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Das Feuerwerk der EZB erweist sich gerade mal als Funken

Das Feuerwerk der EZB erweist sich gerade mal als Funken

2015-12-03 20:30:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

-Das Meeting der Europäischen Zentralbank heute Morgen war insgesamt enttäuschend, und der Euro verzeichnet eine rekordartige Rallye mit extrem hohem Volumen. Heute ist der Tag mit dem größten Volumen, das je im EUR/USD für FX aufgezeichnet wurde.

-Das Sentiment wechselte nach den Nachrichten heute Morgen schnell, wobei die Retail-Trader sich zu einer netto-short EUR/USD Position bewegten. Wir bieten nun den Echtzeit-SSI auf unserer aktualisierten DailyFX Site.

-Mit einem wichtigen NFP-Bericht vor uns, sollten Trader extrem vorsichtig sein, denn heute Morgen wurde ein Mangel an Liquidität über die Märkte hinweg hervorgehoben, und dies stellt für den restlichen Monat ein enormes Risiko dar.

Die Märkte erlebten heute einen wilden Ritt, der mit einem ziemlich dramatischem Knall begann. Wie die meisten Trader weltweit, hatte ich es mir vor meinem Terminal bequem gemacht, um auf die Stellungnahme der EZB um 7:45 Uhr zu warten, als etwas sehr merkwürdiges geschah. Der Euro begann zu rennen ... Und dies war keine typische Bewegung in Zusammenhang mit Positionierung vor einer Bekanntgabe. Nein, es war, als wenn gerade etwas großes geschehen war, den wir befanden uns immer noch volle 8 Minuten von der erwarteten Stellungnahme entfernt. Der EUR/USD schoss ca. 50 Pips in weniger als 2 Minuten hoch, und der EUR/JPY war sehr schnell um 60 gestiegen. Sie können meine Verwirrung in dem unten dargestellten Tweet um 7:38 Ostküstenzeit beinahe spüren:

Das Feuerwerk der EZB erweist sich gerade mal als Funken

Während der Euro-Kurs weiterhin stieg, führten die nächsten Minuten zu einer wichtigen Finanzveröffentlichung (die wir aus professioneller Höflichkeit nicht nennen werden), die vorzeitig einen Bericht herausgab, der behauptete, dass die Europäische Zentralbank den Einlagezinssatz unverändert belassen “hatte“. Das Schlüsselwort hier ist “hatte“ – in der Vergangenheitsform. Dies sah nach etwas Durchgesickertem aus, nicht sehr unterschiedlich zum August, in dem etwas von den FOMC-Protokollen von Juli durchgesickert war. Wir besprachen die Sache im Market-Talk vom 20. August. Dieses Mal, um ca. 7:40 Uhr, war der EUR/USD um 130 Pips vom Level drei Minuten zuvor gestiegen.

Doch um 7:45 Uhr Ostküstenzeit wurde die Stellungnahme der EZB endlich veröffentlicht (was sich wie eine Ewigkeit anfühlte, denn der Kurs schoss weiter hoch), und wir erfuhren, dass die Europäische Zentralbank TATSÄCHLICH den Einlagezinssatz gesenkt hatte; also stimmte das Gerücht nicht. Doch der Einlagezinssatz wurde nur um zehn Basispunkte reduziert, was angesichts des anhaltenden, deflationären Drucks in Europa zusammen mit den vorherigen Versprechungen von Herrn Draghi, dass die EZB tun wird „was immer nötig ist“, auf der enttäuschenden Seite lag. Also fiel der Euro zunächst nach den Nachrichten über die Senkung des Einlagezinssatzes, doch dann schoss er direkt wieder hoch aufgrund der „nur 10 Basispunkte“ in dem Bericht, der die Märkte durchdrang. Der Kurs des EUR/USD erreichte während der Kerze um 7:45 Uhr 1,06899 und einen Tiefstand von 1,05168, was eine enorme Range von 173,1 Pips innerhalb einer einzigen Minute während dieser Veröffentlichung ergibt.

Das Feuerwerk der EZB erweist sich gerade mal als Funken

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Wie auf dem Chart oben ersichtlich, hörte die Volatilität nicht um 7:45 Uhr auf, und während ich schreibe – 7 Stunden nach Veröffentlichung der Stellungnahme der EZB – hat sie es immer noch nicht getan.

Mario Draghi trat um 8:30 Uhr das Podium und enttäuschte die Märkte insgesamt. Nach den mehrfachen Aussagen von Herrn Draghi noch vor zwei Wochen, dass die EZB tun würde, „was immer nötig sei“, gefolgt von einem drohenden Warnsignal in der letzten Woche, waren die Erwartungen stark auf eine massive Ausweitung des derzeitigen Stimulusprogramms der Bank in Höhe von €60 Milliarden Monat ausgerichtet.

Doch es wurde an diesem Morgen keine Anhebung des Anleihekaufprogramms der EZB verkündet, nur eine leichte Verlängerung bis zum März 2017. Die einzige große Nachricht heute von der EZB war die Kürzung des Einlagezinssatzes um zehn Basispunkte, was mit Blick auf das Kursverhalten soweit eine massive Enttäuschung war. Momentan befindet sich der EUR/USD mehr als 435 Pips oberhalb den Tiefs am heutigen Morgen. Sogar während der Verfassung dieses Artikels ist der EUR/USD um weitere 30 Pips gestiegen, und um offen zu sein, ist kein Ende in Sicht, denn bei einem solch aggressiv-starken Kursverhalten können wir keine Anzeichen einer Verlangsamung ausmachen.

