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Die derzeit wichtigsten drei Risiken in den Weltmärkten

Die derzeit wichtigsten drei Risiken in den Weltmärkten

2015-11-24 14:31:00
Niall Delventhal, Marktanalyst
Teile:

Obwohl ein Großteil der Welt Mitte Dezember auf die Fed blicken wird, gibt es einige Risiken direkt vor unseren Füßen. In diesem Artikel werden wir die wichtigsten drei besprechen.

Anknüpfungspunkte:

  • Obwohl ein Großteil der Welt auf die Fed achtet, die zum ersten Mal nach neun Jahren die Zinssätze erhöhen könnte, können die Liquidität und geopolitische Gefahren ein komplizierterer Sumpf werden, den die Investoren durchwaten müssen.
  • Die geopolitischen und Liquiditätsrisiken können zeitlich schwer abzustimmen sein, also liegt es am Investor/Trader, seine Aussetzung diesen Bedingungen anzupassen, sollte eine widrige Situation auftauchen.
  • Sollten wir es unbeschadet bis Mitte Dezember schaffen, könnte der bevorstehende Entscheid der Fed ein Spiel veränderndes Szenario für die Märkte bringen, das andere, unberechenbarere Risiken verschärft.

Was für einen Unterschied ein Monat doch machen kann…

Erst vor drei Monaten sahen wir, wie der 'Schwarze Montag“ Chinas die Finanzmärkte mit Befürchtungen eines weltwirtschaftlichen Zusammenbruchs ergriff. Fast einen Monat später, nachdem die Märkte sich etwas erholt hatten, verärgerte Janet Yellen nach der September-Sitzung der Fed die Märkte als sie von einer Zinserhöhung zurückwich, die die Bank den Märkten seit Jahren versprochen hatte. Dieser Entscheid wurde jedoch von einer restriktiven Stellungnahme begleitet, die auf die Tatsache hinwies, dass die Zinssätze immer noch in 2015 angehoben werden könnten, trotz des Drucks aus China, den Rohstoffmärkten und der kürzlich erneut entfachten Deflation in Europa.

Die Märkte fielen wieder stark nach einer verwirrenden September-Sitzung des FOMC und erreichten einen Boden zum Ende des Monats September. Wir verbrachten einen Großteil des Monats Oktober damit, Rallyes zu verzeichnen: Vom 29. September bis zum 3. November legte der S&P 500 um 12,55% zu... in knapp mehr als einem Monat. Und obwohl dies eine enorme Zahl ist, ist sie noch nichts gegen das, was wir in China sahen, wo der Shanghai Composite im selben Zeitraum um fast 20% anstieg und der Shenzhen Composite seit den Tiefs Ende September um sagenhafte 34% zulegte. Das sind ins Auge stechende Zahlen, sogar in den gesündesten Märkten, aber für ein Umfeld, das von Risiken durchzogen ist, ist eine solche Zunahme verblüffend.

Als dann jedoch Ende Oktober kam, sahen wir, dass die Federal Reserve das Thema der Zinserhöhung in 2015 wieder aufgriff, und ein überragender Arbeitsmarktbericht Anfang November machte die Aussicht auf eine Zinsanhebung im Dezember viel wahrscheinlicher; und seither standen die meisten Aktienmärkten vor der Herausforderung, neue Hochs zu verzeichnen. Auch wenn sich drei Monate wie eine lange Zeit anfühlen, haben wir im Grunde genommen erlebt, wie sich ein Mini-Crash in eine globale Rallye verwandelte; und es gibt zahlreiche Risiken vor unserer Nase, also ist es schwierig zu bestimmen, welche dieser Themen in 2016 die Vorherrschaft übernehmen werden.

In diesem Artikel werden wir die wichtigsten drei Risiken für die Märkte bis zum Ende des Jahres 2015 aufzeigen. Wir werden diese aufgrund der wahrgenommenen Bedeutung einstufen, aber dies kann sich ohne Vorwarnung ändern, ganz ähnlich wie die Änderungen, die wir in den letzten drei Monaten in den Märkten erlebt haben. Keine dieser Themen entwickelt sich ohne Grund, und Domino- und Schmetterlingseffekte bedeuten, dass eine Entwicklung in einem Thema andere deutlich verändern können. Dies macht das Trading so schwierig und gleichzeitig so aufregend: Es gibt keine Perfektion, aber im Trading muss man nicht perfekt sein - Man muss nur mehr Kapital einbringen als man verliert (egal wie oft Sie gewinnen oder verlieren).

