Wir verwenden eine Reihe von Cookies, um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Sie können hier mehr über unsere Cookie-Richtlinien erfahren oder indem Sie dem Link am Ende jeder Seite unserer Website folgen.

Kostenfreie Trading-Handbücher
Dax 30
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
EUR/USD
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Dow Jones
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Gold
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
WTI Öl
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Bitcoin
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Weitere Mehr ansehen
Echtzeitnachrichten
  • 🇨🇦 CAD New Housing Price Index (YoY) (SEP), Aktuell: -0.1% Erwartet: -0.2% Vorher: -0.3% https://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender#2019-11-14
  • Der #EURCHF setzt zu einem neuen Angriff an und hindert den #Euro bei Versuch aus der Handelspanne auszubrechen. Charttechnisch wurde das erste #Kursziel bereits erreicht. Hier mehr: https://t.co/EtZYjaE0rE #Forex @IGBank @DavidIusow @CHenke_IG https://t.co/2UKQE03OBi
  • 🇺🇸 USD Fortlaufende Ansprüche (NOV 2), Aktuell: 1683k Erwartet: 1685k Vorher: 1693k https://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender#2019-11-14
  • 🇺🇸 USD Fortlaufende Ansprüche (NOV 2), Aktuell: 1.68M Erwartet: 1685k Vorher: 1689k https://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender#2019-11-14
  • 🇺🇸 USD Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (NOV 9), Aktuell: 225k Erwartet: 215k Vorher: 211k https://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender#2019-11-14
  • IG Sentiment Update: Daten zeigen, dass Ripple Trader überwiegend long positioniert sind, mit 97,56 %, während CAC 40 Trader gegensätzliche Extrempositionen halten, mit 82,88 % Siehe Chart, weitere Details bei DailyFX: https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-sentiment https://t.co/KSOsBlntXy
  • Forex Update: Gemäß 13:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: 🇯🇵JPY: 0,16 % 🇨🇭CHF: 0,14 % 🇬🇧GBP: -0,08 % 🇨🇦CAD: -0,12 % 🇳🇿NZD: -0,41 % 🇦🇺AUD: -0,80 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#currencies https://t.co/X380NxuVUw
  • In Kürze:🇺🇸 USD Fortlaufende Ansprüche (NOV 2) um 13:30 GMT (15min), Aktuell: N/A Erwartet: 1685k Vorher: 1689k https://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender#2019-11-14
  • In Kürze:🇺🇸 USD Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (NOV 9) um 13:30 GMT (15min), Aktuell: N/A Erwartet: 215k Vorher: 211k https://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender#2019-11-14
  • In Kürze:🇨🇦 CAD New Housing Price Index (YoY) (SEP) um 13:30 GMT (15min), Aktuell: N/A Erwartet: -0.2% Vorher: -0.3% https://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender#2019-11-14
Die drei Topthemen für 2016 - Teil 2: Zerfall in den Rohstoffen

Die drei Topthemen für 2016 - Teil 2: Zerfall in den Rohstoffen

2015-12-30 14:36:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Während wir uns dem Jahresende nähern, schauen wir uns die drei Topthemen für 2016 an.

- Gestern behandelten wir die möglichen Auswirkungen einer nachhaltigen Verlangsamung in Asien.

- Heute werfen wir einen Blick auf das Spektrum der Rohstoffe und wie sich dies im nächsten Jahr auf die Märkte auswirken könnte.

Im gestrigen Artikel besprachen wir das Topthema für das kommende Jahr, und zwar die Verlangsamung des Wachstums in Asien, denn falls sie sich weiterentwickelt, ist dagegen kaum etwas zu unternehmen. Ein bereits geschwächtes Europa ist zu stark gefährdet, um nicht unter einer starken Korrektur in Asien zu leiden, und dies könnte auch für die "Erholung" in den USA düstere Folgen haben. Aber es besteht auch ein Zusammenhang mit dem anhaltenden Zerfall der Rohstoffkurse.

Der Abverkauf in den Rohstoffen wurde zunächst der Verlangsamung in Asien zugeschrieben, wobei argumentiert wurde, dass die geringere Nachfrage aus China (und wiederum die geringere Nachfrage der anderen Handelspartner Asiens) den Verkauf dieser Anlageklasse beschleunigte; das ist jedoch eine unaufrichtige Art, die Bewegung zu charakterisieren. Der starke Rückgang im Oil begann eigentlich im Juni 2014, nachdem Oil knapp über $107,50 ein Hoch verzeichnet hatte; und Gold befindet sich seit der Bildung eines Tops in 2011 in einem Abwärtstrend. Kupfer und Silber sind beide in ähnlichen Situationen, sie werden seit 2011 stark abverkauft. Die chinesischen Aktien befanden sich erst am Anfang ihres jüngsten Anstiegs, als der Oil-Kurs zusammenzubrechen begann. Und die chinesischen Aktienkurse legten um ungefähr 150% zu, während Oil abverkauft wurde (zusammen mit Gold, Silber, Kupfer usw.).

