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Chinesischer PMI fällt bei bevorstehender Fed Zinserhöhung

Chinesischer PMI fällt bei bevorstehender Fed Zinserhöhung

2015-12-01 13:45:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Der chinesische Caixin PMI fiel auf den tiefsten Stand seit drei Jahren und verzeichnete 49,6 gegenüber einer Erwartung von 49,8 und unter dem Kurs von 49,8 vom letzten Monat.

Diese sind die neuesten in einer ganzen Reihe von schlechten Daten aus China. Über die letzten beiden Monate sind die Aktienpreise kontinuierlich gestiegen, ein Zeichen, dass es Hoffnungen gibt, dass das Konjunkturprogramm "funktionieren" wird. Die schlechten Daten weisen jedoch darauf hin, dass das Gegenteil der Fall ist.

Das FOMC-Treffen im Dezember könnte von entscheidender Bedeutung für die anhaltende Erholung der chinesischen Aktien werden, da ein Umfeld mit steigenden Kursen und weniger Liquidität für die Volkswirtschaften der Schwellenländer, inklusive China, ein Problem werden könnte.

Chinesische Daten sind in letzter Zeit nicht sehr ermutigend gewesen, und doch halten die Aktien bisher ihre Jahresgewinne. Der neueste Schlag bei den Daten kam vom Caixon PMI, der im November mit 49,6 auf dem niedrigsten Stand seit 2012 steht, ein Rückgang gegenüber Oktober (49,8) und unter der Erwartung von 49,8.

Das Besorgniserregende beim anhaltend schrumpfenden PMI ist die Tatsache, dass sechs Zinssenkungen seit dem vergangenen November, kombiniert mit verschiedenen Reduktionen bei den Reserveanforderungen, noch nicht dazu führten, das Wachstum in der chinesischen Volkswirtschaft wieder anzukurbeln. Und als Industriewirtschaft ist diese PMI-Zahl für das anhaltende Wachstum in China von entscheidender Bedeutung. Solange die Daten weiter sinken, scheint das Wachstumsziel von 7 Prozent noch entmutigender zu werden.

Dies ist eine Fortsetzung der schlechten Daten aus China. Mitte September fielen die chinesischen Märkte weiter nach der Schwäche im Sommer, während negative Daten auf das Potential einer "harten Landung" der Volkswirtschaft hinwiesen. Nur ein Monat später erlebten wir brutale Kennzahlen, die belegten, dass die Importe nach China gegenüber dem Vorjahr um mehr als 20% gefallen waren, und sogar Exporte wiesen kontraktive Kennzahlen bei -3,7% auf, ein besorgniserregender Zustand für eine Volkswirtschaft, die auf Exporte setzt.

Mittlerweile hatten chinesische Regulatoren den Stimulus auf verschiedener Art und Weise erhöht. Einige dieser Maßnahmen wurden Mitte Oktober im Artikel "Erhöhter chinesischer Stimulus schiebt die Märkte an" diskutiert. Und zum großen Teil haben sie funktioniert, zumindest bis jetzt. Der freie Fall der chinesischen Aktien wurde gestoppt und sie stiegen wieder, genauso wie sie es getan hatten, bevor die Angst vor einer wirtschaftlichen Kernschmelze die Welt erfasste. Diese erstaunliche Kehrtwende diskutierten wir im Artikel "Nennen Sie es nicht Comeback: Chinesische Smallcap-Aktien geben Gas". Nur einen Monat später schien die ganze Situation völlig anders, chinesische Aktien wurden um 20% oder mehr gedrosselt, und wir beleuchteten diese Tatsache im Artikel "Gibt es im China-Laden einen neuen Bullen?"