1) Das größte Risiko für die Märkte: Liquidität

Wer steckt schon gerne Verluste ein? Ich nicht, und wenn Sie diesen Artikel lesen, Sie wahrscheinlich auch nicht (unter der Annahme, dass Sie genügend intelligent sind, um einen eigenen Computer zu erhalten/besitzen und übers Trading und Finanzmärkte lesen). Nun ja, Banken und Liquiditätsanbieter stecken WIRKLICH nicht gerne Verluste ein. Ihr ganzes Geschäft besteht darin, NICHT zu verlieren. Und wenn Sie im Laufe des letzten Jahres die Finanznachrichten verfolgt haben, haben Sie wahrscheinlich von den Bußen und Gebühren und Strafen und alle anderen Arten verruchten Machenschaften gehört, die die Regierungen gegen Banken und Finanzunternehmen einsetzen.

Wenn Sie sich also als Trader in einem ungemütlichen Umfeld befinden und Sie immer wieder eine Pechsträhne haben und Ihre Setups keinen Erfolg bringen – was werden Sie tun? Werden Sie das Volumen aufdrehen, Ihre Trade-Größe erhöhen und sich auf noch stärkere Maßnahmen einlassen? Ich hoffe nicht; denn falls dies Ihre Antwort ist, werden Sie wohl nicht mehr lange traden.

Wenn ein Umfeld, sagen wir mal 'unfreundlich' wird, sollten professionelle Trader ihr Risiko eindämmen. Das heißt, wenn Sie bei einem einzelnen Trade geringere Gewinnchancen haben, werden Sie einfach weniger riskieren, damit die Kosten, wenn Sie sich geirrt haben, nicht so hoch sind. Professionelle Trader sind nicht die einzigen, die mit dieser Idee arbeiten, denn die Banken tun dies ebenfalls (und wenn man berücksichtigt, dass die Banken viele professionelle Trader einstellen, kann dies einen Dominoeffekt in allen Märkten auslösen).

Wenn die Banken und Liquiditätsanbieter ihr Risiko eindämmen bedeutet das, dass weniger Liquidität in den Märkten vorhanden ist, denn die Banken und Institutionen werden nicht so aktiv traden. Und diese mangelnde Liquidität ist gänzlich erschreckend. Die Liquidität ist wie ein Puffer über und unter der Kursbewegung, und Sie können sich dies ganz einfach mit festen Stop- und Limit-Order vorstellen. Mit einem Haufen Stop- und Limit-Ordern über und unter der Kursbewegung, gibt es bei neuen Nachrichten viele Order auszuführen, wenn der Kurs steigt oder sinkt. Außer wenn die Nachricht wirklich 'großartig' ist und sie tonnenweise neue Käufer oder Verkäufer in den Markt bringt, sollte der Kurs zwischen der Unterstützung und dem Widerstand eingeschränkt bleiben.

Wenn wir diese Puffer jedoch nur auf wenige feste Stop- und Limit-Order reduzieren, kann der unscheinbarste Treiber eine Kursbewegung auslösen, die durch diese Puffer bricht, während der Kurs kurz steigt oder sinkt.

Die derzeit wichtigsten drei Risiken in den Weltmärkten

Ich weiß, was Sie jetzt denken... der Kurs kann sich auch kurz in meine Richtung bewegen, und dann wäre das ein großartiger Trade! Nicht so schnell: Zunächst einmal können diese kurzen Bewegungen sich gegen Sie stellen, aber auch wenn sie zu Ihren Gunsten stattfinden – ist das nicht unbedingt von Vorteil. Der Grund dafür liegt eben in der Liquidität. Sagen wir mal, Sie haben ein 100 Tsd. Lot vom GBP/NZD, und Sie erhalten einer kurze Bewegung von 300 Pips zu Ihren Gunsten. Sobald die +300 eintreten, drücken Sie wirklich ganz schnell auf abschließen, abschließen, abschließen, um aus der Position auszusteigen zu versuchen. Aber Sie warten bestürzt, während der Kurs wieder gegen ihre Position zurücktradet, und auf dem Weg dorthin fangen Sie vielleicht eine Ausführung ein. Der Grund dafür ist der, dass die Kurssprünge oft nicht viel Liquidität mit sich bringen. Dieser Tick bei +300 könnte für ein einzelnes 10 Tsd. Lot gewesen sein, was bedeutet, auch wenn Sie die Ausführung erhalten hätten, immer noch 90 Tsd. übrig geblieben wären. Aber wahrscheinlicher ist, dass Sie diese Ausführung nicht kriegen, denn sie geschieht auf einer FIFO Basis, und Sie klickten nach dem Kurssprung. Es ist eher möglich, dass jemand in der Warteschlange vor Ihnen steht und diese Ausführung erhält, und mit Ihrem Exit Slippage.

