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Wie man sich auf die EZB vorbereitet

Wie man sich auf die EZB vorbereitet

2015-12-02 14:07:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

- Die EZB-Sitzung morgen wird eine der wichtigsten Ankündigungen für Europa in Monaten, wenn nicht sogar Jahren, bringen. Erwarten Sie morgen heftige Volatilität.

- Die Erwartung einer Aufstockung der Anleihekäufe könnte bereits zum großen Teil in die aktuelle Kursbewegung des EUR/USD "eingebettet" sein, aber die wichtigeren Faktoren der Volatilität werden wohl von Veränderungen im Einlagensatz oder von strukturellen Änderungen am EZB-QE hervorgerufen werden.

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Die Sitzung, auf die jeder auf der Welt gewartet hat, findet nun in weniger als 24 Stunden statt. Die Europäische Zentralbank trifft sich morgen zu ihrer Dezember-Sitzung, nachdem sie die Märkte gewarnt hatte, dass die Bank ihre QE-Politik an dieser Sitzung neu beurteilen würde. Dies wurde allgemein so interpretiert, dass die EZB ihr Stimulusprogramm ausbauen würde, um dem anhaltenden deflationären Druck entgegenzuwirken, der trotz nach mehr als einem Jahr mit dem laufenden Programm weiter besteht. Der Euro erlebte in den letzten sechs Wochen einen massiven Selloff in allen Märkten, und wir sahen heute morgen die Fortsetzung davon, nur 24 Stunden vor der morgigen EZB-Sitzung.

Wie man sich auf die EZB vorbereitet

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Im aktuellen Programm werden €60 Milliarden Anleihen pro Monat gekauft, und die meisten Analysten erwarten, dass dieser Wert erhöht wird. Das scheint zurzeit nicht einmal zur Debatte zu stehen. Aber ein Ausbau des QE ist nicht so einfach und simpel mit der Korrektur einer Zahl auf der Rechenmaschine jeden Monat zu erledigen, denn die EZB hat sich einen Rahmen gesteckt, an den sie sich halten muss, um zu verhindern, mit dem Quantitative Easing Geld zu verlieren. Dies war ein wichtiger Punkt, politisch gesprochen, um von den Staaten Nordeuropas die Unterstützung zu erhalten, um das QE überhaupt einführen zu können. Die EZB wird nur Anleihen kaufen, die höhere Zinsen bringen als die EZB den Geschäftsbanken bezahlt, die die Einleger sind. Der aktuelle Einlagensatz der EZB beträgt -0,2%, also bedeutet dies, dass jegliche Anleihen, die weniger als -0,2% Rendite bringen, unter den Bedingungen des QE-Programms nicht in Frage kämen. Also würden diese attraktiven 2-Jahres-Anleihen des Deutschen Bunds, die jeder in der Welt so gerne hätte, im aktuellen Programm nicht teilnahmeberechtigt, denn die Rendite auf diesem Papier steht zurzeit bei -0,434%. Und es sind nicht nur die Anleihen des Deutschen Bunds, die Negativzinsen von weniger als -0,2% aufweisen. Einige Schätzungen zeigen, dass ungefähr 10-12% der Fundgrube von €5 Billionen mit potentiellen Anleihen weniger als -0,2% Zinsen abwerfen.

Also wäre es durchaus sinnvoll, wenn die Europäische Zentralbank ihren eigenen Einlagensatz kürzt, um die Möglichkeiten der Anleihekäufe zu vergrößern, ohne zu viel Risiko ins Portfolio der EZB aufnehmen zu müssen (wie dazu gezwungen zu werden, spanische, italienische oder portugiesische Schuldscheine anzunehmen, nur weil sie zu den wenigen gehören, die in Frage kommen). Das würde den Negativzins der EZB erhöhen, die sie den Geschäftsbanken zahlt, was dazu führen würde, dass deutlich mehr Anleihen im QE Programm angekauft werden können, wobei gleichzeitig die Geschäftsbanken aufgemuntert werden, Kredite zu geben (da sie ihnen mit einem noch negativeren Zinssatz mehr Geld verrechnen). Aber diese Auswirkungen wären voraussichtlich von kurzer Dauer, denn wenn die EZB den Einlagensatz senkt, wird der Sekundärmarkt wahrscheinlich diese Schulden stützen (stützen = höherer Kurs = tiefere Renditen für Anleihen) bis die Renditen sogar noch weiter sinken. Dies würde die Auswirkungen eines QE mit tieferem Einlagenzins in wenigen Monaten aufheben.

Also, den Einlagensatz zu kürzen, wäre hier möglicherweise kein Wundermittel. Wir könnten auch erleben, dass die EZB versuchen wird, ihr QE Programm umzustrukturieren, indem sie einige der Regeln lockert, die sie anfänglich bei der Einführung im Juli 2014 beschlossen hatte. Eine Möglichkeit ist, die Untergrenze des Einlagensatzes ganz aufzuheben. Die Federal Reserve hatte keine Untergrenze im Einlagensatz festgelegt, als sie ihre zahlreichen QE Programme umsetzte, und indem die EZB eine Untergrenze setzte, bei der die Bank Anleihen zu einem Mindestsatz im offenen Markt aufkaufen würde, zeigte sie dem Markt nur gerade, wo sich ein Widerstand befindet. Das heißt, wenn die größte Zentralbank der Welt Ihnen sagt, dass sie Käuferin ist, solange die Rendite mehr als -0,2% beträgt (mit der Aussicht, dass sie die Position weiter halten wird) – so ist das die beste Unterstützung, die ein Investor erhalten kann. Wenn die Rendite zu jenem Zeitpunkt bei 0,4% stand und die EZB ankündigt, dass sie Käuferin bleibt, bis der Zins auf -0,2% sinkt, dann bedeutet dies, dass die anderen Käufer dank der EZB eine Gratisfahrt unternehmen können, indem sie die erwarteten Anleihekäufe vorwegnehmen können.

