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Der S&P ist dieses Jahr flach, was normalerweise zu starken Bewegungen führt

Der S&P ist dieses Jahr flach, was normalerweise zu starken Bewegungen führt

James Stanley, Senior Strategist

- Der S&P 500 arbeitet seit Jahresbeginn an einem Gewinn von 0,1%, was die geringste Bewegung darstellt, die der Index je verzeichnet hat.

- Diese flachen Jahre im S&P tendieren dazu, zu starken Bewegungen im Folgejahr zu führen, und in den letzten 35 Jahren gab es sieben Fälle, in denen im nachfolgenden Jahr Bewegungen von 24,63% verzeichnet wurden.

- Der aggressive Run in den Aktienkursen der letzten sechs Jahre hat dazu geführt, dass die US Aktien seit den Tiefs der Weltwirtschaftskrise um 208,25% zugelegt haben, wobei das US BIP nur um 12,05% gewachsen ist.

Dieses Jahr war für die Märkte ein großes Jahr. Wir erhielten endlich die Zinserhöhung in den USA, und es geschahen einige "unerwartete" Ereignisse. China begann zu stolpern, und für das nächste Jahr gibt es zahlreiche Fragen für die chinesische Volkswirtschaft. Der Oilkurs und viele andere Rohstoffe haben ein brutales Jahr erlebt, und wir haben eben erst die Auswirkungen gesehen, da viele Volkswirtschaften und auf Rohstoff konzentrierte Unternehmen mitgerissen wurden. Und dies hat im Anleihemarkt zu einem erhöhten Druck geführt, vor allem in den Hochzins-Anleihemärkten, die gegenüber den Rohstoffen stark ausgesetzt sind.

Das nächste Jahr sollte somit noch interessanter als dieses werden, denn diese Themen werden sich weiterentwickeln. Die Fed möchte im kommenden Jahr ihre Zinssätze viermal erhöhen, und der Markt hingegen erwartet nur zwei. Wenn man den Tumult berücksichtigt, der in diesem Jahr wegen einer einzigen Zinserhöhung um 25 Basispunkte stattfand, ist es vernünftig zu erwarten, dass wir im nächsten Jahr eine erhöhte Volatilität vorfinden werden, wenn diese Abweichung zwischen der Fed und den Markterwartungen durch die Finanzmärkte strömt.

Das vielleicht größere Risiko ist eins, das wir noch gar nicht kennen. Die anhaltenden Konflikte im Mittleren Osten, die die Eigenschaften eines Stellvertreterkriegs haben, kombiniert mit einem kollektiven, weltweiten Kampf gegen den Terrorismus könnten zu einer starken Unsicherheit führen. Und für eine Weltwirtschaft, die bereits wankt, könnte dieser Druck aufgrund der zahlreichen Faktoren, die die Investoren gleichzeitig treffen, zu stark sein.

Dies ist jedoch ein Thema für einen anderen Tag. Heute beginnt die letzte Woche des Jahres, und da die meisten Märkte am Freitag wegen des Neujahrs geschlossen bleiben, ist dies eine Feiertagswoche, die oft nur geringe Volatilität mit sich bringt. Viele Trader haben immer noch Ferien und haben den nächsten Montag auf ihren Kalendern als ersten Arbeitstag eingekreist. Vielleicht noch wichtiger ist die Tatsache, dass die Liquidität normalerweise in solchen Wochen immer gering ist. Auch wenn ein "großer" Fond oder Trader eine Position einnehmen möchte, gäbe es nicht genügend Liquidität dafür, ohne einen hohen Kursverlust einzustecken. Also haben die meisten dieser Großanleger in dieser Woche freigenommen, und dies trägt noch zusätzlich zum Umfeld mit geringer Liquidität bei, das oft in Wochen mit Feiertagen vorkommt.

Seien Sie sehr vorsichtig mit kurzfristigen Positionen, denn dieses Umfeld mit geringer Liquidität kann zu wilden und unberechenbaren Kursschwankungen führen; aber höchstwahrscheinlich werden die Kursbewegungen ruhig und in der Mitte bleiben.

Nachdem dies nun alles gesagt wurde, ist dies jedoch auch ein guter Zeitpunkt, um längerfristige Strategien und Positionen auszuarbeiten. Es kann eine wunderbare Zeit sein, um an Trade-Ideen "im größeren Rahmen" zu feilen, oder den Ansatz oder die Strategie zu bearbeiten. Jenen, die die letzten beiden Ideen aufgreifen möchten, kann der DailyFX 360° Kurs helfen. Nachstehend schauen wir uns drei der wahrscheinlichsten Themen "im größeren Rahmen" an, die die Märkte im nächsten Jahr beschäftigen könnten.

Ist dies das Jahr, in dem die Aktien endlich fallen?