Oil (blau) im Vergleich zu Gold (rot), Silber (orange) und Kupfer (gelb) seit 2011

Die drei Topthemen für 2016 - Teil 2: Zerfall in den Rohstoffen

Erstellt mit TradingView; von James Stanley

Also ist etwas Größeres hier am Laufen, und das Leid in den Rohstoffen ist mit Sicherheit zumindest nicht ausschließlich Asien zuzuschreiben. Das ist besorgniserregend. Denn eine der Konsequenzen billigen Geldes (tiefe Zinsen, Nullzinspolitik) ist, dass die Investoren mehr Risiko auf sich nehmen als sie es üblicherweise täten. Und nachdem der Oil-Kurs von 2011-2014 stark geblieben ist, während sich die restlichen Rohstoffe in einem Abwärtstrend befanden, sahen wir eine bedeutende Menge dieses billigen Geldes, das für die Oil-Extraktion ausgeliehen wurde. Solange der Oil-Kurs hoch blieb, konnten diese Produzenten im Wesentlichen einen Carry Trade Oil/USD ausspielen, wobei sie billige Kredite aufnahmen, um in Hochzinsanlagen (wie Oil) zu investieren. Als dann der Oil-Kurs jedoch in 2014 zu sinken begann, spürten alle diese Carry Trades den Druck, da sich die Energieproduzenten wegen der sinkenden Preise mit geringeren Margen begnügen mussten.

Einer der wahrscheinlicheren Faktoren für dieses fast koordinierte Leid in allen Rohstoffen ist das Umfeld mit niedrigen Zinsen, das in den letzten sechs Jahren zur Gewohnheit geworden war. Nochmals, wenn die Zinssätze bei Null stehen (oder fast), ändert sich das Verhalten der Investoren. Und wenn jede große Zentralbank der Welt eine "außerordentliche Akkommodation" bietet, tendiert dies dazu, den Investoren ein falsches Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Wenn man dieses falsche Gefühl der Sicherheit mit dem Mangel an "sichereren" Festzins-Investitionsoptionen kombiniert, schlucken die Investoren das Risiko wie Vitamine. Und solange die Märkte weiter steigen, solange die Kurse weiter nach oben stapfen, ist dies gar nicht so schlecht.

Der Treiber für das Leid der Rohstoffe

Folgendes hat sich in diesem Jahr drastisch verändert: Die Fed möchte den Märkten keine "außerordentliche Akkommodation" mehr bieten. Egal ob die Zinsanhebung im Dezember ein Einzelfall war oder ob sie den Beginn einer "schrittweisen" Erhöhung darstellt, die Fed hat bereits ihre Karten offen gelegt: Sie will eine straffere Politik. Keine Punch-Bowle mehr. Und während die Zinssätze steigen, während sich die Opportunitätskosten im Investitionsbereich ändern, um die höheren Zinssätze und straffere Geldpolitik zu reflektieren, werden diese hohen Wetten, die die Investoren während des bullischen Runs gemacht hatten, massiv zerdrückt (das ist die schmerzhafte Seite des zweischneidigen Schwerts, nämlich des Leverages).

Und wenn die Kurse dieser aufgehebelten Märkte zu sinken beginnen, werden die Investoren, die in diesen Märkten Long-Positionen halten, ebenfalls unter Druck gesetzt, und dies beschleunigt den Verkauf noch zusehends. Dies wiederum kann zu einem Teufelskreis in den Ereignissen führen, wobei die Kurse trotz guter Nachrichten weiter sinken, was als anhaltender Verkaufsdruck in einem Markt angesehen werden kann.

Dieses straffere geldpolitische Umfeld, das von der Fed eingeführt wurde, kombiniert mit den fallenden Kursen in vielen dieser Rohstoffe, birgt ein noch düstereres Szenario für Investitionen weltweit. Das sind solche Dinge, die rote Warnsignale mit sich bringen und die Investoren dazu veranlassen, ihre Positionierung in Zukunft neu zu beurteilen. Wenn die Zinssätze steigen und auch in absehbarer Zukunft weiter steigen sollten, warum sollen sie dann einen langfristigen Kredit auf sich nehmen? Wenn die Zinssätze weiter steigen, bedeutet dies praktisch ein garantierter Verlust für Anleihen mit langen Laufzeiten. Steigende Zinssätze führen dazu, dass die Niedrigzins-Coupons weniger wert sind, also müssen Sie bei dieser Anleihe einen Abschlag in Kauf nehmen, nur um die Position in einem sekundären Markt zu schließen. Ein Umfeld mit steigenden Zinssätzen ist der Feind eines Anleiheinvestors, und nachdem die Zinssätze so lange so tief geblieben sind, hat die Verschuldung zu massiven Bewegungen in vielen Rohstoff- und Aktienmärkten geführt. Während die Zinssätze steigen, ist es vernünftig zu erwarten, dass diese von Schulden angetriebenen Hausse aus dem Markt fallen wird.