Doch die Verwüstung begrenzt sich nicht nur auf die Währungswelt: der DAX (GER30) ist seit der Veröffentlichung um 7:45 Uhr heute morgen um 5,5% gefallen, und der S&P tradete beinahe 2,5% tiefer. Aktien werden stark abverkauft, denn die Hoffnung auf ein größeres QE-Paket hatte Inflations- und Wachstumserwartungen geschürt. Da die Nachrichten heute morgen auf der enttäuschenden Seite lagen, verlassen einige der Wetten hinter dem "länger locker"-Gedanken den Markt.

Vielleicht noch beunruhigender – könnte die Bekanntgabe von heute Morgen auf größere, sich zusammenbrauende Probleme innerhalb der EU hinweisen. Falls die EZB nicht in der Lage war, genügend Unterstützung für eine jetzige Ausweitung des Anleihekaufprogramms zu erhalten, da sich die Deflation selbst in den großen, beständigen Volkswirtschaften des Euroblocks zeigt, was wird dann zukünftig geschehen, falls die Inflation weiterhin enttäuscht? Und wird es dann zu spät sein? Während das niemand mit Sicherheit sagen kann, sollte der heutige Morgen ein Hinweis gewesen sein, denn das Ergebnis wird wahrscheinlich nicht schön sein, da die europäische Union weiterhin soziale, wirtschaftliche und politische Probleme erfährt, die allesamt die langfristige Lebensfähigkeit der Union infrage stellen. Wenn wir das mit den Schließungen von Grenzen und der Flüchtlingskrise kombinieren, dann stehen dem Kontinent wesentliche Risiken bevor.

Doch dies ist nicht neu. Die EZB hat bereits zuvor enttäuscht, nur um dann wieder mit etwas wesentlichem zurück an den Tisch zu treten, wie wir bereits im Artikel der letzten Woche „Die EZB feuert einen Warnschuss ab, doch wird sie im Dezember Schritte ergreifen?“ besprachen. Die Antwort war ein definitives „Nein“, wie wir heute sehen können. Doch im Mai des letzten Jahres hatte Herr Draghi angekündigt, dass die EZB ihr QE neu bewerten und den Märkten beim nächsten Meeting im Juni ein Update geben würde. Im Juni fiel die Enttäuschung groß aus, ganz ähnlich wie heute. Der EUR/USD erlebte eine Rallye von knapp oberhalb von 1,3500 vor der Veröffentlichung bis zu 1,3700 später im selben Monat. Doch im Juli entließ die EZB eine Kanonenladung mit Stimulus, und diese Bekanntgabe führte zu dem Run von ca. 3000 Pips, der bis mindestens März dieses Jahres andauerte.

Das Feuerwerk der EZB erweist sich gerade mal als Funken

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

So gesehen ist diese Art der Enttäuschung nichts Neues, und es ist möglich, dass sich die EZB nur für etwas größeres zu Beginn des nächsten Jahres aufwärmt. Doch es ist auch möglich, dass sie sich einem Punkt nähert, an dem die politische Unterstützung zur Ausweitung des Programms nicht ausreichend ist. Wir wissen es noch nicht, und die kommenden Monate werden wahrscheinlich die Verwerfungslinien unter den verschiedenen europäischen Politikern bei deren Diskussion dieser Angelegenheit in den Medien aufzeigen.

Doch für Trader mit wesentlich kürzeren Aussichten, gilt der Euro derzeit als extrem stark, und das Shorten oder die Einrichtung von Short-Positionen kann verführerisch sein. Jene, die einen langfristigeren Ausblick auf eine Short-Position einnehmen möchten, sollten den EUR/USD weiter durch diese Widerstandslevel reißen lassen. Die längerfristige Bärenflagge, die im Großteil dieses Jahres etabliert wurde, könnte ein Widerstandslevel bieten, auf das man sich bei einer Fortsetzung dieser Stärke konzentrieren könnte. Der vorläufige Bruch dieser Flagge nach der Bekanntgabe der EZB im Oktober gehörte nur zu einer der zwei Methoden, die wir für die Beobachtung von Trendthemen im Euro vorgeschlagen haben.

Doch vorerst erlebt Euro einen rekordartigen Run mit dem stärksten Volumen, das für FXCM je aufgezeichnet wurde. Wir konnten einen schnellen Wechsel im SSI erkennen, wie David Rodriguez heute Morgen betonte, daher sollten die Short-Positionen aufpassen. Momentan ist dies eine Rakete, und das könnte noch eine Weile anhalten. Die Märkte werden sicherlich die zukünftigen Daten aus Europa besonders sorgfältig betrachten, mit der Hoffnung oder der Erwartung auf eine Ausweitung des Anleihekaufprogramms in den kommenden Monaten.

Das Feuerwerk der EZB erweist sich gerade mal als Funken

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

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