Der Grund, weshalb dies das Hauptrisiko der Märkte ist, und nicht etwa die Flüchtlingskrise oder der Konflikt im Mittleren Osten oder sogar die Fed ist der, dass das Problem jedes dieser anderen Probleme deutlich verschärfen könnte. Und genauer auf den Punkt gebracht, dieses Problem geschieht bereits. Wir befinden uns nur einen exogenen Schock von einem gigantischen Schlamassel entfernt, den die Welt nur mit viel Mühe 'korrigieren' kann.

Alle Probleme, die wir in diesen Market Talk Artikeln im Laufe der letzten Monate behandelten sind dieselben Probleme, die auch Banken und Liquiditätsanbieter verfolgen. Und aufgrund der vielen Daten, die im Dezember anstehen, werden viele Banken zu Recht vorsichtig sein. Und da viele dieser Banken im letzten Jahr auch oft in den Schlagzeilen standen, ist es logisch zu vermuten, dass sie negative Reklame, indem sie sich auf der falschen Seite im Oil, den Staatsanleihen oder dem US Dollar befinden, meiden möchten.

Das Jahresende ist normalerweise eine illiquide Zeit in den Märkten, aber dieses Jahr wird an der Liquiditätsfront voraussichtlich viel schlimmer werden, eben wegen dieser zahlreichen Probleme. David Rodriguez behandelte dies in seinem Wochenend-Artikel ‘Drei Faktoren warnen vor dem perfekten Sturm in den FX Märkten – Vorsicht ist geboten.’

Wie man diesem Risiko entgegenwirken kann: Halten Sie sich an liquide Märkte. Je kleiner und weniger liquide die Märkte sind, desto gefährlicher werden sie wahrscheinlich sein. Im FX bedeutet dies, dass Cross-Paare besonders gefährlich werden könnten - Märkte wie das GBP/NZD, der EUR/AUD oder der AUD/CHF sind normalerweise illiquide. Wenn wir uns also in einer solchen Zeitperiode wie jetzt befinden, kann die geringe Liquidität, die sie normalerweise haben, rasch austrocknen.

Die Major-Währungspaare bleiben meistens ziemlich liquide, und dies kann uns Gelegenheiten bieten. Wenn Sie tatsächlich eine Short-Haltung im GBP/NZD einnehmen möchten, können Sie das tun, was die Banken tun würden, wenn sie einen ähnlichen Ansatz umsetzen: Traden Sie das GBP/USD und den NZD/USD einzeln. In den meisten Fällen möchten die Banken und Liquiditätsanbieter in diesen synthetischen Cross-Märkten nicht selber traden, eben wegen der Risiken, die wir eben aufzeigten (Liquidität), wenn sie also eine Short-Haltung im GBP/NZD einnehmen wollen, verkaufen sie einfach das GBP/USD und kaufen den NZD/USD.

Das können Sie auch tun.

2) Geopolitisches Risiko/Kriegsgefahr

Wir wurden eben wieder an das geopolitische Risiko erinnert, als heute Morgen die Türkei einen russischen Jagdflieger über dem türkischen Luftraum abschoss. Das ist etwas schwieriger vorauszusehen, denn es sind viele Akteure involviert. Aber wenn die Geschichte einen Hinweis bietet, so ging das selten gut für die Welt aus, wenn die USA und Russland unterschiedliche Seiten in einem Konflikt von Drittparteien einnahmen. Nach den Terrorangriffen in Europa und mit der Angst und Bedrohung weiterer Angriffe auf dem Kontinent ist wahrscheinlich, und leider, noch kein Ende dieses Themas abzusehen. Was dies besonders besorgniserregend macht ist die schiere Unberechenbarkeit. Das ist einfach eine tickende Risiko-Zeitbombe. Es ist nicht wahrscheinlich, dass wir eines Tages aufwachen werden und der Weltkrieg des Terrors wird vorbei sein. Es ist leider eher wahrscheinlich, dass wir mit schlechten Nachrichten aufwachen werden, die zu globaleren Anstrengungen im Krieg gegen den Terror führen werden. Falls dies passiert, werden die Risikoaktiva wohl gepanzert werden. Wir können dazu die Art und Weise nehmen, wie die Märkte nach den Terrorangriffen in Paris am 20. November eröffneten. Die erste Reaktion war harsch, und die globalen Aktien wurden abverkauft, um später im Laufe des Tages wieder Fuß zu fassen. Aber wenn so etwas passieren würde, wenn die Märkte offen sind, würden wir wohl erleben, dass die Banken und Liquiditätsanbieter ihre Bids/Angebote zurückziehen, und während die Liquidität austrocknet, würden die Kurse wild und gewaltig schwanken. Ich möchte hier nicht über weitere Möglichkeiten spekulieren, denn ich hoffe wirklich, dass nichts Schlechtes mehr passiert. Aber als Trader muss ich Realist sein, und ich muss meinen Ansatz um die Wahrscheinlichkeiten aufbauen, und nicht nach Gefühl. Und die Wahrscheinlichkeit ist nun mal, dass das Ende dieser Situation nicht absehbar ist. Wie man diesem Risiko entgegenwirkt: Das ist ein Risiko, das leider nicht völlig vermieden werden kann. Aber das Risiko kann man im Portfolio kontrollieren, indem man seine Aussetzung einschränkt. Das heißt, in Bereichen wie im US Dollar oder Staatsanleihen oder Gold, könnte man Ströme aufgrund der 'Flucht in die Qualität' sehen, sollten die geopolitischen Unruhen zunehmen. Und obwohl die Investition in diesen Bereichen in starken, sprudelnden Märkten sehr reizlos sein kann, ist der Zweck der Kontrolle seiner Aussetzung die Anlagen zu diversifizieren, damit im Portfolio immer ein Bestandteil vorhanden ist, der in verschiedenen Bedingungen 'ausgespielt' werden kann. Denken Sie daran als Anlagenzuteilung im Portfolio eines Investors. Wenn er 100% in Anleihen investiert, wird er furchtbare Erträge haben, aber wenn er 100% in Aktien investiert, wird er massiven Schwankungen ausgesetzt, was schlussendlich für das Portfolio zum Glücksspiel wird. Die beste Antwort ist die richtige 'Mischung' aus Aktien und Anleihen, basierend auf der Risikotoleranz des Investors, dem Ausblick, der Zeitlinie usw. Beim Trading ist es ganz ähnlich. Das Hedgen kann Teile des Risikos im Portfolio verstärken oder verringern, und Trader sollten vermeiden, nur in einer Richtung zu traden.