All dies zusammenzustellen macht also Sinn, aber dies könnte die Wut gewisser Länder im Euroblock entfachen, da die Gefahr, dass das QE ein kostspieliges Unternehmen werden könnte, massiv zunehmen wird, sollte die Bank diese negativen Zinssätze übernehmen (was im Wesentlichen darauf hinausläuft, dass man einer Staatsregierung für das Recht zahlt, Geld bei ihr zu hinterlegen). Die Ironie dabei ist, dass die Volkswirtschaften, die keine Kapitalzuflüsse brauchen (wie Deutschland, das bereits negative Zinssätze hat), diejenigen sind, die am meisten davon profitieren werden. Und die Länder, die tatsächlich mehr Kapital nötig hätten (Spanien, Italien usw.), werden nicht sehr viel erhalten.

Dies könnte also eine weitere strukturelle Veränderungen im europäischen QE in Form einer Verschiebung der Anleihekäufe weg von Deutschland, oder durch die Aufhebung der Regel, die besagt, dass die Bank nicht mehr als 1/3 jeder Anleiheemission kaufen darf. Diese Änderungen würden sicherlich durch zahlreiche europäische Mitgliedsstaaten unter politischen Druck geraten.

Wie man dies traden kann

Zuallererst muss ich etwas klarstellen: Sie müssen das nicht traden. Bargeld ist auch eine Position, und morgen wird der Markt sicherlich volatil sein. Das ist eine der wichtigsten Ankündigungen für den EUR/USD in Monaten, wenn nicht sogar Jahren. Die Volatilität wird fast sicher steigen. Die Richtung wird nicht sicher sein, und was die EZB schlussendlich tun wird, bleibt ein Geheimnis, bis Draghi morgen früh um 08:30 Uhr ET das Podium betritt (die Stellungnahme wird um 07:45 Uhr ET veröffentlicht).

Wenn wir den Bewegungen im EUR/USD Rechnung tragen, die wir seit der ersten Ankündigung Draghis sahen, als er die Absichten der Bank nach der Oktober-Sitzung bekanntgab, können wir sagen, dass ein Großteil der erwarteten Aufstockung der Anleihekäufe bereits einkalkuliert wurde, zumindest bis zu einem gewissen Grad. Der EUR/USD hat nämlich seit dieser Sitzung vom 22. Oktober mehr als 750 Pips verloren. Wie wir bereits einen Monat vor dieser Sitzung bemerkten, hatten die Trader die Gelegenheit, den EUR/USD zu verkaufen, als die Bären-Flagge, die sich 7 Monate lang entwickelt hatte, bärisch durchbrochen wurde. Aber ein überragender Arbeitsmarktbericht nur 24 Stunden nach dem Versprechen der EZB, das QE neu zu beurteilen, brachte den EUR/USD zum Taumeln, wobei er den Boden der Bären-Flagge durchbrach und seine aggressive Kursbewegung seither fortsetzte.

Was jedoch kaum einkalkuliert wurde und vielleicht das größte Potential an Volatilität für morgen bergen könnte, wäre eine Kürzung des Einlagensatzes, oder eine deutliche strukturelle Veränderung im aktuellen europäischen QE, zumindest mehr als eine einfache Erhöhung der monatlichen Anleihekäufe.

Was man jedoch erwarten sollte, ist die Möglichkeit eines Ereignisses, wie wir es im Juni 2014 erlebten. Wir besprachen diese Ansicht letzte Woche im Artikel "Die EZB feuert Warnsignale ab, aber wird sie im Dezember handeln?". Die meisten Zeichen deuten auf ein "Ja" hin, aber die Kursbewegung im Euro hängt nun vom "Was" ab.

Aber mit einer solch trüben Situation in der Eurozone gibt es zurzeit eigentlich nur eine Methode, den Euro zu traden, und diese besteht darin, ihn irgendwie zu verkaufen. Die fundamentale Situation in Europa und die technische Situation in den meisten europäischen Vermögenswerten deuten alle auf die Tatsache hin, dass es die aktuelle Stimuluspolitik noch nicht geschafft hat, den Schmerz zu lindern. Und wie Draghi schon sagte, ist die Europäische Zentralbank bereit, alles zu tun, was nötig ist oder sie tun muss, damit diese Situation umkehrt.

Also, der längerfristige Weg des Euros scheint im Moment ziemlich klar zu sein; es bleibt nun noch eine Frage, und zwar das Timing des Trades und die Gewinnziele. Das offensichtliche Gewinnziel ist die Parität, aber da die ganze Welt auf dieselbe Zahl starrt, wäre es wohl sinnvoller, den Ansatz etwas anzupassen.

Wie man sich auf die EZB vorbereitet

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

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