekannt. Und außerdem ist die Aussetzung der USA gegenüber China beschränkt, zumindest im Vergleich zu Japan oder Europa. Also, wenn dies auch von China angetrieben wurde, würde sich kaum eine deutliche Schwäche in den USA entwickeln, sollte dies nur gerade eine "chinesische Sache" sein.

Es liegt aber nicht nur an China. Es handelt sich um eine Kreditblase, die sich nach sechs Jahren Nullzinspolitik und leichtem Geld gebildet hat, die weltweit eine Illusion der Sicherheit mit sich brachte. Diese Kreditblase hat sich in allen Bereichen des Markts aufgebaut, denn die Investoren wurden dazu verleitet, mehr Risiko als üblicherweise auf sich zu nehmen, denn die Nullzinspolitik a) trieb die Renditen unglaublich tief bis zu einem Punkt, an dem die Investoren höher verzinsliche (riskantere) Investitionen suchen mussten und b) lieferte den Wind für die Segel des Weltwirtschaftswachstums.

Das ist nun vorbei. Die Fed hat die Zinssätze erhöht und möchte sie weiter ruckartig erhöhen, um die amerikanische Volkswirtschaft von der "Not-Akkommodation" zu befreien. Der Nachteil davon ist, dass die Investoren nun einen ehrlicheren Blick auf ihr Investment-Profil werfen müssen, denn die Fed hat aufgehört, die Märkte mit ihrer außerordentlichen Akkommodation zu unterstützen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass diese riskanteren Investitionen, seien es Aktien von Unternehmen in Schwellenländern oder Hochzins-Anleihen (Junk-Anleihen), viel weniger reizvoll sind, denn a) wurden die Kurse künstlich in die Höhe getrieben und b) sie sind vollkommen reizlos in einem Markt, in dem das globale Wachstum langsamer wird.

Und wieder handelt es sich hier um etwas, das uns bereits bekannt ist und das bereits unter der Oberfläche passierte. Die Aktien und Hochzinsanleihen zeigen normalerweise eine Art direkte Korrelation, denn sie haben ganz ähnliche Aussichten. In einem starken, wachsenden Markt sollte die Unternehmensleistung alle Faktoren gleichermaßen verbessern. Das bedeutet mehr Gewinne (und höhere Aktienkurse) und eine erhöhte Chance, dass die Anleihebesitzer ausbezahlt werden (was den spekulativen Junk-Anleihen hilft). Und wenn die Risikoaversion eine Volkswirtschaft trifft, wird dieselbe, direkte Korrelation normalerweise zu einem Selloff in den Aktien führen, während die Hochzinsanleihen geringere Chancen aufweisen, ausbezahlt zu werden.

Als Chinas Märkte im August zusammenbrachen, sahen wir genau dies: Die Hochzinsanleihen und Aktien wurden abverkauft. Aber nachdem sich die Märkte Mitte Oktober wieder zu erholen begannen, teilweise vom möglichen, von der Fed geäußerten Begriff "länger locker" angetrieben, erholten sich die Aktien, aber die Junk-Anleihen nicht. Beide Märkte wichen stark voneinander ab, und im November, als sich diese Trends voneinander abkoppelten, fragten wir uns, welche Bewegung "richtig" sei. Führten die Aktieninvestoren den Weg, da die höheren Zinssätze in den USA zu größeren Gewinnen führen würden? Oder führten die Anleiheinvestoren (die oft als "intelligentes Geld" angesehen werden) den Weg an, nachdem ein sehr reales Risiko in den letzen zwei Quartalen des letzten Jahres sichtbar wurde?

Wenn Sie diese Artikel regelmäßig lesen, wissen Sie wahrscheinlich, auf welcher Seite ich stehe, aber ich bin nicht der Einzige. DailyFX veröffentlichte unsere Top Trading-Ideen für 2016, und Sie werden ein einziges Thema sehen, das immer wieder vorkommt. Meine Top-Idee für dieses Jahr hat bereits ganz gut begonnen, denn ich erwartete, dass nun endlich das Jahr kommen könnte, in dem die Aktien fallen.

Risikoaversion steht zum Jahresbeginn im Mittelpunkt

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

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