Das sahen wir genau in den Hochzinsanleihen im Laufe der letzten drei Monate. Logischerweise sollten die Hochzinsanleihen und Aktienkurse eine gewisse Einheitlichkeit zeigen; sie haben sehr ähnliche Treiber. Wenn eine Volkswirtschaft wächst und alles großartig ist, besteht eine größere Chance, dass die Besitzer von Junk-Anleihen ihr Kapital zurückerhalten und somit für das Risiko belohnt werden, das sie mit dem Problem einer geringeren Kreditwürdigkeit auf sich genommen haben. Diese Art Umfeld ist normalerweise auch für Aktien günstig. Aber seit Kurzem sehen wir, wie dieser Zusammenhang immer stärker auseinandergeht. Als Chinas Schwarzer Montag die Weltmärkte am 24. August heimsuchte, wurden beide Märkte stark abverkauft, da die Sorgen einer Korrektur offensichtlich wurden. Aber einige Zentralbanker hielten am Motto "länger lockerer" fest, und dies genügte, um die Aktienmärkte wieder für die nächsten vier Monate zum Leben zu erwecken. Das Problem ist, dass die Hochzinsanleihemärkte dieser Entwicklung nicht gefolgt sind, und dies weist darauf hin, dass "nicht alles in Ordnung" ist, und dass wir uns auf ein turbulentes Jahr 2016 vorbereiten sollten. Eins dieser Themen wird eine Korrektur erfahren; die große Frage ist, welches:

Hochzinsanleihen (blau) im Vergleich zum SPX (rot) - Divergenz seit Oktober

Die drei Topthemen für 2016 - Teil 2: Zerfall in den Rohstoffen

Erstellt mit TradingView; von James Stanley

Die Konsequenzen eines nachhaltigen Zusammenbruchs in den Rohstoffkursen

Es ist nicht gut. Über lange Zeit erwarteten die Langzeit-Analysten, dass die amerikanische Volkswirtschaft mit tieferen Oil-Kursen wachsen würde. Geringere Oil-/Benzinpreise bedeuteten, dass in den Taschen der Amerikaner einige Dollars mehr sein würden, was wiederum zum Kauf von Konsumgütern führen würde, in Anbetracht der extrem geringen Sparfreude von Seiten der Amerikaner. In 10 Jahren ändert sich jedoch einiges, und die USA wurde zu einem Oil-Produzenten, und dies hat sicherlich eine Rolle bei der Veränderung gespielt.

Das macht die Rohstoffe für das nächste Jahr auch so unglaublich bärisch, und zumindest zu Beginn des Jahres wird es wohl kaum eine direkte Übertragung zwischen Angebot und Nachfrage geben. Nachdem die USA netto zu einem Oil-Produzent wurde und die OPEC an ihren hohen Produktionszahlen festhält, kombiniert mit vielen Schwellenmärkten, die selber unter Druck geraten sind und darauf mit weiteren Bohrungen und mehr Oil reagieren, hat die Versorgung noch nicht abgenommen. Und was vielleicht noch wichtiger ist, diese neue Industrie in den USA, die sich um die Oil-Extraktion und das Fracking aufgebaut hat, steht vor größeren Problemen, was zu weniger Arbeitsplätzen, weniger Wettbewerb für die verfügbaren Stellen (was das Lohnwachstum verlangsamt – der bevorzugte Vorbote der Fed für die Inflation) und einem langsameren Wirtschaftswachstum allgemein führt.

Dies führt natürlich zu tieferen Aktienkursen, da die Zentralbank den Windstoß nicht liefert, der die Segel im Markt wieder aufblähen würde. Und genau das werden wir in den USA in 2016 sehen.

Die tieferen Aktienkurse sind hier nicht die große Sorge, denn dies betrifft eher die Ansteckungsgefahr von Seiten tieferer Oil-/Rohstoffkurse. Viele dieser Investoren, die nämlich Schulden machten, um die Oil-Ausbeutung zu finanzieren, werden nun Mühe haben, die Kredite zurückzuzahlen. Viele dieser Kredite wurden vergeben, als Oil noch gut unterstützt zu mehr als $75/Barrel gehandelt wurde, und die meisten Investoren erwarteten, dass der Kurs noch lange so hoch bleiben würde. Aber nachdem der Preis nun gesunken ist (und tief geblieben ist), ist es ungeheuer schwierig geworden, diese Kredite zurückzuzahlen.