Die derzeit wichtigsten drei Risiken in den Weltmärkten

Erstellt mit Trading Station II

3) Die Fed

Ich werde versuchen, das so einfach wie möglich zu halten: Die Federal Reserve hat sich zum Herzstück der Weltwirtschaft entwickelt, und diese erste Zinserhöhung in neun Jahren ist ein beispielloses Ereignis. Es gibt zahlreiche Statistiken, die zum Thema 'die Märkte werden dies oder das nach der Zinserhöhung tun' oder 'die Fed erhöht die Zinsen nie, wenn X und Y passiert' herumgereicht, und ich empfehle Ihnen, alle diese Statistiken zu beurteilen. Die meisten dieser 'Studien' oder 'Ideen' leiden unter einer sehr kleinen Stichprobengröße, also ist hier ein Blick auf historische Ereignisse, die auf das übertragen werden können, was tatsächlich passieren wird, wenn die Fed endlich die Zinsen anhebt, ist weniger als Spekulation, das ist zurzeit einfach nur Geplänkel.

Jetzt gerade erwarten wir eine Zinserhöhung der Fed im Dezember, aber im Hinterkopf vieler Trader schwebt die Tatsache, dass die Fed seit dem Ende des Finanzkollaps, als die Bank einen Schritt zurück machte, 'weniger locker' zu sein erwägt. Falls sie tatsächlich die Zinssätze anhebt, werden wir eine gewisse Volatilität sehen, da sich die Investoren auf ein Umfeld mit höheren Zinssätzen in 2016 vorbereiten. Dies kann besorgniserregend sein, und wir haben begonnen zu sehen, dass die Banken bereits negative Prognosen für Aktien und auf Risiko basierenden Anlagen um diese Annahme herum ausgearbeitet haben.

Falls sie die Zinssätze jedoch nicht anhebt, kann sie sogar mehr Schaden als der schlimmste Fall zufügen, wenn sie die Zinssätze anheben würde. Das bedeutet, sie könnte noch mehr Vertrauen von Seiten der Märkte verlieren, und in einer Zeit, in der Asien, Europa und Lateinamerika schwach aussehen, könnte sich ein mangelndes Vertrauen der Fed auf die Weltwirtschaft übertragen.

Schließlich bauen die Märkte auf dem Vertrauen auf, und wenn dieses Vertrauen schwindet, dann haben die Investoren keinen Grund, in Aktien oder Anleihen oder andere Anlagenklassen zu investieren: Dann wäre Bargeld in braunen Papiertüten, unter der Matratze verstaut, eine ziemlich gute Idee, und das ist genau das, was finanzielle Depressionen auslöst. Genauer gesagt, sollte die Fed die Kontrolle verlieren, wird dies die Probleme der beiden vorher erwähnten Risiken noch verschärfen, d.h. die Wahrscheinlichkeit negativer 'geopolitischer Ereignisse' erhöhen und die Liquidität verringern, da die Banken und Liquiditätsanbieter 'risikoaversiver' werden.

- Verfasst von James Stanley, Analyst bei DailyFX.com

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