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Deutsche Bank schockt mit sechs Milliarden Verlust in drittem Quartal, DAX dennoch stabil - zunächst jedenfalls...

Deutsche Bank schockt mit sechs Milliarden Verlust in drittem Quartal, DAX dennoch stabil - zunächst jedenfalls...

Jens Klatt, Marktstratege

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(DailyFX.de) – Schockmoment am Donnerstag auf dem Frankfurter Börsenparkett: die Deutsche Bank wies für das dritte Quartal 2016 einen Rekord-Verlust von sechs Milliarden Euro aus. Den DAX konnte dies allerdings nicht erschüttern, der deutsche Leitindex pendelte nach Aufschlägen ausgehend von seinen Post-US-Arbeitsmarkt-Tiefs letzten Freitag um die 10.000er Marke.

Nach VW schockt nun als auch der deutschen Banken-Branchen-Primus Deutsche Bank die Investoren. Anders als bei Volkswagen hielt sich die Aktie des Bankhauses aber erstaunlich stabil, notierte solide im Plus.

Das ist ein klarer Vertrauensbeweis gegenüber dem neuen Deutsche-Bank-Vorstand John Cryan. Zwar bleibt abzuwarten, ob die Aktie in den kommenden Monaten nur ausgehend von diesem Vertrauen in Cryans Management-Fähigkeiten durchstartet, immerhin steht in Aussicht, dass durch diesen Rekord-Verlust die Dividende für 2015 gekürzt, eventuell sogar komplett wegfallen wird.

Allerdings hat Cryan basierend auf diesem katastrophalen Ergebnis nun natürlich die Chance gewinn-technisch in den kommenden Quartalen zu liefern, schlimmer wird es auf der Verlustseite kaum noch werden. Und diese Gewinn-Aussicht könnte Investoren nun anziehen.

Wirtschaftsdatentechnisch schauen die Marktteilnehmer auf das FED Sitzungsprotokoll am Donnerstagabend.

Deutsche Bank schockt mit sechs Milliarden Verlust in drittem Quartal, DAX dennoch stabil - zunächst jedenfalls...

Quelle: DailyFX Wirtschaftsdatenkalender

Sollte sich hier zeigen, dass man seitens der FED noch sorgenvoller auf die Entwicklung rund um China schaut als bisher angenommen und infolgedessen eine Zinswende in 2015 in den USA nicht mehr zu erwarten sein, könnte der DAX noch einmal stärker unter Druck geraten, in Richtung 9.720/750 Punkten zurücksetzen.

Ein Beinbruch wäre ein solcher Rücksetzer allerdings nicht, könnte in der kommenden Handelswoche dann eher wieder Schnäppchenjäger auf den Plan rufen, die sich für eine Jahresend-Rallye positionieren. Erst unter 9.300 und mit neuen Jahrestiefs würde eine solche wohl für deses Jahr abgeblasen.

DAX Chart

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

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Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

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@JensKlattFX

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instructor@dailyfx.com

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