Wenn noch mehr Produzenten zahlungsunfähig werden, werden die Banken und Hedge Funds wohl kaum mehr Risiko auf sich nehmen wollen als diese Verluste in Kauf zu nehmen; und hier kann sich dieses Thema von den Hochzinsanleihen auf andere Anleihemärkte ausweiten, vor allem in den United States Municipal Bonds, die im Umfeld mit nachhaltig steigenden Zinssätzen besonders gefährdet zu sein scheinen. Wenn das Leid der Hochzinsanleihen auf die MUNIs übergeht, werden ziemlich viele Leute davon betroffen werden, was zu einem Vertrauensschwund im Markt führen kann. Dieses mangelnde Vertrauen ist seit mehr als 100 Jahren jedesmal ein Hauptbestandteil für jeden starken Selloff in der Welt gewesen. Die Märkte haben als Grundlage das Vertrauen, und wenn dieses Vertrauen nachlässt, verkaufen die Investoren ohne Rücksicht auf die Verluste, die sie vielleicht hinnehmen müssen; und deswegen braucht es nur wenige Tage/Wochen/Monate, um Gewinne, die jahrelang aufgebaut wurden, wieder zu verlieren.

Angst und Habgier sind die stärksten Verhaltensmuster der Menschen, und wenn die Angst im Markt die Überhand gewinnt - dann passen Sie besser auf.

Sie sehen diese Erwartungen für 2016 auf dem gesamten DailyFX Desk. Wir veröffentlichten gerade unsere Top Trade-Ideen für das nächste Jahr, und Sie haben vielleicht bemerkt, dass wir hier ähnliche Themen behandeln. Wir setzen uns nicht zusammen und denken darüber nach, wir alle schreiben einzeln und finden dann heraus, was die anderen geschrieben haben, nachdem die Artikel geschrieben wurden; deshalb war ich auch so überrascht, diese zusammenhängenden Themen in so vielen verschiedenen Trading-Stilen wiederzusehen.

Die Yen-Stärke ist eine sehr opportunistische Art und Weise, mit der eine breit abgestützte Risikoaversion ausgespielt werden kann, und wir besprachen dies im gestrigen Artikel. John Kicklighter, David Rodriguez, Christopher Vecchio und Michael Boutros (sowie ich selber) erwarten alle eine Stärke im Yen im nächsten Jahr, da die Bank of Japan vor wenige Möglichkeiten gestellt wurde. Sollte sich die Risikoaversion weltweit weiterentwickeln, werden wir wohl erleben, dass Wetten auf eine Yen-Schwäche im Markt auftauchen könnten, da die Bank of Japan zunehmend Mühe hat, das QE aufzustocken und zu verlängern, da es kaum zu funktionieren scheint (und die Volkswirtschaft steht immer noch knapp vor einer Deflation).

Meine Topidee für das nächste Jahr, und sie hängt mit der Erwartung zusammen, dass der Selloff in den Rohstoffen fortfährt, ist eine Korrektur in den Aktienkursen, und Sie können mehr darüber im Artikel "Das könnte das Jahr sein, in dem die Aktienkurse endlich fallen" lesen. Der S&P hat dieses Jahr grundsätzlich eine Doji-Formation gebildet, da wir das Jahr ziemlich am gleichen Punkt abschließen an dem wir es begonnen haben. Wir sahen jedoch eine extreme Volatilität im Laufe des Jahres, also handelt es sich hier nicht "nur" um eine Doji sondern um eine langbeinige Doji, und das ist ein typisches Candlestick-Setup für eine Bewegung der "Obergrenzenart". Es gab seit 1980 zahlreiche Fälle, in denen sich der S&P um weniger als 6% in einem Jahr bewegte; und die durchschnittliche Bewegung im darauffolgenden Jahr betrug 24,63%. Dahinter steckt eine gewisse Logik, und es ist somit vernünftig zu erwarten, dass im nächsten Jahr etwas ähnliches stattfinden wird, in die eine oder andere Richtung.

Aber dies ist nicht der einzige Hinweis für das mögliche Setzen eines Tops im S&P. Das Level bei 2.138 ist äußerst interessant, denn es ist die 61,8% Extension der Weltwirtschaftskrise, und nicht zufällig befindet es sich nur 1,4 Punkte vom Top entfernt, das zu Beginn des Jahres verzeichnet wurde. Seitdem dieses Top bei 2.137,1 gesetzt wurde, verzeichnete der S&P beständig tiefere Hochs, was oft ein weiterer Hinweis für ein Top ist.

Die drei Topthemen für 2016 - Teil 2: Zerfall in den Rohstoffen

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.