 Chinesischer PMI fällt bei bevorstehender Fed Zinserhöhung

Erstellt mit Tradingview; von James Stanley

Aber seit Kurzem wurden diese Aufwärtstrends in Frage gestellt. Die Daten zeigen weiterhin, dass der Stimulus, zumindest bisher, in China erst noch "funktionieren" muss. Die Regulatoren versuchen, die inländischen Probleme zu beheben, aber ehrlich gesagt, spielen die internationalen Entwicklungen wohl eine größere Rolle in der anhaltenden Schwäche der chinesischen Volkswirtschaft, was den Regulatoren missfallen sollte. Während die Fed zu ihrer ersten Zinsanhebung nach neun Jahren schreitet und die Rohstoffpreise weiter bluten, befürchten viele, dass die Lebensader der chinesischen Volkswirtschaft durchschnitten wird, wenn die billigen Zinssätze der USA nicht mehr so billig sein werden (mit einer Zinserhöhung der Fed und steigenden Zinssätzen im nächsten Jahr). Dies könnte Investitionen in China nicht annähernd so attraktiv machen, da ein Umfeld mit steigenden Zinssätzen in den USA das Kapital anziehen wird. Ein Kapital, das in den Volkswirtschaften der Schwellenländer wie China dringend benötigt wird, um zu versuchen, die Kurve zu kriegen.

Wir sind nicht die einzigen, die diese Risiken erkannt haben. In einer Ankündigung seltener Art von Seiten eines chinesischen Politikers warnte der Präsident Xi vor zwei Wochen davor, dass China unter starkem Druck stünde. Und nachdem China sich der Aufnahme in den SZR-Korb des IWFs näherte, hörten wir mehr Versprechen auf Reformen, die auf dem Markt basieren, und wir sahen sogar am letzten Freitag, wie die Aktien einen Schlag erlitten, als die Regulatoren anscheinend ihre Unterstützung zurückzogen.

Und wie geht es nun weiter? Niemand weiß das. Diese Art Aktivität (hohe Volatilität, die sich gegen die Daten entwickelt) wird oft beim Top oder Boden einer Bewegung auftauchen, oder in der Nähe eines wichtigen Wendepunkts. Die nächsten zwei Wochen werden für die Märkte entscheidend sein, und dies kann sicherlich genügend Munition für eine starke Wende bringen, da eine Vielzahl von Daten ansteht, bevor der Entscheid der Fed am 16. Dezember bekanntgegeben wird. Niemand weiß genau, was danach geschehen wird: Die Neo-Keynesische Wirtschaftskunde wurde nie einem solchen Test unterworfen, und wir haben noch nie erlebt, was ein Szenario mit Zinsanhebung nach so vielen Jahren der Nullzinspolitik mit sich bringen kann. Unser Mitarbeiter Christopher Vecchio erklärte die möglichen Auswirkungen eines Zyklus mit steigenden Zinssätzen in den USA , und David Rodriguez zeichnete einen "größeren Rahmen" darum herum, indem er drei Faktoren aufzeigte, die einen perfekten Sturm mit Volatilität bilden könnten.

Und so kann man das ausspielen: Achten Sie auf Japan. Es gibt einige Gründe dafür, wobei der Hauptgrund darin liegt, dass Japan langfristig deutlich stärker gefährdet ist als China. Japan hat eine alternde Bevölkerung, die das Wirtschaftswachstum in den nächsten 40-50 Jahren verwüsten wird, während China immer noch eine wachsende, industrialisierte Nation ist. Wir besprachen einige der Gefahren für die japanische Volkswirtschaft im gestrigen Artikel "Der Verlust von $64 Milliarden, vom dem die Welt hörte".

Als wichtigster Handelspartner Chinas wird Japan eine gewisse Korrelation zur chinesischen Volkswirtschaft aufzeigen. Und sollte China schrumpfen, wird dies in Japan auf zwei Arten schmerzhaft zu spüren sein: 1) Ein starker Hieb für die japanischen Exporte, ganz ähnlich wie im vergangenen Monat, als die Importe um -20,4% sanken, was gleichzeitig mit der Rückkehr der japanischen Volkswirtschaft zur Deflation geschah. Und 2) sollte China als Teil einer weiteren globalen "Flucht zur Qualität" schrumpfen, werden wir wohl eine Aufwertung des Yens sehen, was die Exporte aus Japan weniger wettbewerbsfähig macht. Dies würde den Druck auf die chinesische Volkswirtschaft noch zusätzlich erhöhen. 3) Würde dies zu Japan zurückkehren, und der Yen und der Nikkei würden wieder zu ihren langfristigen Trends zurückkehren, die in den Märkten so gut verzahnt waren, bevor die "Abe-nomics" in 2012 alles änderten.

 Chinesischer PMI fällt bei bevorstehender Fed Zinserhöhung

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

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