Seit der Weltwirtschaftskrise gab es immer wieder bärische Forderungen gegenüber den Aktien. Die letzten sechs Jahre bestanden im Wesentlichen aus einem wirtschaftlichen Testraum, in dem die Neo-Keynesische Ökonomie auf eine noch nie dagewesene Weise ausgelöst wurde. Massive Kapitalmengen wurden in die Volkswirtschaften weltweit gepumpt, um einen weiteren Zusammenbruch zu verhindern. Und in den letzten sechs Jahren, bedeutete dies ein Haufen neues Kapital, das in die Aktien strömte, da in einem Umfeld der Nullzinspolitik die Anleihen überaus reizlos sind. Nicht nur muss man sich mit einer geringen Rendite abfinden, sondern man setzt sich in einem Umfeld mit steigenden Zinssätzen starken Verlusten aus. Die Inflation und die höheren Zinssätze sind der Feind der Anleihe-Investoren; also ist das Kaufen von Dauer (Anleihen mit längerer Laufzeit) im Wesentlichen wie das Kaufen von Aktien, wenn sie an einem Widerstandshoch stehen. Sie wissen, dass irgendwann die Zinssätze steigen werden; und wenn Sie dann immer noch diese Anleihe haben, werden Sie einen bedeutenden Hieb einstecken. Die Frage ist nicht "ob" sondern "wann". Wegen dieses glanzlosen Umfelds mit Festzinsen fand die neu geschaffene Liquidität ihren Weg in die globalen Aktienmärkte, die wiederum immer weiter auf neue Allzeithochs getrieben wurden.

In diesem Jahr ist jedoch etwas anders, und zwar haben die Aktien in ihrem stetigen Aufstieg gestockt. Der S&P legte in 2009 um 25,94% zu, gefolgt von 14,82% in 2010, 2,1% in 2011, als das QE1 endete und QE2 eingeführt wurde, was dann in 2012 zu einem Gewinn von 15,89% führte und 32,15% in 2013, gefolgt von 13,48% in 2014.

Wenn wir dies laufend zusammenzählen, so ist der S&P seit der Weltwirtschaftskrise um 208,25% gestiegen. Dies ist mehr als das Dreifache in einem Zeitraum, in dem das BIP der USA nur um 12,05% gewachsen ist (das BIP stieg von $14.964.372.000.000 in 2009 auf $16.768.053.000.000 in 2014). Wenn jemand hier bemerkt, dass eine gewisse Abweichung zu sehen ist, so ist dies eine Untertreibung, und das ist wahrscheinlich auch der Grund hinter vielen dieser schlecht abgestimmten Short-Positionen der letzten sechs Jahre. Das Kapital kann nur zu beschränkten Orten fließen, und nachdem die Zinssätze auf Rekordtiefs blieben, gab es kaum verfügbare Investitionsmöglichkeiten. Dies trieb das Kapital in die Aktien.

Der Hauptbestandteil der Rallye war die anhaltende und fast koordinierte Unterstützung der Zentralbanken, da jeder "Schrecken" der letzten Jahre mit expansiven Bemerkungen oder Kommentaren einer Zentralbank gekontert wurde (in vielen Fällen direkt von einem Mitglied der Fed). Und dies hat sich am 17. Dezember nun geändert, als die Fed endlich die Zinssätze anhob und an ihrer Projektion von vier Zinserhöhungen in 2016 festhielt.

Der S&P 500 arbeitet gerade an einem Gewinn seit Jahresbeginn von 0,1%; also war dieses Jahr mehr oder weniger flach für die US Aktien. In den letzten 35 Jahren gab es sieben Fälle, in denen der S&P im Jahr relativ flach getradet hat, unter Berücksichtigungen von Ergebnissen von +/- 6%. Jeder dieser Fälle führte im Folgejahr zu einem zweistelligen Anstieg. Die nachstehende Tabelle illustriert dies:

Jahr

S&P Gewinn

Folgejahr

1981

-4,70%

20,42%

1987

5,81%

16,54%

1990

-3,06%

30,23%

1994

1,33%

37,20%

2005

4,83%

15,61%

2007

5,48%

-36,55%

2011

2,10%

15,89%

Durchschnitt. Ertrag:

14,19%

Durchschnitt. Bewegung (absoluter Wert)

24,63%

Die Jahre, in denen sich der S&P um weniger als +/- 6% bewegte, führten zu starken Bewegungen in den Folgejahren

In den letzten 35 Jahren zeigte der S&P ein sehr deutliches Muster mit starken Bewegungen in den Jahren nach einem Jahr mit schwachen oder unveränderten Bewegungen. Der durchschnittliche Ertrag nach solchen Jahren betrug 14,19%, aber wenn wir jeden Fall einzeln betrachten, sehen wir einen massiven Rückgang in 2008, der diese Statistik nach der Kontraktion um -36,55% zum Schwanken bringt. Wenn wir also nur die "durchschnittliche Bewegung" nach einem solchen Jahr berücksichtigen, sehen wir eine deutlich höhere Zahl von 24,63%. Das ist ein Viertel des Index-Werts in absoluten Zahlen, was bedeutet, dass diese flachen Jahre oft zu enormen Folgejahren führten, entweder nach oben oder nach unten.

Der Chart unten zeigt das Wochen-Setup im S&P 500; nach der Bildung des Jahreshochs von 2.137 im Mai dieses Jahres sahen wir in den übrigen 2/3 des Jahres stetig tiefere Hochs. Obwohl dies vielleicht so klingt, als ob die US Aktien ihrem düsteren Schicksal ausgesetzt sind, ist das einzige, das wir wirklich wissen, dass die Jahre wie 2015 zu starken Bewegungen in den Folgejahren führten, in eine Richtung oder die andere. Dies ist etwas, worauf wir uns in 2016 vorbereiten sollten.

Der S&P ist dieses Jahr flach, was normalerweise zu starken Bewegungen führt

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.